04.11.11 12:56 Uhr
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Richter: Illegaler Download von Musik fördert Geschäft der Industrie

Ein Richter stellte nun fest, dass Kunden, die raubkopierte Ware besitzen, nicht den Anschein erwecken würden, sich Originale zu kaufen. Demnach wären diese Kundschaft auch nicht im Kreis der Musikindustrie.

"Eigentlich müsste die Musikindustrie den illegalen Downloadern und Piraten dankbar sein - schließlich fördern sie das Geschäft der Plattenbosse, sie stören es nicht", so ein Richter. Das würde bedeuten, dass sie finanziell gesehen der Musikindustrie nicht schaden könnten.

Dennoch geht der Richter davon aus, dass illegale Downloader durch die kostengünstigere Hörprobe auf den Geschmack kommen würden und sich somit die Originalen besorgen. Deswegen würden Raubkopien der Musikindustrie nur zu Gute kommen. Ein Schaden bleibt dabei aus.


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WebReporter: Trikoflex
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Musik, Download, Geschäft, Richter, Industrie
Quelle: business.chip.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2011 12:56 Uhr von Trikoflex
 
+24 | -3
 
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Das Urteil dazu kann man hier nachlesen (spanisch): http://es.scribd.com/...

Ich möchte die Raubkopierer keines Wegs verteidigen, aber man kann auch ein wenig nachvollziehen, warum Raubkopien entstehen. Bedenke, dass die Kosten ins unerschwingliche steigen und gerade dann ist es logisch, dass man zur billigeren Variante greift.

[ nachträglich editiert von Trikoflex ]
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04.11.2011 13:04 Uhr von lina-i
 
+24 | -0
 
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Man darf nicht vergessen, dass die Spanier ein ganz anderes Verhältnis zu Urheberrechten besitzen. Dort liegt auf den Servern vieler Firmen alles mögliche an Raubkopien rum und alle kopieren dies für daheim. Eine für Firmen billige Arbeitnehmerfortbildung halt...
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04.11.2011 13:15 Uhr von kingoftf
 
+12 | -1
 
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Bei uns in Spanien hier bezahlt: man ja einen sogenannten "Canon" auf Leer-CDs zum Beispiel und leistet somit schon vorher einen Obolus.
Ich finde die spanische Regel sehr gut. Der User hat das Recht auf Kopie und der Canon kommt der Gegenpartei zu Gute
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04.11.2011 13:23 Uhr von NoGo
 
+38 | -1
 
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@kingoftf: tja, Urheberrechtsabgaben bezahlen wir hier in DE auch, sogar auf Leer-CDs, DVDs, Drucker und Kopierer, ..., aber bei uns muss man trotzdem zahlen, wenn man erwischt wird.
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04.11.2011 13:24 Uhr von zkfjukr
 
+19 | -1
 
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sagen sie schon lange: sagen "raubkopierer" ja schon lange, gäbe es keine raubkopie - würden sie es einfach nicht kaufen - von dem her entsteht kein schaden...

es gibt raubkopien:
"neue cd von xy"... "naja durschnittlich.." *zack llegaler download*
würde es keine raubkopien geben:
"neue cd von xy"... "naja durschnittlich"... "kann mit meinem geld besseres anfangen"...
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04.11.2011 13:26 Uhr von Trikoflex
 
+1 | -4
 
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Endeffekt machen illegale Downloader auch nur eine Kopie, von der ´Original-Raubkopie´, die vom Original stammt. Ergo, kann, wenn überhaupt dieser Gedanke zuspruch findet, nur die ´Original-Raubkopie´ schaden anrichten. Nicht die Kopie davon.
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04.11.2011 13:26 Uhr von Boron2011
 
+17 | -0
 
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Ich fände das Raubkopierverhalten nur schlecht und schädlich, wenn mit diesen "illegalen" Tonträgern Geld verdient würde, das ganze also gewerbsmässig betreiben würde.

