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In Indien sterben immer mehr Medikamententester

Indien ist bei den Pharmakonzernen das ideale Land um Probanden für neue Medikamente zu finden. Millionen Menschen leben in Armut und können sich entsprechende Behandlungen ihrer Krankheiten nicht leisten. Da viele Bewohner Englisch sprechen, haben sie einen großen Vorteil gegenüber den Chinesen.

Während die Anzahl der Tests am Menschen in Europa weiter rückläufig ist, verlagert die Pharmaindustrie immer mehr Studien in die Schwellenländer. Kaum verwunderlich, schließlich ist dieser Teil der Entwicklung am teuersten. Allein die Unternehmen der USA führen momentan etwa 300 Studien durch.

Laut der Zeitung India Times starben letztes Jahr 668 Menschen infolge der Versuchsreihen. 2007 hingegen waren es 137. Bayer bestätigt die Zahlen hingegen nicht und verweist lieber auf medizinische Fachblätter.


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WebReporter: Chuck-Norris
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Tod, Indien, Medikament, Pharmaindustrie, Proband
Quelle: www.zeit.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2011 16:20 Uhr von Chuck-Norris
 
+14 | -4
 
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Wie immer geht der Pharmaindustrie nur um Geld! Menschen zählen nicht in diesem System! Es gibt viele Medikamente mit weniger Nebenwirkungen, die aber unter Verschluss gehalten werden, weil sie nicht so profitabel sind!
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07.11.2011 16:39 Uhr von uhrknall
 
+4 | -1
 
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Sprache: Man muss englisch sprechen können, um die Medikamente zu testen? Es gibt doch sicherlich in den Ländern Mitarbeiter, die die Landessprache beherrschen, falls das nicht zu teuer ist für den Pharma-Riesen :D

In China gibt es sehr viele, die englisch sprechen. Die Bildung ist gut. Vermutlich sucht sich Bayer die Länder mit dem meisten Elend und den billigsten Probanden, und da ist Indien (und Pakistan) wohl ganz vorne.
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07.11.2011 17:21 Uhr von bigX67
 
+12 | -1
 
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@0815: freiwillige ?

ich würde die menschen, die sich dafür in indien zur verfügung stellen, eher verzweifelte nennen. und was daran gut ist, anstatt tiere zu quälen menschen zu benutzen, entzieht sich meinem verständnis.

bitte - nicht mit dem "argument" kommen: "wenn sie nicht wollten, müssten sie´s ja nicht machen. könnten sich ja auch nen anderen job suchen".
wäre nur ein hinweis auf dekadente arroganz.

[ nachträglich editiert von bigX67 ]
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07.11.2011 17:36 Uhr von StefanBD
 
+3 | -0
 
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mhm ich muss grad an die Organhandel Doku denken, Indien scheint der neue Supermarkt für Versuchskanienchen und das Ersatzteillager der Welt zusein.
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07.11.2011 21:47 Uhr von Floppy77
 
+4 | -0
 
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Ob das so ein großer Vorteil ist englisch zu: sprechen, wenn man dann im Anschluss bei dem Test drauf geht?

@Stefan0815
"Ich halte es für besser, Freiwillige an Medikamententests teilnehmen"

Wie "freiwillig" mag die Entscheidung eines Menschen sein, der weder sich noch seine Familie ernähren kann. Du würdest bestimmt nicht an solchen Tests teilnehmen, satt wie Du bist, aber wenn Du nichts zu essen hättest und Deine Familie ein tristes Dasein fristet, dann vielleicht.

Und wenn Du dabei drauf gehst? Egal, wenigstens hast Du einem Hasen oder einer Maus das Leben geschenkt und Deine Familie vielleicht eine Woche was zum Essen.
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07.11.2011 22:06 Uhr von U.R.Wankers
 
+0 | -0
 
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Gesundheit? Nein Danke: ich vertraue meinem Arzt, der Pharmaindustrie und den Gesundheitsbehören.
Das garantiert mir schwerste Schäden und eine baldige Invalidenrente mit Pflege rund um die Uhr.
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08.11.2011 01:31 Uhr von Baran
 
+1 | -0
 
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Tja: Indien hat Kapitalismus dort sind menschen nichts wert nur das Geld.
China ist eher Sozialistisch und "Human" das würden dort die Gesetze glaube ich nicht so einfach zulassen. In Indien ist es echt schlimm.

Brasilien Sklavenarbeit und Auftragsmörder. Ureinwohner werden regelrecht einem Holocaust ausgesetzt KAUFT NICHTS MADE IN BRAZIL

In einigen Staaten Süd ost Asiens werden menschen für biosprit ETC. ebenfalls getötet und vertrieben.
DANKE E10 & E5 an unserem Benzin klebt viel Blut.
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08.11.2011 09:49 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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Tja, mit den Indern kann mans ja machen...
Da fällt mir ´ne lustige Geschichte zu den Medikamenten im Allgemeinen ein.
Ich kannte mal eine alte Dame, die Apothekerin war. Als ich sie fragte, welches Präparat man am besten bei Erkältungen/Grippe nehmen sollte war ihre Antwort in etwa: "Nichts von dem Dreck! Wenn sie krank sind, greifen sie auf alte Hausmittel zu, auf Tee, Kräuterumschläge etc. Wenn ich krank bin, nehme ich keine Medikamente, nur wenn es um Leben und Tod geht. Die meisten Medikamente sind Gift für den Körper!"
War schon erschreckend sowas von einer Apothekerin zu hören Oo

d.h. dann wohl, dass sich nicht nur die Inder an dem Zeug früher oder später den Tod holen. Ausgleichende Gerechtigkeit, jeah!

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