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Frankreich: "Carlos, der Schakal" muss wieder vor Gericht

Ilich Ramirez Sanchez, genannt "Carlos", war einer der Topterroristen der letzten fast 40 Jahre. Nach einem Rachefeldzug wegen der Festnahme seiner Frau und der darauf folgenden Flucht in den Sudan wurde er dort 1994 festgenommen und abgeurteilt. Seitdem geriet sein Schicksal in Vergessenheit.

Jetzt will die französische Justiz dieses Kapitel Geschichte aufarbeiten, denn "Carlos" wurde lediglich wegen seines Rachefeldzuges, allerdings nie wegen seiner anderen Anschläge, etwa im Dienste der PFLP, der rumänischen Securitate oder auch Saddam Hussein, belangt.

David Yallop, Verfasser des Standardwerkes zur Karriere des "Schakals" beschrieb ihn als "wohl wenigsten kompetenten Terroristen". Dieses Urteil basiert etwa auf dem fehlgeschlagenen Attentat auf Joseph Sieph, der einen Schuss ins Gesicht überlebte.


WebReporter: ElChefo
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Frankreich, Prozess, Terrorist, Schakal
Quelle: www.n-tv.de

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07.11.2011 07:15 Uhr von ElChefo
 
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"Zwischen Bin Laden und Cartman"... wenig schmeichelhaft, was sich über diesen Mann sagen lässt. Zweifellos allerdings eine notizwürdige "Karriere". Ich empfehle jedem die Quelle und bei Interesse auch weitere Lektüre. Fraglich bleibt letztlich eigentlich nur, was die Behörden dazu bewegt hat, solange mit der Aufarbeitung zu warten.

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