Dann hätte die Musikindustrie auch ein Recht zu klagen.
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04.11.2011 14:01 Uhr von RoB-D
 
+1 | -1
 
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KLICK er hats gerafft ! nicht so wie der haufen politiker die alle null plan haben und ihr volk in jede schei*e reiten
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04.11.2011 14:31 Uhr von Dino_A
 
+5 | -2
 
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Na endlich Endlich mal ein gscheider Satz von "oben".

Die Musik- und Filmindustrie ist ja nur auf Kohle aus. Wirklich selten kommt mal ein guter Film oder ein gutes Album.

Ich mein... Man geht ins Kino, zahlt 10 Euro für die Karte weil der Film ja in 3D ist und man bekommt diese high-end Plastik Brillen (die man später aber wieder abgeben muss). Dann musst du dir noch was zum knabbern und zum trinken kaufen weil du selbst ja nix mitnehmen darfst. Ok, sind wir schon bei mindestens 15 Euro. Und dann? Dann darfst du dir 90 Minuten lang eine teure Billigproduktion anschauen. Toll...

Andersrum: Du gehst auf Kinox.to, schaust dir irgendnen Film an, bist begeistert und empfiehlst allen Freunden diesen Film im Kino zu schauen. Eventuell geht man sogar selbst noch mal mit den Freunden hin. Was hat man davon? Man wird eventuell strafrechtlich verfolgt. Toll...
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04.11.2011 15:22 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+1 | -0
 
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@ lina: "Dort liegt auf den Servern vieler Firmen alles mögliche an Raubkopien rum und alle kopieren dies für daheim. Eine für Firmen billige Arbeitnehmerfortbildung halt... "

Und du denkst das ist in Deutschland anders? :D

Also meine Erfahrungen sagen durchgängig das Gegenteil ^^

Und selbst als bei einer Firma mal eine polizeiliche Durchsuchung stattfand war der Herr "Experte" dermaßen dämlich dass er nichtmal wusste was VMs sind und wie gut man darin Dinge verstecken kann....

Und ich rede hier nicht von 5 Mann Unternehmen ;)
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04.11.2011 15:37 Uhr von Win7
 
+5 | -10
 
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Man man man: hier lügen sich ca 99% in die eigene Tasche.

Jetzt fehlt noch Raubkopierer gibt es nicht, denn Raub ist was anderes blablabla...

Wer ne Kopie zieht, kauft kein Original, sondern zieht sich das nächste wieder kostenlos/illegal.
Bei der Qualität heutzutage, MKV´s, ist es gar nicht mehr nötig, das Original zu kaufen.

Die absolute Minderheit, kauft noch weil man was "in der Hand" haben will. Wie damals, als man noch mit Begeisterung ein Cover in der Hand hielt und stolz auf die Erungenschaft war. Ebenso kauft die Minderheit noch .... aus Angst! vor dem erwischt werden beim Download. Würden diese "Ängstlichen" auch noch wegbrechen, dann könnte die Industrie gleich aufgeben.

Die Kinogänger damals waren anscheinend alles Idioten, weil sie für B-Movies bezahlten? Ja, passd scho.


und her mit dem Minus.... solange es keine Shorties für Plus gibt, geht mir ein Minus am A**** vorbei.
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04.11.2011 17:48 Uhr von brainbug1983
 
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@Dino_A: Dank der Tatsache das nur noch ein Kino einer großen Kette gibt, zahlt man hier die 15 Euro bereits nur für den film in 3D, ohne Getränk oder sonstiges ;)
@Win7
Ich könnte dir jetzt etliche Beispiele von Personen nennen, bei denen es genau andersrum läuft, man kauft etwas WEIL man durch die Kopie die Qualität erkannt hat und somit den Künstler/die Schauspieler unterstützen will, da spielts keine Rolle ob man die Kopie jetzt als MKV oder verpixelte VCD hat. Ich will gar nicht behaupten das es bei allen so ist, aber zumindest in meinem bekanntenkreis kenn ich keinen der das anders sieht.
Ich investier selbst jeden monat etliche Euro in DVDs/Blurays, aber nur weil ich den Film kenn (sei es ausm TV oder sonstwoher), oder weils n ganz interessant klingender Film für 5 Euro vom Wühltisch ist, aber wenn ich dann seh das ich für EINMAL anschauen im Kino schon 10 Euro bezahlen soll (ohne 3D) ohne überhaupt nur zu wissen ob der film was taugt, dann kanns das einfach nicht sein, Genau aus dem Grund war ich bestimmt schon 3 oder 4 Jahre nicht mehr im Kino, nicht weil ichs mir nicht leisten könnte, sondern weil son Kino abend mit Essen und Trinken für 2 Personen schnell mal die 50 Euro Grenze sprengt. Da gehts mir einfach ums Prinzip, dann wart ich lieber n halbes Jahr, kauf mir die Bluray für 10 Euro und schau die dann so oft ich will daheim aufm Beamer an, hab ich persönlich mehr von...
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04.11.2011 21:28 Uhr von LLCoolJay
 
