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Türkei: Istanbuler Christen wünschen zum islamischen Opferfest allen Frieden

Das in der Türkei gelegene römisch-katholische Apostolische Vikariat mit Sitz in Istanbul hat anlässlich des islamischen Opferfestes eine Friedensbotschaft an Muslime und Christen gesendet.

In der Friedensbotschaft wird auf den gemeinsamen Wert "Streben nach Unterordnung unter den Willen Gottes" hingewiesen. Des Weiteren verweist die Botschaft auf das in der letzten Woche in Assisi stattgefundene Weltfriedenstreffen.

Das islamische Opferfest "Kurban Bayram", welches vom 5. bis zum 9. November gefeiert wird, ist eine der bedeutendsten Feierlichkeiten in der Türkei.


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WebReporter: Captain-Iglo
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Türkei, Christ, Friede, Muslime, Fest, Opferfest
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2011 20:16 Uhr von Captain-Iglo
 
+22 | -21
 
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In einem Land, wo die Religionsfreiheit für Christen sehr klein geschrieben wird, ist eine solche Botschaft sehr wichtig. Ich hoffe die Muslime nehmen sich die Botschaft zu Herzen und überdenken ihre Politik der Unterdrückung. Ein schönes Zeichen wäre die Freigabe der "Hagia Sophia" in Istanbul, welche eine der ältesten Kirchen der Welt ist und eine große Rollen in der Geschichte gespielt hat.
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04.11.2011 20:31 Uhr von Rechthaberei
 
+15 | -15
 
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Da hast du recht Captain, für die überlebenden: christlichen Türken sieht es in der eigenen Türkei ansonsten wirklich düster aus:

http://www.youtube.com/...

http://www.youtube.com/...

http://www.youtube.com/...


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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04.11.2011 20:32 Uhr von shadow#
 
+6 | -9
 
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Reine Formalität: Hat Christan Wulff denn diesmal eigentlich Glückwünsche losgelassen?
Tut der überhaupt irgendwas?
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04.11.2011 20:48 Uhr von zoc
 
+5 | -7
 
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Tja, ob so die Antwort aussieht http://www.shortnews.de/...

http://www.shortnews.de/...

In der Türkei gibts alles ... von guten westlichen Geschäften, Reichtum, bis hin zu Armut, Hass, Islamisten, PKK und Militär.
Ist ein sehr buntes Land ....
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04.11.2011 20:49 Uhr von sabun
 
+3 | -10
 
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Auf eine: Korruption aufgebate Religion kann man nicht etwas positives wünschen.
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05.11.2011 00:01 Uhr von Bayernpower71
 
+4 | -9
 
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ich geb natürlich: als Ex-Christ meinen Beitrag dazu:

http://www.youtube.com/...
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05.11.2011 01:53 Uhr von volkan29
 
+7 | -1
 
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Datum falsch: Es beginnt am 6.11. nicht am 5.
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05.11.2011 02:31 Uhr von K-rad
 
+6 | -7
 
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Die üblichen Islamphobiker haben wieder direkt ihren Senf dazu abgegeben. Und "Rechthaberei" missbraucht die News wie jede News die mit Türkei/Islam zu tun hat um seine Hetze zu betreiben indem er wieder Links zu Dingen postet die absolut nichts mit dem Thema zu tun haben.
Hockt ihr Islamphobiker den ganzen Tag vor dem PC oder wie schafft ihr es direkt immer die ersten Poster zu sein ?. Oder seid ihr vernetzt und habt ne Telefonkette und sobald einer eine Türkeinews sieht ruft er den anderen an ?.

Über die Quelle der News kann ich mich noch immer schlapp lachen : Radio Vatikan - Die Stimme des Papstes und der Weltkirche

[ nachträglich editiert von K-rad ]
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05.11.2011 03:03 Uhr von alicologne
 
+7 | -4
 
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Wow.. Sogar für mich wirds langsam zu Bunt mit den ganzen Türkei News.. Muss nun jeder Furz als News eingeliefert werden?
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05.11.2011 09:07 Uhr von Kurioso
 
+4 | -3
 
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@ Capitano del Fischstäbchen: Zitat: "Das islamische Opferfest "Kurban Bayram", welches vom 5. bis zum 9. November gefeiert wird, ist eine der bedeutendsten Feierlichkeiten in der Türkei."

Das Opferfest ist nicht nur in der Türkei eine bedeutende Feierlichkeit, sondern in der gesamten islamischen Welt. Nur so zur Info.

Dann will ich gleich auch auf deine persönliche Meinung zum Thema eingehen. da ich dort einiges gefunden habe, das verbesserungswürdig ist.

Zitat: "In einem Land, wo die Religionsfreiheit für Christen sehr klein geschrieben wird."

Das betrifft nicht nur die Christen, sondern i.d.R ALLE Religionsgemeinschaften. Man mag es kaum glauben aber selbst der Islam ist davon betroffen. Denn eines dürfen wir nicht vergessen: Wenn ein Land sich als "islamisch" betitelt, dann muss die Regierungsform auch die Theokratie sein, also sprich wie im Falle des Islams die "Scharia". Aber da die Türkei laizistisch ist, kann wohl kaum im vollen Kontext von einem "islamischen Staat" die Rede sein. Christliche Studentinnen haben es in der Türkei wesentlich leichter als ihre kopftuchtragenden muslimischen Freundinnen. Man sollte also stets realistisch bleiben.

