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WSJ: Der Eurozone rennt die Zeit davon - Deutschland muss Opfer bringen

Das Wallstreet-Journal hält das von deutscher Seite favorisierte Konzept nachhaltiger Wirtschaftsreformen in den PIIGS-Staaten für unzureichend. Die Eurozone drohe jederzeit zu implodieren. Steigende Renditen für Bonds aus Italien und selbst solchen des EFSF konterkarieren bisherige Rettungskonzepte.

Der Markt verlange statt trickreiches "Financial Engineering" und gehebelte fiktive Rettungssummen nun reales Geld als Beweis gegenseitigen Einstandes der Euroretter. Doch wie schon in der Frage der Eurobonds, sei Berlin in Cannes nicht bereit gewesen, durch Opferung von Währungsreserven ein Zeichen zu setzen.

Sparankündigungen und neue Regierungen in den PIIGS-Staaten seien kaum mehr geeignet, Investoren zu überzeugen, zumal sich abzeichne, dass ihre Bevölkerungen nach Jahren fiskalischen Überschwangs nicht bereit sind, die notwendigen Opfer zu tragen. Nun sei der deutsche Steuerzahler gefragt, was ihm der Euro wert sei.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Opfer, Zeit, Finanzen, Währung, Eurozone
Quelle: online.wsj.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2011 08:06 Uhr von Slingshot
 
+17 | -1
 
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Zuerst einmal die EIGENEN Bürger retten: Da schließ ich mich ebenfalls sofort an! :)
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08.11.2011 08:55 Uhr von tafkad
 
+13 | -1
 
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Ich soll wirklich zeigen was mir: der Teuro Wert ist???

Gut, sofort alle Zahlungen stoppen und an das eigene Volk denken.

Reicht das?

Und nein liebes Wallstreet Journal, ich hab schon kapiert worauf Ihr hinaus wollt, eure treuen Leser wollen weiter zocken und Millionen machen welche wir dann teuer von unserem Einkommen bezahlen und immer mehr den bergab gehen. Nein das will ich aber nicht.

Ich wäre dafür das alle Profitöre des Euro Desasters(und ja da gibt es so einige) erstmal zeigen was Ihnen der Euro Wert war und schön die Kohle zurück geben.

[ nachträglich editiert von tafkad ]
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08.11.2011 08:58 Uhr von Bluti666
 
+7 | -9
 
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Warum die eigenen Bürger retten? Uns gehts doch noch zu gut. Darum geht ja auch keiner auf die Straße! Määääääääähhhhhh
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08.11.2011 10:08 Uhr von tafkad
 
+10 | -1
 
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@Bluti666: Selbst wenn jemand auf die Strasse geht interessiert es unsere oberen Herren nicht wirklich. Im zweifel wird der Schlägertrupp der Polizei gerufen und schon hat sich das ganze recht schnell erledigt.
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08.11.2011 10:10 Uhr von Bluti666
 
+4 | -3
 
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@tafkad: Wenn ein ganzes Volk (bewaffnet) auf die Straße geht schon. Da bringen auch Schlägertruppen nichts. Aber das wird wohl eh nur ein Traum bleiben...
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08.11.2011 10:17 Uhr von SNnewsreader
 
+5 | -2
 
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@halma: sehr guter und sachlicher Beitrag. Insbesondere das durch unsere Zahlungen an die Mitgliedsstaaten ja Waren aus DE gekauft werden kommt viel zu wenig heraus. Es ist eben so, das eine starke D-Mark zwar den Import günstiger macht, allerdings den Export sehr erschwert. Vom Export aber leben die deutschen Firmen und schließlich auch Hein Fidi, der am Fliesband bei AuWeh steht und die Glaubens-Ikone Golf baut (Sind die eigentlich eine anerkannte Glaubensgemeinschaft? Die glauben doch ein Auto zu fahren).... OK, hatte einen Clown zum Frühstück ... NEIN! Nicht den Rösler. Der hat noch Welpenschutz.
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08.11.2011 10:25 Uhr von verni
 
+6 | -1
 
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Ganz einfach: wir gehen raus aus der EU, führen unsere eigene Währung ein und der Rest wird nach unten krachen. Leider haben wir aber eine hochkriminelle Regierung die andere Interessen vertritt und genau das ist jetzt 2011 sichtbarer als jemals zuvor, während der Deutsche Michel weiter in sein Geschäft rennt und 50% Steuern und Abgaben lässt.

Sorry hier ist doch echt niemandem mehr zu helfen ausser denjenigen die genau aus dieser ganzen Blödheit und Inkompetenz wie auch Sauerei, Geld draus machen. Die EU ist im Eimer, der Euro ebenso....das hätte jeder Volltrottel bereits schon vor 3 Jahren sagen können der Zahlen lesen kann.