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Abzockerei: "Raubkopien". Das Wort muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Was soll das sein?

lt. Wikipedia:
Unter Raub wird allgemein die gewaltsame Wegnahme fremder Sachen verstanden

Wem wird denn bitte gewaltsam etwas weggenommen?

Man muss dazu erstmal mehrere Dinge unterscheiden:

1. die quelle:
Werden die Master-CDs/DVDs jemandem gewaltsam entrissen? Nein. Eher gehen die (oder Kopien) durch Korruption verloren.

Oder sie werden von gekauften Trägern kopiert.

2. die Kopie
Werden die Kopien privat verwendet und kostenlos weitergegeben, also ohne eine persönliche Bereicherung, entsteht kein Schaden.
Wem wurde denn etwas wegggenommen? Niemandem.

Die Musik/Filmindustrie betont, dass jemand der sich etwas "illegal" kopiert den Tonträger normalerweise gekauft hätte (oder den FIlm).
Aber das ist reine Mutmaßung und nicht nachgewiesen! Die Beweislast liegt auch bei der Industrie.


Was soll der Unsinn also? Die Industrie beklagt sich demnach darüber, dass deren Angebot nicht in Anspruch genommen wird.

Genausogut könnte sich die Bank bei mir beschweren, wenn ich einem Freund oder Familienmitglied ein Darlehen geben. Auch wenn es selbstverständlich Zinsfrei ist.
Es könnte ja sein, dass der Darlehensnehmer ansonsten zur Bank gegangen wäre.

Im Übrigen finde ich, dass die Industrie für Musik und Filme keineswegs schlecht lebt und sie ihre Optimierung eher in der Qualität und im Angebot suchen sollten als ihre potentiellen Kunden vor den Richter zu schleppen.

Jemand der 10.000 Euro Strafe zahlen musste wegen runterladens von Filmen wird sicher keine DVD mehr kaufen und auch nicht ins Kino gehen.
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04.11.2011 21:44 Uhr von LLCoolJay
 
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TheBearezV.8.4: das ist Unsinn.

Ein "Schaden" entsteht schonmal gar nicht. Denn was man nicht hat kann auch nicht beschädigt werden.

Oder machst du jetzt auch schon die gleiche Milchmädchenrechnung auf wie Banken und die Musik/Filmindustrie?
Man spekuliert mit dem was man erwartet, nicht was man hat.


Im Gegenteil, wenn die Musik gut ist, kauft man sich das Album oder den Film.
Qualität setzt sich durch.

Die Industrie muss sich mehr über das Angebot und die Extras hermachen anstatt auf toten Pferden zu reiten.

Am Filesharing können sie im grossen Masstab nichts ändern.

Die Musik und Filme müssen Qualität haben und kein 08/15 bullshit sein.
Da wird mehr Geld in Spezialeffekte und Schauspielergagen gesteckt als in das Drehbuch und den Regisseur.

Oder das Online-Angebot. Ein Lied für 1 Euro? Also bitte... da zahle ich für 18 Songs, 18 Euro und hab keine Hülle, kein Cover, kein Booklet, keine CD. Und ich kann mir das Lied nicht mal auf einen MP3-Player laden weils kopiergeschützt ist.

Klar, Flatrates sind was Feines. Aber auch nur wenn man viel Musik hört. Und selbst dann gibts nicht viele Firmen-übergreifende Shops.
Die legal gedownloadeten Songs können dann entweder gar nicht oder nur 2 - 3x kopiert werden.

