07.11.11 06:51 Uhr
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Was bringt Mitgliedschaft in einer Elite-Vereinigung für die Karriere?

Der Volksmund sagt, dass elitäre Verbindungen, wie "Lions Club" oder der Alumni-Verein, viel Nutzen für die berufliche Zukunft ihrer Anhänger hat. Es ist ein Fakt, dass der, der auf der Karriereleiter hoch hinaus möchte, die richtigen Leute kennen sollte. "Networking" nennt man dies.

Politikwissenschaftlerin Alexandra Kurth von der Universität Gießen sagt, dass solche Zugehörigkeiten zu Verbindungen dann einen guten Vorteil bringen, wenn an Schlüsselpositionen ebenfalls ältere Verbindungsmitglieder sitzen. Doch man sollte mit Aussagen über seine Mitgliedschaft vorsichtig sein.

Denn zuletzt waren einige Burschenschaften negativ aufgefallen und bekamen den Ruf, Kontakte zum rechtsextremen Milieu zu unterhalten. Dies könne sehr wohl bei einer Bewerbung negativ ausgelegt werden.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Karriere, Elite, Verbindung, Vereinigung, Mitgliedschaft, Networking
Quelle: www.sueddeutsche.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2011 06:51 Uhr von FrankaFra
 
+12 | -17
 
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Für mich persönlich nichts, Frauen sind sowieso ausgeschlossen.
Sollen sie machen.

Was mich am meisten an den Burschenschafts-Jungs stört: Sie tragen Polohemden und klappen den Kragen hoch. Da könnte ich aggressiv werden.
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07.11.2011 07:02 Uhr von Rechthaberei
 
+11 | -1
 
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Man frage das mal die meisten US-Präsidenten. Kontakte, Kontakte, Kontakte.
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07.11.2011 07:08 Uhr von Noseman
 
+11 | -6
 
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@FrankaFra: Es gibt auch Burschenschaften, die für Frauen offen sind und sogar welche nur für Frauen.

Trotzdem finde ich Burschenschaften merkwürdig und ihr Gehabe schlicht lächerlich.
fängt schon im Grundsatz an: die halten sich für was besseres, für elitär - wozu haben sie dann Seilschaften nötig, um Karriere zu machen?
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07.11.2011 08:06 Uhr von FrankaFra
 
+1 | -10
 
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Noseman: Burschenschaften oder Verbindungen?



[ nachträglich editiert von FrankaFra ]
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07.11.2011 08:42 Uhr von JesusSchmidt
 
+10 | -12
 
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"Es ist ein Fakt, ...": nein. das ist kein fakt. vitamin b ist nur für leute wichtig, die nix drauf haben.
bei ernstzunehmenden unternehmen spielt nur qualifikation eine rolle.

bei "elite" muss ich immer direkt an "extrem kleiner penis" denken. :D
elite ´n arsch voll!
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07.11.2011 08:48 Uhr von usambara
 
+6 | -8
 
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wären sie Elite hätten sie Seilschaften nicht nötig.
Das sind halt die christlichen Taliban (talib= "Student").

[ nachträglich editiert von usambara ]
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07.11.2011 09:45 Uhr von trance33
 
+8 | -2
 
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@ JesusSchmidt: vitamin b ist nur für leute wichtig, die nix drauf haben...?! das ist definitiv so nicht richtig. im naturwissenschaftlichen bereich vielleicht noch ein wenig mehr, aber bei allem, was in richtung wirtschaft geht, ist vitamin b sehr wichtig und oftmals nötig. das ist fakt.
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07.11.2011 09:52 Uhr von Oberhenne1980
 
+9 | -2
 
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Völlig wirrre News: Sorry, aber die News ist völlig für die Tonne.