Was den Deutschen bevorsteht ist irgendwann jetzt demnächst oder in den kommenden JAhren eine Währungsreform wo es dann heisst man darf sein Geld plötzlich umtauschen....dann wird so mancher aufwachen wenn er plötzlich merkt dass seine Ersparnisse und PApiere fast keinen Pfifferling mehr wert sind.

Lacht ruhig drüber aber mal sehen wie lange noch......ich kann mich noch dran erinnern als hier im Lande ein grosses Geschrei war als man sagte, man will Griechenland mehrere hundert Millionen Euros zuschicken.......heute sind wir bei hunderten Milliarden!!!! Noch vor 1 Jahr....mehr als pure Utopie, von der Politik abgestritten und unvorstellbar.

Drum denkt dran....was heute für einige noch unvorstellbar ist, könnte schon bald für den anderen der pure Alptraum der Realität werden. Argentinien hat vor wenigen Jahren gezeigt wie schnell utopische Zustände plötzlich real werden können.
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08.11.2011 10:31 Uhr von verni
 
+11 | -1
 
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Zitat: "Selbst wenn jemand auf die Strasse geht interessiert es unsere oberen Herren nicht wirklich. Im zweifel wird der Schlägertrupp der Polizei gerufen und schon hat sich das ganze recht schnell erledigt. "

Würden mehrere Millionen Menschen auftauchen mit Feuer und Schwert, dann würde denen der Arsch auf Grundeis gehen und meinst Du die Leute lassen sich lange von ein paar BEamten im Zaum halten wenns richtig abgeht und man den Politverbrechern an den Kragen will? Ich glaube kaum....

Doch leider bringt der Deutsche es lediglich fertig bei Fussballspielen mit einem Bier auf der Strasse Blödsinn zu gröhlen oder maximal sich bei einer Loveparade zu amüsieren......wenns ihm aber an die Existenz geht, er sieht und spürt wie er verarscht wird, dann bleibt er Daheim sitzen und schaut dem Treiben am TV Bildschirm zu. 1930 wir haben nichts gelernt.

Drum muss es wohl noch viel schlimmer kommen und KEINE SORGE, das wird kommen.
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08.11.2011 11:04 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -1
 
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Poker mit einem unbekannten Kartenblatt: "Und nein liebes Wallstreet Journal, ich hab schon kapiert worauf Ihr hinaus wollt, eure treuen Leser wollen weiter zocken und Millionen machen welche wir dann teuer von unserem Einkommen bezahlen und immer mehr den bergab gehen. Nein das will ich aber nicht."
Auch DIE ZEIT hat in ihrem "Dossier"-Teil festgestellt, daß nicht einmal die G20-Staaten mehr die "MACHT" haben, sich der Finanzwelt entgegenzustellen.
Es gibt Investoren, die sich nur an harten Fakten orientieren, aber gegen die verselbständigte Zahlenwelt der Rechenmaschinen erschöpft das Spiel aufgeben.
Wenn es also darum geht, daß die Finanzwelt lediglich den mental Stärksten im Zahlenspiel übrig läßt, wird es Zeit zu prüfen, was die Rechenprogramme für den Fall vorsehen, wenn niemand mehr die Kraft hat, in diesem Spiel mitzuspielen. Letztlich spiegeln die Rechenprogramme nur die Vorstellung über die Abläufe in der realen Welt auf ganz hohen Geschwindigkeitsniveau ab. Ob die Kultur, die solche Rechenprogramme geschaffen hatte, TATSÄCHLICH bei einem solchen Geschwindigkeitsniveau die Entscheidungen treffen würde, die durch die Rechenprogramme ausgelöst werden, ist sehr fraglich. Eine Kultur spiegelt menschliche Bedürfnisse auf dem Geschwindkeitsniveau des Menschens ab. Dabei gibt es Menschen, die schneller und andere, die weniger schnell entscheiden. Es gibt zuweilen auch gar keine Entscheidung durch Menschen.
Rechenprogramme sind aber idealisierte Rationalität, die so im Alltag gar nicht stattfindet. Sie spalten einen Teil der Realität in Form eines Diktats außerhalb menschlichen Einflusses ab.
Rechenprogramme sind zwar Ausdruck der menschlichen Kultur, führen aber zur Abspaltung von der Kultur, weil sie autonom und ausgelagert durch die Rechenprogramme auf die Kultur einwirken. Das Folgenpotential von Entscheidungen vervielfältigt sich durch solche Programme um ein Vielfaches - in positiver wie auch im negativer Hinsicht. Die Macht von Entscheidungen durch die Rechenprogramme übersteigt die Möglichkeiten des Menschen, den Realitätswert der Konsequenzen aus der Arbeit der Rechenprogramme einschätzen zu können.

