07.11.11 16:44 Uhr
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Vernichtet Informationstechnologie Arbeitsplätze ?

Die MIT-Wissenschaftler Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee behaupten in ihrem neuen Buch "Race against the Machine", dass Informationstechnik Arbeitsplätze vernichtet. So habe sich das weltweite Wirtschaftswachstum erstmals im vergangenen Jahrzehnt vom Arbeitsmarkt abgekoppelt.

Zwischen 2002 und 2007 sind 60 Prozent der Wirtschaftsleistung den oberen ein Prozent zu Gute gekommen. Ein Grund sei das Anwachsen softwaregesteuertes Management, so die Forscher. Hedge-Fondsmanager zum Beispiel könnten heutzutage viel größere Vermögenswerte und Kunden einsetzen als früher.

Erträge fließen vom Faktor Arbeit zum Kapital. Dies könnte auch das Phänomen der "Nuller Jahre" erklären, warum trotz Wirtschaftswachstum die Zahl der Arbeitslosen in den USA gestiegen ist. Die Wirtschaft befindet sich in einem Strukturwandel, der auch den Umgang mit der Technik an sich verändert.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Buch, Technik, Informationstechnologie, Strukturwandel
Quelle: www.heise.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2011 16:44 Uhr von sicness66
 
+6 | -0
 
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Konnte nicht alles unterbringen. Unbedingt die Quelle lesen. Hier äußert sich auch Nobelpreisträger Robert Solow zum Thema. Die These, dass neue Technologie Arbeitsplätze vernichtet, gibt es ja schon seit der industriellen Revolution. Die Forscher versuchen auch durch ihren Ansatz die Occupy-Bewegung zu erklären und den Mythos vom Heilsbringer "New Economy" zu widerlegen.
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07.11.2011 17:15 Uhr von limasierra
 
+0 | -6
 
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@autor: Occupy ist voll der Fun-Verein. Damit hier was mehrheitsbegünstigendes passiert, reicht es nicht mal auf der Straße herumzuhüpfen. Ist eigentlich echt schade, aber wenn die Masse im System spielt, macht sie es sich auch nur schlimmer. Die Zentralbanken müssen einfach endlich gekickt werden. Das wär mal ne sinnvolle Aufgabe für die amerikanische Regierung.
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07.11.2011 17:20 Uhr von Premier-Design
 
+6 | -2
 
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Früher wurde die Automatisierung angepriesen als etwas, was dem Menschen "Arbeit abnimmt", damit der Mensch mehr Freizeit haben und sich kulturell weiterentwickeln kann, nur kommt diese Erleichterung im Endeffekt nicht bei den Massen an, da am Anfang der Kette der Geiz überwiegt.
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07.11.2011 17:36 Uhr von sgitte
 
+6 | -0
 
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BastB: Das stimmt und wird auch in der Quelle betont. Nur gibt es einen Unterschied, und der steht auch in der News: Das Kapital trennt sich vom Arbeitsmarkt.

Typischer Fall Startups der New Economy oder auch Facebook. Relativ kleine Mitarbeiterzahl aber Millionenumsätze.

Der Unterschied im Vergleich zur industriellen Revolution (z.B. Textilindustrie) ist, dass die Entwicklungen heute innerhalb von 10 Jahren und nicht 50 Jahren passieren. An diese Schlagzahl muss sich der Mensch erstmal anpassen.
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07.11.2011 17:55 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+7 | -3
 
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Früher bin ich ins CD-Geschäft (das es heute nicht mehr gibt) gegangen und habe mich dort teilweise ewig mit dem Händler unterhalten. Z.B.: "Gibt es etwas, dass so ähnlich klingt wie das, was ich schon habe - und in dass es sich lohnt mal hineinzuhören?"

Wenn ich heutzutage Amazon anklicke sagt die Seite mir: "Leute, die dieses MP3 (oder diese CD) gekauft haben, haben auch jene CD gekauft." Damit braucht man nun keinen mehr, der die CDs in die Regale räumt, der nen Plan von Musik hat und mit dem man mal eben ne Runde klönen kann.

Ist das nicht traurig ???
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07.11.2011 22:45 Uhr von derNameIstProgramm
 
+1 | -1
 
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@Abdul_Tequilla: Wenn dir das fehlt, kannst du noch immer in die Geschäfte gehen und CDs kaufen. Verschwunden sind diese noch nicht. Was dich aber wahrscheinlich davon abhält sind die enormen Preise einer Single oder eines Albums auf CD im Vergleich zu den MP3-Preisen bei Amazon und iTunes.

Die Schuld liegt dabei wohl weniger an der IT, sondern eher am Geiz der Kunden oder an der Profitgier der Hersteller.
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07.11.2011 23:10 Uhr von Der_Anonyme
 
+0 | -1
 
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Neiiiiiin, echt? Und ich dachte die Technik sei nur erfunden worden, um dem Menschen Arbeit zu MACHEN 0_o .....

Beim Mainstream-Piefke gilt Büroarbeit immer noch als "was besseres" als der Handwerker.
Ich will hier absolut keinen Lobgesang auf die (in Deutschland mafiösen) Handwerker anfangen, es ist nur einfach so, dass gerade die Bürozombies (egal ob Angestellter oder Beamter) durch Server mit entsprechender Software ersetzt werden können.
Da gibt es wohl keine Stelle die nicht durch Programmcode zu ersetzen wäre.
Direktbanking, Direktversicherungen, Direkt..., eGovernment...
Und Fluglotsen wären sofort zu ersetzen.
Es gibt fertige Computersysteme die das übernehmen können.
Davon abgesehen ist zentrale Koordinierung eh veraltet.
Es gibt Konzepte nach denen die Flugzeuge mit computerisierten Transpondern (nicht die dummen ich bin XY-Kisten) dafür sorgen dass sich die Flugzeuge in der Nähe selbst ihren Luftraum koordinieren.
Evtl. vergleichbar mit dem Begriff der "Mesh" (z.B. im Funknetzwerkbereich).

Handwerker und Handlanger sterben dann gegen 2035 aus.
Das entspricht den Schätzungen des US-Militär für autonome Robotersoldaten. Und die hätten ein Niveau auch Müll zu holen, Fliesen zu legen, Polizisten zu ersetzen usw..
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07.11.2011 23:37 Uhr von Der_Anonyme
 
+0 | -0
 
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Neiiiiiin, echt? Und ich dachte die Technik sei nur erfunden worden, um dem Menschen Arbeit zu MACHEN 0_o .....

Beim Mainstream-Piefke gilt Büroarbeit immer noch als "was besseres" als der Handwerker.
Ich will hier absolut keinen Lobgesang auf die (in Deutschland mafiösen) Handwerker anfangen, es ist nur einfach so, dass gerade die Bürozombies (egal ob Angestellter oder Beamter) durch Server mit entsprechender Software ersetzt werden können.
Da gibt es wohl keine Stelle die nicht durch Programmcode zu ersetzen wäre.
Direktbanking, Direktversicherungen, Direkt..., eGovernment...
Und Fluglotsen wären sofort zu ersetzen.
Es gibt fertige Computersysteme die das übernehmen können.
Davon abgesehen ist zentrale Koordinierung eh veraltet.
Es gibt Konzepte nach denen die Flugzeuge mit computerisierten Transpondern (nicht die dummen ich bin XY-Kisten) dafür sorgen dass sich die Flugzeuge in der Nähe selbst ihren Luftraum koordinieren.
Evtl. vergleichbar mit dem Begriff der "Mesh" (z.B. im Funknetzwerkbereich).

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