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Forscher weisen Knochenfresser-Wurm "Osedax" im Mittelmeer nach

Wissenschaftlern ist anhand von drei Millionen Jahre alten Walknochen der Nachweis für die frühere Existenz des Knochenfresser-Wurms "Osedax" im Mittelmeer gelungen.

Bei computertomografischen Aufnahmen entdeckten die Forscher, für den Wurm typische, Spuren der Zerstörung in Form von Beulen an den Knochen, die in der italienischen Toskana gefunden wurden.

Nicholas Higgs von der Universität Leeds in England sagte: "Wir sind nahezu sicher, dass das Mittelmeer auch heute noch lebende, bisher unentdeckte Osedax-Arten beherbergt". Osedax zählt zu den kuriosen Launen der Evolution, da er weder Mund noch Magen besitzt.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Wurm, Mittelmeer, Kochen, Osedax
Quelle: www.scinexx.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2011 16:39 Uhr von alphanova
 
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Wie können es Beulen sein, wenn kein Gewebe hinzukommt, sondern Gewebe zersetzt wird?

Ist aber auch schon in der Quelle falsch..

In der englischen Originalquelle ist von birnenförmigen Hohlräumen bzw Aushöhlungen die Rede, die durch den Zersetzungsprozess entstehen:

http://www.leeds.ac.uk/...

und wer es lieber auf deutsch hat:
http://www.astropage.eu/...
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06.11.2011 17:13 Uhr von K.T.M.
 
+5 | -0
 
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@alphanova: "Wie können es Beulen sein, wenn kein Gewebe hinzukommt, sondern Gewebe zersetzt wird?"

Beulen sind entweder Ausbuchtungen (Schwellungen) oder Einbuchtungen (Dellen). Aber du hast insofern recht, dass Hohlräume bzw. Aushöhlungen besser klingen würden.

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