04.11.11 21:31 Uhr
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Gesellschaft für bedrohte Völker fordert die offizielle Anerkennung der Kurden

Die Gesellschaft für bedrohte Völker nahm die Feier zum 50. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei zum Anlass einer Beschwerde. Sie wirft der deutschen Regierung vor, die Existenz der zweitgrößten Migrantengruppe in Deutschland zu ignorieren.

Der Generalsekretär der Gesellschaft, Tilman Zülch, findet es "absurd", dass die Existenz und Identität von rund einer Million Kurden, die als türkischstämmig mitgezählt werden, ignoriert werden und fordert die Regierung auf die Kurden offiziell anzuerkennen.

Des Weiteren sagte er, "so wird die Unterdrückung der Kurden in der Türkei hier zu Lande fortgesetzt, anstatt ihnen die Gelegenheit zu geben, ihre Kultur und Sprache zu pflegen und sich so als Volksgruppe zu emanzipieren".


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WebReporter: Captain-Iglo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gesellschaft, Volk, Einwanderung, Kurde, Migration, Anerkennung
Quelle: www.gfbv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2011 21:36 Uhr von Haino
 
+15 | -24
 
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kurdistan: ja ja erst versprechen die türken oder atatürk den kurden einen eigenen staat und dann werden sie als minderheit unterdrück

die kurden hätten wissen müssen, dass alle versprechen der türken immer getürkt sind
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04.11.2011 21:38 Uhr von Rechthaberei
 
+10 | -18
 
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Die Kurden in ihren drei Ländern wären fast so: groß siedlungsmäßig wie die Türkei ohne den kurdischen Südosten.
Selbstverständlich sollte der PKK es nicht erlaubt sein den Bürgerkrieg hier in Deutschland zu führen, aber man muß dennoch die Kurden aus ihrer Dreiteilung helfen:

http://www.youtube.com/...


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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04.11.2011 21:42 Uhr von Haino
 
+10 | -12
 
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Rechthaberei: "sollte der PKK es nicht erlaubt sein den Bürgerkrieg hier in Deutschland zu führen"

absolut richtig, aber man sollte den Kurden etwas helfen, gegen den türkischen terror den sie erleiden müssen

ich würde gerne geld spenden, kennt jemand eine bankverbindung zu einer kurdischen freiheitsbewegung?
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04.11.2011 22:38 Uhr von Bayernpower71
 
+12 | -16
 
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falsch: bezüglich Türken und Kurden in D
innerpolitische Probleme der Türkei brauchen wir in D nicht. Das sollen die auf türkischem Gebiet austragen.

Einen Kurden-Staat wirds nie geben. Da haben die Türken schon was dagegen. Beispiel AKW im Kurdengebiet. Nähe Istanbul oder Ankara wollen die selber kein AKW haben.

Für die Türken sind Kurden nur Menschen zweiter Klasse. Wie auch manche türkische Kommentatoren hier bei SN mal rausgelassen haben. Beispiel: der mittlerweile gesperrte User Kaderekusen schrieb in einem Kommentar: Die Kurden müssen brennen.

Sorry, das ist ein Aufruf zum Genozid. Und die türkische Regierung handelt gerade danach. Noch (!) fallen die Bomben auf den Nordirak.

Vergleichbar Türkei/Kurden = Israel/Palis. So kommts mir momentan rüber.

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