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"Arabischer Herbst": Ägypten befindet sich in postrevolutionärer Depression

Der arabische Frühling scheint in Ägypten vorbei zu sein: Demokratische Zustände sind noch weit entfernt von implementiert, das Militär hält immer noch die alleinigen Machtknotenpunkte in der Hand. Fast scheint es, als stecke das Land in einer postrevolutionären Depression.

Versprechungen prägen die politische Landschaft, neue Wasserversorgungen soll es bald geben. Und im nächsten Jahr wird alles besser werden. Da drängt sich den Einwohnern ein Deja-Vu auf, denn solche Aussagen hatte auch der ehemalige Machthaber Husni Mubarak von sich gegeben.

Die Tahir-Demonstranten sind verunsichert. Einer von ihnen sagte aus, dass sich nichts verändert hätte. Eine Richtung für Ägypten sei nicht abzusehen, doch die Befürchtungen sind, es werde schlimm werden.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ägypten, Herbst, Depression, Versprechung
Quelle: www.tagesschau.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2011 06:53 Uhr von FrankaFra
 
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Tja, das haben viele befürchtet: Die Revolution ist zum Erliegen gekommen und die erwartete positive Veränderung blieb aus.
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07.11.2011 07:14 Uhr von usambara
 
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@AntiPro: dann doch lieber die alten Mubaraks, Gaddafis, BenAlis, die das
Volk unterjochen- und ich dann in Ruhe dort am Strand liegen kann.
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07.11.2011 13:19 Uhr von Dark_Apollo
 
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erst wenn: dort konsequent Religion und Staat getrennt wird, ist sowas wie Fortschritt möglich!

Islam und Demokratie ... das sind 2 verschiedene Schuhe. Entweder die entscheiden sich für eine Demokratie ohne Einfluss von muslimischen Prediger, oder eben fürs Mittelalter mit Scharia usw.
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08.11.2011 23:22 Uhr von meisterthomas
 
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Auf einen Frühling folgt der Nächste: Aufklärung gedeiht nur im Halbschatten konkurierender Weltbilder. -- Ich bin gespannt, wie sich Islam und unsere parlamentarische Entmündigung vertragen; aber vielleicht kommtt doch auch mehr heraus.
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08.11.2011 23:26 Uhr von certicek
 
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Aus dem arabischen Frühling wurde der islamische Herbst.

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