Was für ein Unsinn.

Radio ist übrigens durchaus eine Alternative. Es gibt Online-sender, die spielen 24/7 nur Musik und per Mal kann man sich sogar Lieder wünschen. In voller Länge.

Und wer wirklich ein Lied zu 100% haben will und in Top-Qualität, der kauft sich die CD so oder so. Der macht dan Nägel mit Köpfen. Möglichkeit zum Download hin oder her.
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04.11.2011 22:55 Uhr von Animefreak
 
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In Russland: kostet eine CD umgerechnet ca. 70€ - weil das an westliche Verhältnisse angepasst ist. Demnach "rauben" dort halt sehr viele Leute die Musik. Bei Spielen ist das nicht anders.
Warum sonst kommen seit Jahren schon viele Spielkopien oder Musikkopien aus Russland, oder aus Richtung Osteurope? : -)
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04.11.2011 23:03 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ TrikoFlex / @ zkfjukr: @ TrikoFlex: eine äußerst wichtige Info wird nur im Kommentar genannt und geht auch in der Quelle fast unter: es handelt sich um eine spanisch-sprachige Quelle und damit wohl kaum um einen deutschen Richter.
Deinem Kommentar könnte (!) man folgendes entgegenhalten: wer eine Kopie einer "Original-Raubkopie" macht, ist quasi ein Mitwisser, profitiert von der Original-Raubkopie, und ist dadurch auch für den Schaden mitverantwortlich.

@ zkfjukr: ja, das ist, was die Raubkopierer sagen. Ich sehe es so, dass es genug Leute gibt (das muss nicht für alle gelten), bei denen es so ist:
es gibt Raubkopien:
"neue gute CD" --> "zack illegaler Download"
"neue weniger gute CD" --> "zack illegaler Download"
es gibt keine Raubkopien
"neue gute CD" --> "kauf ich"
"neue weniger gute CD" --> "kauf ich halt nicht"
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05.11.2011 01:57 Uhr von Schwertträger
 
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@Autor: Ich stimme Dir ja im Groben und Ganzen zu, aber hier muss ich widersprechen:
>Bedenke, dass die Kosten ins unerschwingliche steigen und gerade dann ist es logisch, dass man zur billigeren Variante greift.<

Nein, wenn einem persönlich etwas zu teuer wird und man es sich nicht leisten kann, dann muss man VERZICHTEN !
Dieses Wort (und erst recht die Geisteshaltung dahinter) scheint heutzutage ausgestorben zu sein.
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05.11.2011 06:32 Uhr von uquell
 
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und dann noch sperrung der titel in youtu.e: Und dann sperrt die Gema und Konsorten die Videos in Youtu.e.

Wie soll man sich ein Musikstück anhören um dieses dann käuflich zu erwerben? Ich will erst wissen, wie sich der Titel anhört, bevor ich Geld dafür ausgebe. Und die "Katze im Sack" wie früher, kauf ich nicht. Wieviel Sampler hab ich hier, wo von 20 Titel nur 2 oder 3 Titel gut sind? etliche...

Und außerdem: Meistens werden die Titel abgemahnt, die eh nicht in irgendeinem Handel kommen und meistens so grottenschlecht sind, das man sich den Titel gar nicht gekauft hätte!
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05.11.2011 09:06 Uhr von Win7
 
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@falkz20... usw. deine Tonart ist ziemlich .... ich sags lieber nicht.


Ich war 25 Jahre in der Musik-Branche tätig. Scheiß auf die ganzen Studien usw.
Fakt ist das bis vor ein paar Jahren jeder auf die Branche geschimpft hat, es wäre ja zu teuer.
Jetzt werden ganze Alben schon für 4,99€ angeboten, immer noch zu teuer?
Vor 10-15 Jahren gab es zum Beispiel nur die Hälfte an TV und Musik Sendern, da hatten man noch fast Verständnis für die Raubkopierer (da war ja schon einer, wie angekündigt von mir, der das Wort zerlegt, lol wie lächerlich) aber heutzutage?
Man muss immer alles gleich und sofort haben. Natürlich umsonst. Und wehe die Qualität stimmt nicht, dann wird noch darüber gemeckert, wohlgemerkt über illegale, kostenlose Kopien!!! Hallo? Wie pervers ist das denn?

