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Ökostrom soll günstigste Energie werden

Bis 2050 soll Ökoenergie beziehungsweise Ökostrom der kostensparendste Energieträger werden.

Für Europas und Nordafrikas 36 Länder wurde bereits der Preis von erneuerbaren Energien berechnet. Ökostrom kostet demnach nur 65 Euro pro Megawattstunde.

Das schont nicht nur die Umwelt und unser Klima, sondern auch unser Geldbeutel.


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WebReporter: GouJetir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Strom, Energie, Öko, Berechnung
Quelle: www.n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2011 07:03 Uhr von abymc1984
 
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aha, und warum genau wird es die günstigste energieform?
wer sagt das es bis 2050 die günstigste form ist?
wer hat den preis errechnet?

fragen über fragen
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07.11.2011 08:38 Uhr von John2k
 
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@bertl058: Atromenergie wurde wohl nicht gefördert oder?

[ nachträglich editiert von John2k ]
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07.11.2011 09:03 Uhr von Framewire
 
+3 | -3
 
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Klar wird: Öko-Energie die "kostengünstigste" Energieform werden. Ist sie doch fast heute schon. Es reicht, die tatsächlich günstigen Energieformen astronomisch zu besteuern (und damit zu verteuern) und die "erneuerbare" Energie mit zig Milliarden zu subventionieren. Schwupps hat man das gewünschte Ergebnis.

Würde man z.B. Sprit wie fast jedes andere Produkt mit 19% Mehrwertsteuer besteuern, dann würde ein Liter weniger als 70 Cent kosten.
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07.11.2011 09:42 Uhr von sicness66
 
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Studien: für in ca. 40 Jahren sind immer soooo wertvoll. Ob es in den 70ern auch solche Verblödungsstudien gab, und ob die damals auch schon Euro gerechnet haben ? Hmm...
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07.11.2011 09:46 Uhr von K.T.M.
 
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@Framewire: "Würde man z.B. Sprit wie fast jedes andere Produkt mit 19% Mehrwertsteuer besteuern, dann würde ein Liter weniger als 70 Cent kosten."

Der meiste Aufschlag kommt aber bei weitem nicht durch Steuern zustande. Die Förderung, Lagerung und der Transport von einem Barrel Rohöl kostet im Schnitt 14,5 US-$, jetzt schau dir mal an was ein Barrel Rohöl an der Börse kostet.

"Es reicht, die tatsächlich günstigen Energieformen astronomisch zu besteuern"

Jetzt kommt ein großes Problem, was heute theoretisch die günstigste Energieform wäre (es ist übrigens Braunkohle), muss es noch lange nicht in 40 Jahren sein. Weil keiner wirklich abschätzen kann wie sich die Brennstoffkosten entwickeln werden.

Genauso schwachsinnig ist z.B. die Forderung alte Atomkraftwerke durch neue zu ersetzten. Was die Leute dabei nicht bedenken ist nämlich, dass die Stromerzeugungskosten für Kernenergie damit massiv steigen würde. Durch die hohen Investitionskosten in neue Atomkraftwerke (alte Kraftwerke sind weitgehend abgeschrieben) wäre der Atomstrom dann sogar teurer als Ökostrom aus Wind-/Wasserkraft und Solarthermie.

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Die News ist eigentlich überraschend, da die 65 €/MWh eigentlich dem Wert einer Berechnung für 2020 entsprechen. Laut einer Berechnung vom Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt wäre man 2050 nur noch bei 50 €/MWh (Stromerzeugung und Transport)
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07.11.2011 10:31 Uhr von Framewire
 
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@K.T.M: >>> Der meiste Aufschlag kommt aber bei weitem nicht durch Steuern zustande. Die Förderung, Lagerung und der Transport von einem Barrel Rohöl kostet im Schnitt 14,5 US-$, jetzt schau dir mal an was ein Barrel Rohöl an der Börse kostet.


Du hast Dich mit der Materie dann noch nicht ausreichend befasst. Aktuell kostet in Rotterdam ein Liter Benzin 42 Cent. Wohl gemerkt: Benzin und nicht Rohöl. Ein Tankwart schlägt ca. 1 Cent drauf, das ist sein Verdienst. Kommen noch Kosten für Transport zu den Tanken und Bereitstellung hinzu. Großzügig können wir da 7 Cent zugrunde legen.

Netto kostet ein Liter Sprit 50 Cent. Rechnen wir die Mehrwertsteuer drauf, sind wir bei < 60 Cent pro Liter. Allerdings schlägt der Staat dann noch Minealölsteuer und "Öko-Steuer" drauf. Macht dann aktuelle 1,47 Euro.

Wie sich der Benzinpreis zusammen setzt, kannst Du z.B. hier nachlesen:

http://www.focus.de/...

Den mit Abstand größten Reibach pro verkauftem Liter Sprit macht der Staat.

>>> Jetzt kommt ein großes Problem, was heute theoretisch die günstigste Energieform wäre (es ist übrigens Braunkohle), muss es noch lange nicht in 40 Jahren sein. Weil keiner wirklich abschätzen kann wie sich die Brennstoffkosten entwickeln werden.


Derzeit sind glasklar die fossilen Brennstoffe die mit Abstand günstigsten: Kohle, Gas, Sprit. Zumindest könnten sie es sein. Natürlich kann der Staat sie nach Belieben besteuern. Und somit eine künstliche Verknappung durch hohe Endpreise herbei führen.

Der Preis von fossilen Energien wird maßgeblich durch die Steuerpraxis der jeweiligen Staaten bestimmt. So auch in Deutschland. Netto kostet ein Liter ca. 50 Cent. Verkauft wird er aufgrund von Steuern für fast 1,50 Euro. Das ist mal gleich eine Verdreifachung des Nettopreises.

Würde Sprit gar wie Lebensmittel besteuert, beispielsweise Milch, würde der Liter gerade mal 54 Cent kosten. Genau so viel wie ein Liter Frischmilch im Discounter.

Da der Staat den Preis für fossile Energie maßgeblich selbst bestimmt, kann er die Preisentwicklung auch beeinflussen. Das macht er auch, indem er einfach immer mehr zulangt.

Zum Thema Atomkraft: das habe ich jetzt absichtlich mal außen vor gelassen.

Gruß

Framewire
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08.11.2011 14:50 Uhr von K.T.M.
 
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@Framewire: "Netto kostet ein Liter ca. 50 Cent. Verkauft wird er aufgrund von Steuern für fast 1,50 Euro. Das ist mal gleich eine Verdreifachung des Nettopreises."

Ich gebs ja zu, dass ich übertrieben habe, aber selbst mit den ganzen Steuern (Ökosteuer, MwSt, Energiesteuer) könnte der Preis deutlich niedriger sein, wenn der Rohölpreis nicht so hoch wäre. Die Steuern wurden seit Jahren nicht mehr erhöht, dennoch konnte ich am 15. und am 22. Dezember 2008 für 1,049 €/L (Super) tanken. Dieses Jahr waren die Preise teilweise über 1,649 €/L. Das ist eine Differenz von 0,60 €. Wenn man da die MwSt rausrechnet bleibt also eine Schwankung von 0,50 €/L unabhängig von den Steuern.

Btw. laut Aral macht der Abgaben/Steueranteil momentan 58,74% vom Preis aus.

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