Amphibiensterben - Der Mensch verbreitet den tödlichen Pilz
Weltweit sind mehr als 6.000 Amphibienarten durch einen Pilz vom Aussterben bedroht. Die Population aller Arten ist dadurch um 40 Prozent rückläufig. Das ist mehr als es durch natürliche Einflüsse zu erwarten wäre.
Schuld daran ist der Mensch, der den Chytridpilz verbreitet. Er entstand durch eine genetische Kombination und befindet sich auf der obersten Schicht der Haut. Er ist nicht zu erkennen und bewirkt beim infizierten Tier einen Herzstillstand.
"Trotz vieler Mühen, den Pilz zu verstehen, sind die Quelle der Infektion, das Muster der globalen Verbreitung und der Mechanismus seiner Evolution größtenteils unbekannt", so Rhys Farrer vom Imperial College in London.