04.11.11 17:22 Uhr
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Friedrich Merz (CDU) will Mindestlohn von mindestens 7,50 Euro

Der frühere Unions-Fraktionschef Friedrich Merz äußerte sich nun zu den geplanten Mindestlohnplänen seiner Partei.

"Eine so wohlhabende Gesellschaft wie unsere muss doch in der Lage sein, wenigstens 7,50 Euro für die Stunde zu bezahlen", so Merz.

Die Lohnuntergrenze, die die CDU im Visier hat, soll sich an den Stundenlöhnen der Zeitarbeit orientieren und würde gerade mal dem Sozialhilfesatz einer vierköpfigen Familie entsprechen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, CDU, Plan, Mindestlohn, Friedrich Merz
Quelle: www.n-tv.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2011 17:33 Uhr von Noseman
 
+4 | -4
 
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Wie bitte? Ich weiss nicht was die CDU im Sinn hat, aber es müsste ja noch weniger als Merz 7,50 € sein.

168 h (21 Arbeitstage a 8 Stunden) *7,50 € ergibt 1260 €. Brutto.

Damit kommt keine 4köpfige Familie, auch nicht auf Hartzniveau, mit hin.
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04.11.2011 17:34 Uhr von BoscoBender
 
+11 | -1
 
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Bei der Zeitarbeit gibt es 7,81 Also das sollte schon realistisch sein und glatte 10 euro sein...

10 Euro mindestlohn da drunter geht auf jedenfall nichts ...
Dann können sie sich das auch sparen
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04.11.2011 17:35 Uhr von Klassenfeind
 
+7 | -0
 
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Unter 10Euro ist unsozial..über 10Euro will ums verrecken keiner bezahlen...schöne Gesellschaft.

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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04.11.2011 17:38 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+4 | -0
 
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Der Mindestllohn wird genauso eine Null-Nummer wie der Euro.

Und das beides unmittelbar zusammenhängt, ist den politisch Verantwortlichen bis heute nicht klar geworden.
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04.11.2011 17:47 Uhr von artefaktum
 
+5 | -0
 
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Dass jemand wie Merz für einen Mindestlohn ist, ist schon allerhand. Der hätte noch vor einigen Jahren jeden "exkommuniziert", der dieses Wort auch nur in den Mund nimmt.

Es tut sich was. Wenn auch sehr, sehr langsam.
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04.11.2011 17:51 Uhr von Bayernpower71
 
+5 | -2
 
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wtf: 7,50?

Langsam fange ich an die Leute zu verstehen die die soziale Hängematte nicht verlassen (wollen).

Laut Heiner Geissler in der letzten "Anne Will"-Sendung bekommt die Baubranche einen gesetzlichen Mindestlohn von 12,xx Euro (knapp 13; 12,84 wenn ichs noch richtig im Kopf hab).
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04.11.2011 17:51 Uhr von usambara
 
+6 | -1
 
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1,8 Millionen € war mal Schumachers Stundenlohn in der F1, der Aldi Nord- Chef hat einen Stundenlohn von ~500.000€- sprich soviel wie 50.000 Verkäuferinnen

[ nachträglich editiert von usambara ]
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04.11.2011 18:05 Uhr von Maniska
 
+5 | -1
 
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Der Betrag: von Noseman (1260€) ist ein bisschen mehr als ich gerade im 3. Lehrjahr bekomme oO.
Für eine ausgebildete Fachkraft ist das mMn definitiv viel zu wenig, das sind ja gerade mal 15.120€ Jahresgehalt! Selbst bei 10 Euro sind das nur kanpp über 20k.

Wie soll man denn mit so einem "Gehalt" eine Familie gründen/ernähren? Und da meckert das Politikergesocks dass die Deutschen zu wenig Kinder bekommen...
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04.11.2011 18:13 Uhr von Azureon
 
+9 | -1
 
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Ich wüsste gern mal wie sich die Leute das vorstellen bei solchen Löhnen. Ich meine, ich lebe mit meiner Freundin (seit fast 10 jahren) zusammen. Sie studiert, ich arbeite und bekomme um die 2000 Euro Brutto (ca 11,90€ Stundenlohn). Nennenswert bleiben mir ca. 1300 netto. Abzüglich der Fixkosten bin ich vielleicht bei 600 Euro. Davon muss noch essen bezahlt werden, ich habe kein Auto, ich rauche nicht und trotzdem bleibt am Ende nichts großartig übrig und kann keine großen Sprünge machen.

Ich mein, ich bin in meinem Job definitiv unterbezahlt aber wenn ich so einen Scheiss lese und 7,50 als gönnerhaft dargestellt wird kommt mir mein Essen wieder hoch.

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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04.11.2011 20:51 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+4 | -0
 
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Merz sprach nicht von 7, 50€ sondern von mindestens 7,50 €.
Löhne, die nicht ausreichen, um damit eine Familie zu ernähren, gibt es schon lange nicht mehr. Dafür reicht ein Handwerkergehalt nicht aus - geschweige denn das eines Hilfsarbeiters. Die Konsequenz ist, dass diese Beschäftigungsverhältnisse subventioniert werden müssen:
1. Aufstockung
2. Kinderkrippen (weil beide Elternteile arbeiten müssen).

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass der Staat die Unternehmen (über diesen Umweg) subventioniert.

Das wiederum bedeutet, dass diese Unternehmen ohne diese Subventionen (mit Zwang zur Auszahlung eines Mindestlohns) nicht überlebensfähig wären.

Daraus ergibt sich für mich folgende Frage: Wenn ein Liberaler dafür ist, dass sich die Politik möglichst aus der Wirtschaft heraushalte, weil die "Invisible Hand" alles von alleine regele, wie kann er dann FÜR diese Form von Subvention der Unternehmen sein?
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05.11.2011 02:34 Uhr von Azureon
 
+1 | -0
 
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@ Abdul_Tequilla: Also ich weiss nicht ob da was subventioniert werden muss. Ich glaube eher dass die Raffgier unserer Gesellschaft einfach dafür verantwortlich ist.

Volker Pispers hat das Thema mal so schön behandelt:

http://www.youtube.com/...

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