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Ärzte-Streik ab Montag soll doch noch verhindert werden

Die Gewerkschaft der Ärzte, der Marburger Bund, will ab kommendem Montag seine Mitglieder an den Uni-Kliniken zum Streik aufrufen. Um dies zu verhindern sind heute nochmals Verhandlungen der Gewerkschaft mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder anberaumt.

Bislang dauerten die Verhandlungen etwa fünf Stunden an. Zu einer Einigung kam es allerdings noch nicht. Aus Verhandlungskreisen heißt es, dass die Beratungen scheitern könnten.

Die Medizinische Hochschule Hannover äußerte sich in Sachen Streik kritisch. Man würde nur für etwas mehr als einen Inflationsausgleich streiken. Für Ärzte sei ein Streik ein Gewissenskonflikt, gehe es doch um das Patientenwohl. Im Falle eines Streik sei die Notfallversorung aber gewährleistet.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arzt, Streik, Montag
Quelle: www.tagesschau.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2011 14:43 Uhr von Borgir
 
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Das ist eben das große Druckmittel, welches die Krankenhausträger gegenüber Ärzten und auch Pflegenden haben: Es geht doch um das Patientenwohl, da könnt ihr doch nicht streiken. Wegen dieses zumeist erfolgreichen Gewissensappells kann es kaum zu einem erstreiken von besserer Bezahlung und besseren Arbeitsbedingungen kommen. Und alle Ärztehasser: Ärzte an den Unikliniken schuften zehn Mal härter als jeder Bauarbeiter. Von daher ist eine Forderung nach mehr Geld durchaus gerechtfertigt.
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05.11.2011 20:08 Uhr von Borgir
 
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ich meine klar, SN hat jetzt nicht Millionen User. Aber anhand der Reaktion auf eine solche News sieht man recht deutlich, wie sehr den Leuten der (unfassbar wichtige) Gesundheitssektor und die Probleme seiner Angestellten am Allerwertesten vorbei geht. Es muss funktionieren, egal wie. Was aus den Angestellten wird interessiert niemanden und es weiß auch niemand die Arbeit eben Jener zu würdigen. Das ist finde ich ein Armutszeugnis.

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