06.11.11 19:16 Uhr
 552
 

Bundesverfassungsgericht: Surfen auf Facebook ist "eine risikogeneigte Tätigkeit"

Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, warnt Bürger vor der Benutzung von Facebook. Das Surfen auf den Webseiten des sozialen Netzwerks sei "eine risikogeneigte Tätigkeit".

Die Nutzer könnten sich nicht sicher sein, was mit ihren Daten nach der Löschung passiert. Es sei nicht sichergestellt, ob die Daten nicht noch weiter aufbewahrt würden.

Andreas Voßkuhle vertritt weiterhin die Meinung "dass das Bundesverfassungsgericht in den nächsten Jahren gefordert sein wird, die Bedeutung und Reichweite der Grundrechte in einer Welt der digitalen Vernetzung neu zu bestimmen."


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Facebook, Daten, Surfen, Bundesverfassungsgericht
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Cyber-Kriminalität: Deutsche fürchten Identitätsklau beim Onlineshopping
Windows 10 Update kann Internetzugang verhindern
Bluetooth 5.0: Finale Version verabschiedet

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
06.11.2011 19:23 Uhr von HydrogenSZ
 
+7 | -5
 
ANZEIGEN
Wayne: Es gibt Dinge die weiß Facebook über mich ganz sicher nicht.

Zum Beispiel mit welcher Geschwindigkeit ich uriniere. Mit welchen Bar Druck ich scheiße oder sonstiges.
Kommentar ansehen
06.11.2011 20:41 Uhr von lina-i
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Es gibt genug Idioten, die im Fratzenbuch über jede Tätigkeit berichten. Später wundern sie sich dann, dass ihre Wohnung ausgeräumt wurde, während sie im Urlaub waren...

Nebenbei... Fratzenbuch löscht keine Daten. Genau so wenig werden in Deutschland Daten gelöscht. Es ist lt. Datenschutz zulässig, wenn der Datensatz durch ein Flag gekennzeichnet wird und nicht mehr jeder Anwender Zugriff auf diesen Datensatz hat.
Kommentar ansehen
06.11.2011 20:51 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Wer sich als erwachsener Mensch entschließt, sich diesem soz. Netzwerk anzuschließen, muss wissen, dass sein Leben von nun an ein ganz großes Stück gläserner sein wird. Sich über die Tragweite der eigenen Entscheidungen im Klaren zu sein ist das, was Erwachsensein meiner Meinung nach auszeichnet. Und da macht es auch keinen Sinn, diesen Leuten mit Nachdruck davon abzuraten. Schließlich haben sie sich ja bewusst (und das unterstelle ich erwachsenen Menschen) DAFÜR entschlossen, ihre Daten der Öffentlichkeit und der Wirtschaft preiszugeben.

Die Sache hat aber einen Haken: Kindern (die sich über die Tragweite ihrer Handlungen nicht bewusst sind) haben auch (völlig uneingeschränkt und ohne einen Altersnachweis zu erbringen) Zugang zu Facebook - wo sie ihre Privatsphäre der ganzen Welt offen legen. Und genau in diesem Punkt ist die Politik gefragt, aktiv zu werden und einen Altersnachweis für diese Seiten zu erzwingen.
Kommentar ansehen
07.11.2011 00:54 Uhr von ITler84
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Gehts noch? Wenn man seine Daten bei Facebook löschen will dann sollen die verdammt nochmal auch gelöscht werden.

Dafür gibts Gesetze und Regelungen die auch Facebook einzuhalten hat. Lächerlich wie hier behauptet wird das man ja selbst schuld sei nur weil man irgendwann mal bei Facebook war.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nigeria: Mindestens 200 Tote beim Einsturz einer Kirche in der Stadt Uyo
Milliardenkosten - Ölkonzerne müssen alte Bohrinseln abbauen
Fußball/1. Bundesliga: Bayern München schickt Weißwurst-Prämie nach Ingolstadt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?