Zuerst wird ein sogenannter "Service Club" in den Topf geworfen, bei dem die Wohltätigkeit im Vordergrund steht. Dann kommt der Alumni-Verein, der JEDEM Absolventen offen steht.
Es folgt, ohne weitere Erklärung, der Schritt zu Verbindungen - wobei nicht klar ist, ob es um es da um reine Connections geht, wie man sie auch in der Partei, dem Sportverein oder sowas knüpfen kann, oder um Studentenverbindungen. Garniert wird das ganz mit einem Bild mit Korporierten im Vollwichs.

Jetzt muss man halt einfach festhalten:

KEINER der genannten Verein ist irgendwie elitär, noch beanspruchen sie das für sich. Dieses adjektiv wird ihnen halt von Aussenstehenden gerne angedichtet. Tatsächtlich stehen diese Verein JEDEM offen.

Es ist völlig EGAL woher man seine Networking-Verbindungen hat, ob Studentenverbindung oder Häkelkrei, NIEMAND wird allein auf Grund dessen eingestellt, weil "man sich kennt". Das wäre der absolute Irrsinn! Tatsache ist, dass man natürlich gerne denen, den Vorzug gibt, die man bereits charakterlich kennt, aber das passiert auch nur mit entsprechender Qualifikation.
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07.11.2011 09:55 Uhr von FrankaFra
 
+1 | -7
 
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quelle: "Die Verbindungen wollen zwar neue Mitglieder werben, auch mit dem Hinweis auf gute Karriere-Aussichten - andererseits aber das Image der Vetternwirtschaft vermeiden. In ihrem gemeinsamen Internetauftritt locken die Corps mit "jeder Menge an Netzwerk auch nach dem Studium" und einer internationalen Praktikumsbörse. Von den Kontakten könnten aber nur diejenigen profitieren, bei denen die Leistung stimme, betont Matthias Stier. Der 23 Jahre alte BWL-Student ist Mitglied des Würzburger Corps Nassovia und Vorsitzender des Kösener Senioren-Convents-Verbands, in dem sich die ältesten Studentenverbindungen im deutschsprachigen Raum zusammengeschlossen haben. "Wenn man in eine Verbindung kommt, liegen natürlich nicht gleich zehn Praktikumsangebote auf dem Tisch", sagt Stier. Aber ein Corpsbruder habe ihm seinen Studentenjob bei einer Wirtschaftsprüfungskanzlei vermittelt. "Und ein Alter Herr in Führungsposition bei einer anderen großen Kanzlei hat mir Material für eine Seminararbeit besorgt."
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07.11.2011 09:59 Uhr von Oberhenne1980
 
+5 | -1
 
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@ FrankaFa: Ja so, und nu?
Da läuft im Kegelclub und in der Partei nicht anders.
Wie gesagt: die Leistung muss stimmen.

Übrigens: Zitat zum LIONS aus Wiki

"Die Lions Clubs versuchen eine ausgeglichene Mischung der Berufe im Club zu erreichen. Im Gegensatz zu Businessclubs sollte nicht der persönliche Erfolg der aufzunehmenden Mitglieder, sondern die Einsatzbereitschaft für das Gemeinwohl im Vordergrund stehen. Die Nutzung des Lions-Netzwerks zu Geschäftszwecken ist daher unerwünscht"



[ nachträglich editiert von Oberhenne1980 ]
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07.11.2011 10:02 Uhr von FrankaFra
 
+1 | -8
 
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henne: Kegelclub = Club = exklusiv.

Leistung habe ich nicht ausgeschlossen.

thx, für mich beendet.
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07.11.2011 10:10 Uhr von Oberhenne1980
 
+5 | -2
 
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ohje: Und der Tigerenten-Club ist nun auch exklusiv? Und was ist mit dem Knax-Club? Und dem Bertelsmann Buchclub?

