06.11.11 16:24 Uhr
 44
 

Nicaragua: Präsident Daniel Ortega steht wohl vor der Wiederwahl

Nicaragua wird am heutigen Sonntag einen neuen Präsidenten wählen. Dabei stehen die Chancen für den aktuellen Amtsinhaber, Daniel Ortega, am besten. Jedoch dürfte er, laut Verfassung des Landes, gar nicht mehr zur Wahl antreten. Die Opposition warnte bereits vor Betrügereien.

Allerdings ist die Opposition gespalten, tritt sie doch mit insgesamt vier Kandidaten an. Einer der Kandidaten, der 80-jährige Fabio Gadea, warnte noch vor Wahlbetrug. Außerdem sei das Antreten von Ortega illegal. Darüber hinaus würden viele Bürger den nötigen Ausweis für die Wahlen nicht erhalten.

Bereits bei den Kommunalwahlen im Jahr 2008 ist es zu massiven Unregelmäßigkeiten gekommen. Die EU hat nun Wahlbeobachter in das Land geschickt, was von der Partei Ortegas nur zähneknirschend zugelassen wurde. Umfragen sehen Ortega vor allem wegen der Sozialprogramme weit vorne.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Wahl, Wiederwahl, Wahlbetrug, Nicaragua
Quelle: www.tagesschau.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Hitlercode auf Kinderkarussell
Falschnachricht bei Facebook: Grünen-Politikerin Künast stellt Strafanzeige

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
06.11.2011 16:24 Uhr von Borgir
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Na ja, seien wir ehrlich: Einer der Gegenkandidaten ist 80 Jahre alt, Ortega steht oben auf der Liste der Bevölkerung wegen seiner sozialen Programm. Ich denke nicht, dass es Betrug braucht, um Ortega an der Macht zu halten. Und ob illegal oder nicht: Wenn er gute Politik macht stellt sich die Frage der Legalität nicht, vor allem bei fehlenden Alternativen.

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Aiman Mazyek fordert mehr muslimische Vertreter im Rundfunkräten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?