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Griechenland: Giorgos Papandreou stellt sich der Vertrauensfrage

Nach dem sich die innenpolitische Lage in Griechenland immer weiter zu spitzt, stellt sich der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou heute Abend der Vertrauensfrage im Parlament von Athen. Dennoch blieb bis zuletzt offen, ob Griechenlands Ministerpräsident überhaupt das Votum übersteht.

Der Politiker machte auf sich aufmerksam als er eine Volksabstimmung für die Milliardenhilfen und den dafür nötigen Sparkurs angekündigt hatte. Nach negativer Resonanz zog er sich am Donnerstag von diesem Plan zurück. Dies schien zunächst Wirkung zu zeigen. Jedoch ist der Sozialist angeschlagen.

"Ich klebe nicht an irgendeinem Stuhl. Ich will nicht unbedingt wieder gewählt werden" sagte der Regierungschef bezüglich seines Rücktritt. Er wies jedoch darauf hin, dass das Land nicht ohne Regierung auskommen würde. Sollte er die Wahl verlieren, müssen innerhalb 30 Tage Wahlen stattfinden.


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WebReporter: Trikoflex
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Griechenland, Giorgos Papandreou, Vertrauensfrage
Quelle: www.wdr2.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2011 13:47 Uhr von Trikoflex
 
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Heikle Sache das ganze. Aber ich geh auch stark davon aus, dass er die Wahl nicht für sich entscheiden wird. Er hat so eine große Protestwelle ausgelöst, dass man stark zweifeln kann, dass er noch die Mehrheit auf seiner Seite hat. Da ohnehin die Lage in Griechenland ziemlich angespannt sind. Jedoch braucht Griechenland jetzt keine Wahl, sondern Wege zum Erfolg. Die Wahl an sich wird auch nur ein Schuss in den Ofen, bei der derzeitigen Aggression im Land.
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04.11.2011 14:33 Uhr von silas89
 
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Keiner will in Griechenland Politiker sein! Ist ein Politiker dagegen zu sparen, wirtschaftet er Griechenland in den Abgrund. Ist er aber dafür, hasst ihn das Volk.
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04.11.2011 15:22 Uhr von Katzee
 
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Schade, dass die: Volksabstimmung vom Tisch ist. Bei der Volksabstimmung hätten sich die Griechen unter Garantie gegen die Sparpläne ausgesprochen - und tschüß Griechenland! Das beweisen doch die Streiks und Demonstrationen der letzten Monate. Die "Bakschiks" wollen einfach nicht verstehen, dass sie mit ihrer Selbstbedienungsmentalität nicht weitermachen können. Es käme die EU wesentlich billiger, alle griechischen Staatsanleihenbei den Banken "aufzukaufen" und Griechenland aus der Währungsunion zu schmeissen als das korrupte Pack bis zum Sankt-Nimmerleinstag an den finanziellen Tropf zu hängen und sich dafür auch noch ihr Gepöbel und Gejammer dieser Leute anzuhören anzuhören.

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