Es ähnelt ein wenig der durch technische Fehlfunktionen ausgelösten Nuklearkriegsbedrohung Anfang der achziger Jahre, als ein sowjetischer Offizier in den unteren Rängen regelwidrig die Verantwortung für den Abbruch einer automatisierten Startsequenz von Raketen mit Atomsprengköpfen übernahm. Er verlor seinen Job und hatte einen Haufen Ärger.
Die heutige Situation hat zwar unmittelbar keine solche drastischen Konsequenzen wie die Auslösung eines Nuklearkrieges, könnte aber aufgrund er sozialen Folgen indirekt zu einen solchen führen.
Deshalb stellt sich die Kulturfrage so krass. Alan Greenspan hat bei seiner Entscheidung über die Ausweitung der Geldmenge einen Hinweis auf Immobilien gegeben, was dann zu einer drastischen Wertsteigerung bei Immobilien führte. Diese ermöglichte den beispiellosen Konsumboom der U.S.-Amerikaner, von dem alle möglichen Staaten in Form von Exportsteigerung profitierten.
Tatsächlich waren die Immobilien aber nur ein Bruchteil dessen wert, was die durch die U.S.-amerikanische Zentralbank und die damit verbundene U.S.-Finanzindustrie als fiktiven "kulturellen" Wert projizierten. Das Resultat ist bekannt: Es platzte die Blase. Manche sprechen daher auch von einer Blasenwirtschaft. Eine solche Blasenwirtschaft ist aber nur möglich, wenn sie funktionell in die Kultur eingebettet ist. Die Kultur wird in wesentlichen Teilen von den Mainstream-Medien produziert. Ab einer Million Zuschauern soll eine Fernseh-Sendung meinungsbildend sein, so daß die Verantwortung für die heutige Situation nicht nur bei der Finanzindustrie, die natürlich auf die Medien einwirkt, zu suchen ist, sondern vor allem bei den Medien, die oligopolisiert sind.
Sie geben - bis auf die Ausblendung des tatsächlichen Krisenausmaßes - derzeit keine kulturelle Antworten auf die derzeitige Finanzkrise, die ja eigentlich aus nichts anderem als fehlgelaufenen Projektionen menschlicher Kultur ist. Nur mit dem Unterschied, daß ein Teil dieser Projektionen durch extreme Beschleunigung außerhalb der menschlichen Verfügbarkeit ist. Die Potentierung der Macht menschlicher Entscheidungen hat aufgrund der Rechenprogramme zu Konsequenzen außerhalb menschlicher Reichweite geführt. Diese Entscheidungen bilden damit nicht mehr die menschliche Realität ab, sondern lediglich eine kulturelle. D.h. der kulturelle Konsens ist der menschlichen Realität anzupassen, da das kulturelle Moment der angeblichen Rationalität der Preisbildung nicht mehr funktioniert. Dabei spielt die Systemfrage gar keine Rolle. Dies kann alles innerhalb des Systems erledigt werden. Dabei gibt es Gewinner und Verlierer, wie es das System immer produziert hat. Es geht also um die Entmachtung derjenigen, die die jetzige Situation herbeigeführt haben.
Argentinien hat einen hohen Preis gezahlt. Die Leute gehen aber wieder Einkaufen.
Eigentümer des Wall Street-Journals ist Rupert Murdoch.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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08.11.2011 14:46 Uhr von RoB-D
 
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bah: Wenn ich die Fresse seh ne einfach nur zuschlagen aber sowas von .... bah wiederlich einfach abartig hässlich die "FRAU" wie auch immer .... Wird zeit das die mal ihren arsch vom Tron schwingt und jemand dort hinkommt der Eier in der Hose hat .

Wie man sieht macht die Frau alles falsch und bekommt nix hin genau so wird das mit der EU enden wenn die weiter oben bleibt
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08.11.2011 16:53 Uhr von Hoschman
 
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geil wir sollen also den gürtel enger schnallen (wohlgemerkt noch enger), damit andere idioten staaten in der EU weiter mit dem geld prassen können, obwohl sie schon mehrfach zeigten, das sie damit nicht umgehen können?

sorry, irgendwie erinnert mich sowas an nen drogensüchtigen:
"ey bitte nur noch einmal, dann komm ich alleine klar"

also von mir nen klares nein (auch wenns niemanden da oben interessiert).
meiner meinung nach, buttert D nur rein und bekommt nix zurück, ausser noch vorwürfe, das wir deutschen alle geizig und rassistisch sind.

ja deutschland, zeigt denen doch mal wie geizig wir sein können! wird langsam mal zeit den idioten in der EU zu zeigen, das sie ohne uns nichts sind!

[ nachträglich editiert von Hoschman ]
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08.11.2011 21:05 Uhr von indi1234
 
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Dieser: Gesichtsausdruck von Merkel spricht Bände.

Der globale Crash ist eigentlich schon überfällig. Von Finanzexperten wurde er schon für September angekündigt.

Er kommt in jedem Fall.
Dann werden wir keine Banken, keine Versicherungen mehr haben, denn wir werden uns im Zeitalter des Mittelalters wiederfinden.

Was wir dann in jedem Fall nicht brauchen sind Bürokraten, Banker, Rechtsanwälte und Politiker.

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