Hätte ich es nicht Club, sondern Verein genannt, hättest Du dich dann besser gefühlt?
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07.11.2011 11:20 Uhr von phal0r
 
+1 | -2
 
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Naja die Burschenschaften reizen mich nicht: unbedingt. Ich glaube auch nicht, dass die in Deutschland wirklich einflussreich sind. Der größte Vorteil ist, dass die dir helfen dein Studium zu finanzieren, wenn du beitrittst. Allerdings musst du dann später auch Beiträge zahlen um wiederum Studenten der Burschenschaft zu helfen.

Das einzig interessante waren die Freibierparties :) und dafür muss man zum Glück nicht Mitglied sein :)
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07.11.2011 11:46 Uhr von P4H
 
+1 | -1
 
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Burschenschaften sind kein Service Club: Wie in der Quelle schon angedeutet, sollte man zwischen Burschenschaften, einem Business Club und z.B. einem Service Club klar unterscheiden können. Der Unterschied ist groß. Der Lions Club z.B. nimmt seit über 20 Jahren Frauen auf und hat auch reine Damenclubs.
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07.11.2011 15:06 Uhr von trance33
 
+2 | -1
 
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naja, nach meinem verständnis impliziert jesus´ aussage, dass beziehungen nur für leute wichtig sind, die sonst (fachlich, softskills oder was auch immer) nichts drauf haben. das bezweifelte ich in meinem post, denn auch mit fachlicher top-qualifikation ist es leichter, durch beziehungen an einen begehrten job zu kommen oder aufzusteigen als als topqualifizierter, der keinerlei beziehungen hat.
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07.11.2011 17:06 Uhr von limasierra
 
+1 | -3
 
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Burschenschaft?! Hahahahaha, das ist krank! Wer tut sich sowas freiwillig an? Und wofür?
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07.11.2011 18:37 Uhr von indi1234
 
+1 | -3
 
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Es gibt: Unterschiede zwischen normalen Burschenschaften und schlagenden Verbindungen.

Die schlagenden Verbindungen sind vieleicht etwas extremer, weil hier in regelmäßigen Abständen mit scharfen Degen, Schwertern gekämpft wird.

Ansonsten gibt es keine Unterschiede.

Wenn man seine berufliche Karriere im Blickfeld hat, kann man davon ausgehen, dass jeder der in einer solchen Verbindung ist, nach seinem Studium nicht arbeitslos wird, weil sich die Alten Mitglieder immer für die Jungen einsetzen werden.

Mit Elite hat das absolut nichts zu tun.
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07.11.2011 19:12 Uhr von indi1234
 
+1 | -0
 
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Frauen: in Burschenschaften habe ich noch nicht gesehen.
Ob sie auch in solchen Verbindunge akzeptiert werden, mag ich zu bezweifen.
Frauen sind nur für einen Zweck akzeptiert, nicht ohne Grund heisst es "Burschenschaften"
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08.11.2011 08:39 Uhr von nachoben
 
+2 | -0
 
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wer elite ist braucht keine guten beziehungen... in welcher traumwelt lebt ihr denn bitte?

Als Elite-Vereinigung, so wies im Titel steht, würde ich übrigens keine der oben genannten nennen... Skulls & Bones z.B. sind Elite aber doch nicht Alumni...

Lest euch einfach mal die Mitgliederliste und die Jobs durch... hat schon vorteile in so einer verbindung zu sein: http://de.wikipedia.org/...
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08.11.2011 13:33 Uhr von Klecks13
 
+1 | -0
 
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@ nachoben: wobei Skulls & Bones hervorragend geeignet ist, die Behauptung von Jesus Schmidt zu stützen - siehe George W. Bush ;-)
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08.11.2011 20:49 Uhr von indi1234
 
+1 | -0
 
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Wollen sich: die Frauen jetzt auch noch in die Burschenschaften drängen, obwohl sie dort absolut nichts verloren haben?

Es gibt auch hier eine Tradition, wie z.B. die Cimbria, wobei Frauen nur störend wirken.

Das diese Jungs in solchen Verbindungen manchmal übers Ziel hinaus schießen, liegt in der Sache der Natur.

[ nachträglich editiert von indi1234 ]

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