Marienkäferschwärme: Vom Glücksbringer zur Plage
Die eigentlich als Glücksbringer geltenden Marienkäfer werden in einigen Gegenden Deutschlands im Moment zur Plage. Auf der Suche nach einem Winterquartier sitzen sie in großer Anzahl an Häuserwänden oder sie kommen durch offene Fenster in die Wohnungen.
Obwohl es in Mitteleuropa fast 70 verschiedene Arten des Käfers gibt, kommt in Deutschland mittlerweile der Asiatische Marienkäfer am häufigsten vor. Sie wurden ursprünglich in Gewächshäusern zur Schädlingsbekämpfung genutzt, sind aber mittlerweile in der deutschen Fauna verbreitet.
Die asiatische Art ernährt sich auch von Schädlingen, die heimische Arten verschmähen, sie fressen allerdings teilweise auch Artgenossen. Statt Felsen nutzen sie hier warme Wohnungen als Winterquartier. Die Tiere sind für Menschen nicht giftig, können aber bei Bedrohung ein wenig zwicken.