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Forscher konnten Superantibiotikum entwickeln, gegen das es keine Resistenz gibt

Eine kleine Analogie kann veranschaulichen, wie Keime gegen gewöhnliche Antibiotika resistent werden: Wirkstoffe und Bakterien passen normalerweise zusammen wie Schlüssel und Schloss. Veränderungen an den Keimen können aber dazu führen, dass dies nicht mehr der Fall ist und eine Resistenz entsteht.

Grazer Forscher haben ein Superantibiotikum entwickelt, bei dem dies nicht möglich sein soll. Dabei hat man von der Natur abgekupfert: Lactoferrin ist ein antibiotisches Protein, das in der Muttermilch vorkommt. Es wurde so modifiziert, dass es kleiner und an eine Fettsäure gekoppelt ist.

Das Superantibiotikum macht Löcher in die Zellmembran der Bakterien, so dass diese absterben. Außerdem bindet es auch giftige Bruchstücke der Mikroben. Laufen die vorklinischen und klinischen Untersuchungen nach Plan, wird man den Wirkstoff in etwa sieben Jahren erhalten können.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Antibiotika, Bakterium, Resistenz
Quelle: steiermark.orf.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2011 09:11 Uhr von Again
 
+13 | -2
 
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Hab auf der Seite des Instituts leider keine Pressemitteilung finden können. Wäre interessant zu wissen, was genau die Resistenz verhindern soll bzw. kann.
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06.11.2011 09:56 Uhr von moloche
 
+10 | -8
 
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Klappern gehört zum Geschäft: eigentlich sollte einem das Bio-Diplom entzogen werden, wenn man solche Aussagen vom Band lässt.
Andererseits ist es klar das hier übertrieben wird um an Forschungsgelder zu kommen bzw. um sich ins Gespräch zu bringen.
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06.11.2011 09:58 Uhr von Klassenfeind
 
+16 | -11
 
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Ist auch wichtig Solange die Tiere mit Antibiotika vollgepumpt werden, solange muss sich niemand wundern, das dieses Fleisch nach nicht´s mehr schmeckt....aufgepumpt mit chemischen Wachstumsbeschleunigern..usw....und dann essen wir halt Chemie..denn..wir kennen ja nichts anderes..

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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06.11.2011 11:03 Uhr von Mordo
 
+1 | -1
 
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Noch (!) gibt es keine. ´nuff said.
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06.11.2011 12:35 Uhr von Azureon
 
+11 | -2
 
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"Forscher konnten Superantibiotikum entwickeln, gegen das es keine Resistenz gibt"

Was nicht ist, kann noch werden. ;)
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06.11.2011 18:47 Uhr von Again
 
+2 | -3
 
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Jimboooo: Warum sollte das passieren?
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06.11.2011 19:13 Uhr von Again
 
+3 | -5
 
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Jimboooo: "weil sowas immer passiert, wenn irgendwas neues erforscht/entdeckt wird, dass besser und billiger ist, oder was auch andere produkte überflüssig macht"
Also ich hab ein Smartphone, das mein Handy ersetzt hat, ein Notebook, das einen PC ersetzt hat, eine Lampe, die eine Kerze ersetzt hat, ein Auto, das ein Pferd ersetzt hat,...

"damit nicht der absatz der "alten" produkte verschwindet."
^^ Sind Bakterien resistent gegen ein Antibiotikum verschwindet der Absatz von ganz alleine und man kann wieder jede Menge Geld in die Forschung stecken. An diesem Projekt forscht man einmal und kann es, wenn es so gut funktioniert, ewig verkaufen. Wie blöd wäre man also, wenn man das Patent verkauft und wegsperrt?
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06.11.2011 19:18 Uhr von Petabyte-SSD
 
+4 | -2
 
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@Klassenfeind: Ich kaufe auch keine Wurst/Fleisch mehr aus Supermärkten, das letzte habe ich mir vor einem Jahr gekauft, "Walter`s GOURMET DELIKATESS Schinken" oder so ähnlich.

ZUSAMMENGEPRESSTE FLEISCHABFÄLLE wäre der korrekte Ausdruck gewesen....

Aber was anderes:
Kann es sein, dass der Grund, warum die Menschen so Fett und aufgedunsen sind, der sein:?

Es gibt tausend Möglichkeiten, wie man Tiere schneller gross werden lässt, Hormone, Chemikalien, Gewebe mit Wasser aufblasen usw.


Wenn wir nun diese toten Tiere, die mit dem Zeug vollgepumt wurden essen, ist es dann nicht logisch, dass das Gleiche mit uns passiert?
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07.11.2011 02:16 Uhr von Leeson
 
+3 | -0
 
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Eigendlich: werden diese Stoffe vom Tierkörper aufgenommen und umgewandelt...
Der Wachstumsschub braucht ja gewissermaßen "Energie".
Das Fettgewebe lagert leider einen Teil in und das essen wir dann mit.

Mein Dad hatte vor drei Jahren zeimlich lichtes Haar bekommen... sein Arzt sagte, dass er doch mal Schweinefleisch weglassen solle. Es sieht wieder vollig normal aus. :)
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07.11.2011 11:35 Uhr von JesusSchmidt
 
+0 | -1
 
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und wie funktioniert "freund-feind-erkennung"? "normale" antibiotika greifen dank dem hier dargestellten schlüssel-schloss-prinzip ja nicht jede zelle an.
wenn das neue überall passt, ist es doch einfach ein zellgift, oder? davon gibt es doch schon genug.
ich glaube, das mittel ist alter wein in neuen schläuchen und wird nicht wirklich zufriedenstellend funktionieren.

[ nachträglich editiert von JesusSchmidt ]
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07.11.2011 15:49 Uhr von Leeson
 
+0 | -0
 
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Jesus: Es sind bestimmte Proteine die an andere bestimmte andocken. Dagegen kann sich ne Bakterie schützen durch Anpassung.

Das "Neuere" entzieht der Bakt. das Eisen... also die Nahrungsgrundlage...

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