Zitat: "Ich hoffe die Muslime nehmen sich die Botschaft zu Herzen und überdenken ihre Politik der Unterdrückung."

Eine laizistische Staatsführung, als "muslimisch" abzustempeln, während laut Islam ein muslimischer Herrscher der sein Land nicht mit der Scharia regiert, automatisch von Glauben abfällt, ist mehr als unwahr. Ich sage es gerne nochmal, nicht um dich oder irgendwen zu ärgern, sondern einfach die Fakten so auf den Tisch zu legen, wie sie nunmal sind: Ein Islamischer Staat, MUSS als Staatsform die Theokratie (Scharia) umsetzen, da sonst nicht von einem islamischen Staat geschweige denn von einer islamischen Führung gesprochen werden kann.


"Ein schönes Zeichen wäre die Freigabe der "Hagia Sophia" in Istanbul, welche eine der ältesten Kirchen der Welt ist und eine große Rollen in der Geschichte gespielt hat."

Also ich finde es garnicht mal so übel, dass die Hagia Sophia wieder ein islamisches Gotteshaus wird. Sie ist dafür wie geschaffen. Ein wunderschöner Ort, mit viel Platz, und einer bombastischen Architektur, wie geschaffen um sich vor dem alleinigen Gott dankend niederzuwerfen. Ich hätte auch absolut kein Problem damit, wenn Juden, Christen oder Atheisten weiterhin die Hagia Spohia besuchen würden. Wenns nach mir ginge, sind sie mehr als nur herzlich Willkommen. Aber ich denke nicht, dass deine Forderung realistisch Umsetzbar ist.....nicht mehr.

[ nachträglich editiert von Kurioso ]
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05.11.2011 16:03 Uhr von Acun87
 
+1 | -3
 
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@ captain iglo: sag mal was ist los mit dir ???

solltest du nicht mit der fischstäbchen produktion beschäftigt sein ?
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05.11.2011 19:27 Uhr von XFlipX
 
+1 | -1
 
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Man sollte also stets realistisch bleiben...LOL: Dann gehe mit gutem Beispiel voran....

Die Türkei bezeichnet sich zwar als laizistischen Staat, ist es aber defakto nicht..zumindest nicht nach französichen Vorbild..man spricht in diesem Zusammenhang auch vom ganz speziellen Laizismus der Türkei...um mal ganz diplomatisch zu bleiben.

Die Türkei besitzt eine Staatsreligion, eine Mischung aus sunnitischen Islam und türkischen Nationalismus. Das ganze wird verwaltet über eine eigenes Ministerium "Diyanet" und letztendlich vom Staat gesteuert. Unter der Erdogan-Regierung ist die Mitarbeiterzahl dieses Ministeriums nochmal auf über 100.000 aufgestockt worden...die Imame sind dort eigentlich türkische Beamte - also beim türk. Staat angestellt. Soweit mir bekannt, bekommt dieses Ministerium hinter den Militär den zweitgrößten Etat. Die Moscheen, werden offiziell aus Spenden finanziert....wers glaubt...und dann von der Diyanet verwatltet. Die Diyanet hat etliche eropä. Ableger -> Ditib, Atib etc...

"Christliche Studentinnen haben es in der Türkei wesentlich leichter als ihre kopftuchtragenden muslimischen Freundinnen"

Soweit mir bekannt, ist das unter der Erodgan-Regierung aufgehoben worden --->>Kopftuchverbot und türk. Unis.

"Das betrifft nicht nur die Christen, sondern i.d.R ALLE Religionsgemeinschaften. Man mag es kaum glauben aber selbst der Islam ist davon betroffen. "

Mal ein paar Beispiele....während in 70 Jahren zwar die Besitztümmer aller in der Türkei ansässigen rel. Gemeinschaften konfiziert wurden, waren die der Muslime größtenteils in trockenen Tüchern. Die der Nichtmuslime...hier vorallendigend der Christen hat man entweder an dritte weiterkauft oder verfallen lassen. Im Zuge der EU-Beitrttsverhandlungen hat man hier jetzt eingelengt. Während der Nachwuchs zur rel. Betreung bzw . deren Ausbildung bei den Muslimen über die Diyanet gesichert war und ist...hat man bei den Christen die Ausbildungsstätten geschlossen..bis heute...das Pristerseminar auf der Insel Halki ist bis heute geschlossen. Sodass etliche Gemeinden in der Türkei gar keine priest. Betreuung erfahren können. Die stehen vor dem Problem, dass sie auf der einen Seite in der Türkei nicht ausbilden können und auf der anderen Seite aber sich den Nachwuchs\Betreuung auch nicht aus dem Ausland holen können....man überlege diesbezüglich nochmal...wieviel Imame die Diyanet jährlich allein nach Dtl. entsendet....und das ohne Probleme...

XFlipX

[ nachträglich editiert von XFlipX ]

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