Dann immer diese leidige Thema, Kino/Musik wäre zu teuer.
Ich hätte auch gerne nen VW Touareg ... soll ich mir den klauen, weil ich ihn mir nicht leisten kann? Es gibt ja soviele davon, ist schließlich nur ne Kopie vom ersten Touareg...blablabla

@uquell
Heul, wie soll man sich denn sonst nen Titel anhören...eine Runde Mitleid. Lüg nicht in die eigene Tasche, wie bereits gesagt. Es gibt etliche Möglichkeiten dazu, YouTube, ITunes und sogar wenn man Google benutzen kann, findet man Hörproben.

Bin wie bereits erwähnt 25 Jahre dabei gewesen. Prüfer bei der IHK, für Tonträger-Fachverkäufer. Seit drei Jahren ist es vorbei, keiner wird mehr ausgebildet dafür. Ich selbst bin auch ausgestiegen, macht keinen Sinn mehr. Leid tut es mir um die echten Freaks. Die die noch wertschätzen können, was Künstler machen, damit meine ich jetzt nicht irgendwelche Eintagsfliegen oder Casting-Schei***
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05.11.2011 10:44 Uhr von Fabion
 
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es ist dasselbe: wie mit schwarzfahrern. natürlich ist die argumentation richtig, zu sagen: "der zug fährt doch sowieso, ob ich drin sitze und nicht zahle oder gar nicht mitfahre bleibt doch gleich", aber im endeffekt kann man hier mit der gegenargumentation kommen: "wenn es alle so machen, gibts bald keine züge mehr". eigentlich ist diese "wenn es alle so machen"-scheiße ein total schlechtes argument was ich in erster linie in meiner schulzeit von lehrern gewohnt war, wenn sie von einem schüler durch geschickte argumentation vor der klasse bloßgestellt wurden. aber hier ist dieses argument tatsächlich angebracht, denn wäre es legal, gratis musik runterzuladen, würde es so gut wie jeder machen, und dann hat die musikindustrie gar keine einnahmen aus cd-verkäufen mehr. und dann würden vermutlich kaum noch tonträger produziert, und man würde sich mehr auf konzerte konzentrieren. und da zahlt man dann das 5-fache einer cd (zumindest im bereich der pop musik) und hat wesentlich weniger davon (wenn man bedenkt, dass das dann die einzige möglichkeit ist, neue musik zu beziehen)
ich hab nichts gegen downloaden von musik, aber man sollte sich darüber im klaren sein, dass es wohl nie wirklich legal & gratis sein wird, und man sollte es auch akzeptieren, wenn man eine strafe dafür bekommt (ok, ich gebe zu, die strafen sind absolut unverhältnismäßig hoch, das sollte sich definitiv noch ändern!)
ich kaufe generell cds, bzw mp3 downloads (bei amazon o.ä.), da ich den künstler unterstützen will. dazu kommt allerdings, dass ich hauptsächlich hardcore punk und hip hop höre, und die künstler nicht bei major labels unter vertrag stehen, also es fließen nicht automatisch 90% meiner kohle ans label, und der künstler wird tatsächlich unterstützt.
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05.11.2011 16:28 Uhr von uquell
 
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@Win7: Youtube wird immer mehr gesperrt und das kannst Du sicher nicht bestreiten. Selbst auf den Channels der Produzenten bzw. Künstlern direkt, wird schon gesperrt.

