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Lidl: Schweizer Geschäft läuft mies

Lidl wollte bis Ende 2011 insgesamt 100 Filialen in der Schweiz eröffnet haben. Daraus wird wohl nichts. Lidl könnte sein Schweiz-Geschäft sogar komplett einstellen.

Wegen der hohen Kosten und zu geringen Umsätze werden 25 fertig gebaute Filialen nicht in Betrieb genommen. Kunden zahlen bei Lidl Schweiz pro Einkauf deutlich weniger als bei Aldi Suisse oder anderen Konkurrenten.

Aldi kam bereits 2005 in die Schweiz. Seitdem sind die Preise für Markenartikel auch bei der Schweizer Konkurrenz um teilweise mehr als die Hälfte gesunken. Aldi besitzt viel mehr Filialen als Lidl und hat die Kaufkraft der wenigen in der Schweiz lebenden Geringverdiener bereits für sich gewonnen.


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WebReporter: Stefan0815
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schweiz, Geschäft, Lidl, Filiale
Quelle: www.tagesanzeiger.ch

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2011 10:16 Uhr von Gierin
 
+7 | -1
 
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Schon krass: In meiner Nähe steht so eine nigelnagelneue "Geister - Filiale". Das heisst, die ist tatsächlich fixfertig gebaut inklusive belechteter Parkplätze. Aber keiner da, keine Waren im Laden, kein Auto auf dem Parkplatz.....
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04.11.2011 10:45 Uhr von Rechthaberei
 
+3 | -1
 
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@Autor, kannst du uns helfen. "Minderwertige deutsche Dioxin-Eier oder deutsches BSE-Fleisch aus der Massentierhaltung werden kaum angeboten."

[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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04.11.2011 10:54 Uhr von Aggronaut
 
+3 | -2
 
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Stefan0815: dann warte mal bis sich die Verblödungs Medien dem Thema annhemen und alle Schweizer für blöd erklären weil man nicht preisbewusst einkauft. so war es zumindest in Deutschland wo die deutschen für dumm erklärt wurden. davor gabs hier auch nur überwiegend läden die preislich um einiges über aldi und co lagen.
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04.11.2011 11:13 Uhr von Aggronaut
 
+1 | -1
 
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Stefan0815: das hoffe ich für die Schweiz, solche läden sind nämlich der Anfang vom ende.
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04.11.2011 11:20 Uhr von medru
 
+2 | -1
 
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ehm: und weil die Schweizer so qualitätsbewusst sind, kaufen sie bei Aldi? Irgendwas passt hier nicht.

Tatsache ist doch vielmehr, das viele Einzelhändler in der Schweiz mit der Eurokrise kämpfen mussten und das hat eben auch Lidl das Geschäft versaut. Die Entscheidung das Filialnetz zunächst nicht weiter auszubauen, dürfte zeitlich wahrscheinlich auch mit dem Höhenflug des Franken korrelieren.

Je nachdem wie europ. Währungskrise entwickelt wird Lidl sein Geschäft in der Schweiz weiter ausbauen, oder eben nicht.
P.S: die Schweizer haben auch ihre Dosis Dioxinskandale abbekommen.... die stehen da den Deutschen in nichts nach ;D
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04.11.2011 11:36 Uhr von Mankind3
 
+4 | -1
 
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stefan0815: Ach deswegen kommen die Schweizer hier an den Grenzen (Basel,Rheinfelden ect.) scharenweise rüber und kaufen in Lidl und Aldi auf deutscher Seite ein.
Immer schön mit den MwSt. Zetteln in der Hand die den ganzen Betrieb an der Kasse aufhalten.
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04.11.2011 11:49 Uhr von verni
 
+0 | -1
 
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Ich sags immer wieder: es wäre besser wir würden Schweizer Politiker importieren statt....ich sags besser nicht. Dann würde es uns viel besser gehen. Die stehen wenigstens noch ein bisschen zu Volk und scheren sich nicht drum was andere machen.
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04.11.2011 11:50 Uhr von medru
 
+2 | -1
 
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@3pac: tut mir leid... nur weil ich mir bio kaufe oder dem händler mehr geld in den rachen werfe, kann ich mir nicht sicher sein am ende ein besseres produkt zu bekommen...

ich möchte hier noch einmal daran erinnern, dass bei 2 der 3 dioxineierskandale bioeier betroffen waren. schlamperei und panscherei kann nur mit harten strafen und kontrollen begegnet werden. teurere produkte erhöhen nur die gewinnpannen der panscher und betrüger.

im übrigen trugen auch die EHEC-sprossen ein bio-siegel und waren entsprechend teuer ;D
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04.11.2011 13:47 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -1
 
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@Stefan: Deutschland ist doch wesentlich größer als die Schweiz, daher ist die Wahrscheinlichkeit das was passiert leider auch größer, aber es heißt nicht pro Tier. Pro Tier könnte sogar die Schweiz ungesünder sein und das ist ausschlaggebend.

[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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04.11.2011 20:43 Uhr von 0wnZ
 
+1 | -1
 
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@Stefan0815: Wer sich - wie Lidl - traut, vergammeltes Obst und Gemüse anzubieten, sei es auch zu einem Spottpreis, hat in der Schweiz seinen Ruf weg.

^^ sorry, aber wo hast du den Scheiß her? JEDER Lidl Mitarbeiter soll jede Schicht mehrmals die Obst und Gemüseabteilung kontrollieren.(Ist sogar ein Kündigungsgrund, wenn man die QUalitätskontrolle nicht durchführt) Da werden Bananen aussortiert, weil 2 kleine schwarze Flecken drauf sind oder ´ne Schale Erdbeeren, weil eine einige aufgeplatzt ist. Diese aussortierten Dinge werden dann nicht wie woanders weggeworfen, sondern an die Tafel gespendet, die jeden morgen die Waren abholt.

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