Und die Musikrichtung die ich gerne höre, gibt es in DE meistens erst ein Jahr später im Laden zu kaufen bzw. überhaupt nicht. Siehe als Beispiel "Armin Only 2010". Die Veranstaltung, die ich übrigens selbst besucht habe (November 2010) kam erst im Spätjahr 2011 die Compilation in Deutschland raus. Hab die mir damals bei Armada/ITunes direkt geladen. Oder die Mixcompiltation von Ben Liebrand (seit 2000 immer bei Sony erschienen), wurde in Deutschland nie angeboten - also direkt beim Künstler bestellt.
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05.11.2011 17:32 Uhr von Win7
 
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Einzelfälle: uquell, absolute Einzelfälle.
Die allermeisten hören das übliche Hitparaden-Gedudel. Die restlichen 10% Freaks machen das Kraut leider nicht fett.
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06.11.2011 15:25 Uhr von OliDerGrosse
 
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Welch ein kluger Richter und ihm kann ich nur zustimmen.

Über 2/3 aller "Raubkopierer" sind eh minderjährig und hätten garnicht die Kohle jedes Album zukaufen.
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06.11.2011 21:46 Uhr von Marco Werner
 
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Abmahnungen werden ja oft schon verschickt: bevor das Werk überhaupt veröffentlicht wurde (ist z.B. beim aktuellen Evanescence-Album so...veröffentlicht Anfang Oktober, abgemahnt seit August). Die Musikindustrie behauptet ja immer wieder,daß die Abmahngebühren Entschädigungen für durch den Upload entgangene Einnahmen seien. Da frag ich mich doch: Welche Einnahmen sind der Musikindustrie denn zum betreffenden Zeitpunkt faktisch entgangen,wenn etwas verteilt wird,was noch gar nicht offiziell auf dem Markt ist ?
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07.11.2011 07:53 Uhr von LLCoolJay
 
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uquell:
Wie dus dir anhören sollst? Z.B. im Laden? Da gibts meistens so nette Kopfhörer über die dus dir reinziehen kannst.
Oder online als Hörprobe, das geht auch.


Bleissy:
du wirkst frustriert. Tut mir leid für dich.
Kino ist nur bedingt zu teuer. Aber das ist eine andere Gescichte ;)
Generell ists alt wirklich so wie Schwertträger gesagt hat. Wenn etwas zu teuer ist und man es sich nicht leisten kann, muss man darauf verzichten.


Win7
Endlich mal jemand von der "Gegenseite". Die Argumente hab ich aber schon zigmal gehört und richtiger werden sie dadurch auch nicht.

Es ist schliesslich eine Unverschämtheit zu erwarten, dass die Film- und Musikindustrie (bzw. die Rechteinhaber) am öffentlichen Wettbewerb teilnehmen und nicht allein durch ihre Oligopolstellung Geld kassieren.

Solange etwas privat runtergeladen und unentgeldlich weitergegeben wird, ist es weder Raub noch Diebstahl.

Wer 100%ige Qualität will, kauft sich die CD oder DVD so oder so.
Auch wenn man den Film vorher schon gesehen hat.

Wäre es anders, wäre auch Kino falsch. Denn dort sieht man den Film genauso vorher und kauft sich die DVD vielleicht trotzdem.
Oder das Fernsehen.

Es ist nunmal so, dass wer Wert darauf legt etwas in super Qualität und mit dem ganzen Firlefanz aussenrum zu besitzen, kauft sich das Teil auch.
Wer keinen Wert drauf legt, lädt sich das Zeug runter (oder auch nicht) und würde sich das orginal so oder so nicht kaufen.

Ich habe mir als Zweitwagen einen gebrauhten Peugot gekauft (von Privat). Das Auto gefällt mir. Aber als Neuwagen oder vom Händler hätte ich ihn mir trotzdem nicht geholt.

Bücher leihe ich mir in der Bibliothek oder von Freunden aus. Wenn sie mir gefallen und ich sie öfters lese, kaufe ich sie mir. Wenn sie meinen Geschmack nicht ganz treffen kaufe ich sie nicht.

Das alles würde sich durch Wegfall der Alternativmöglihkeiten nicht ändern. Im Gegenteil... ich werde davor bewahrt einen Fehler zu machen und die ganze Marke zu verteufeln weil ih mit dem Neu-Produkt nicht zufrieden gewesen wäre.

Was da von den Rechteinhabern abgezogen wird mit "Raubkopiererei", diesen unsinnigen Kriminalitäts-Werbespots, usw. ist schon Arroganz auf höchster Ebene.

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