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Osnabrück: Fünf Jahre Haft - Brutaler Vergewaltiger unrechtmäßig überführt?

Im Juli 2010 vergewaltigte ein 18-jähriger Mann in der Nähe eines Kindergartens im emsländischen Dörpen brutal eine 27-jährige Frau. Durch Faustschläge fügte er ihr dabei schwere Kopfverletzungen zu.

Durch eine DNA-Analyse konnte einer der Verwandten des Täters identifiziert werden. Durch die Ähnlichkeit des DNA-Profils konnte der wahre Vergewaltiger ermittelt und zu fünf Jahren Haft verurteilt werden. Der Täter hält die Art, auf die er der Tat überführt wurde, für unrechtmäßig.

Der Verteidiger des Täters geht gegen das Urteil wegen besonders schwerer Vergewaltigung in Revision und fordert einen Freispruch. Es sei nicht rechtmäßig, DNA-Proben für das Überführen von Verwandten zu missbrauchen. Die DNA hätte mangels Übereinstimmung vernichtet werden müssen.


WebReporter: Stefan0815
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, Vergewaltiger, Osnabrück, DNA-Test
Quelle: www.weser-kurier.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2011 09:24 Uhr von GixGax
 
+6 | -28
 
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04.11.2011 09:36 Uhr von GixGax
 
+3 | -29
 
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04.11.2011 09:37 Uhr von Kurioso
 
+14 | -6
 
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Ach du Sch***: Zitat: "zu fünf Jahren Haft verurteilt "

5 Jahre! Als Bestrafung für den Raub der Würde einer Frau, und das Herabsetzten ihres Selbstvertrauens und ihrer seelischen Verfassung als Ganzes auf 0, bekommt man in diesem System also nur 5 jarhe aufgedrückt. Diesen Dreck muss man sich mal reinziehen. Man sollte nicht nur den Vergewaltiger §$/§$%, sondern gleich auch das anstandslose Würstchen das ihn verteidigt.

[ nachträglich editiert von Kurioso ]
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04.11.2011 10:43 Uhr von Nothung
 
+7 | -2
 
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wenn sein Rechtsverdreher damit durchkommt, kann er dann noch in den Spiegel schauen, ohne dass ihm schlecht wird?
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04.11.2011 10:54 Uhr von Kurioso
 
+3 | -17
 
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04.11.2011 10:58 Uhr von lotta_
 
+3 | -1
 
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Das Urteil ist mehr als lächerlich...
5 Jahre sind sehr schnell vorbei und in dieser wird sich der Täter ganz sicher nicht bessern..
Das Opfer hingegen wird für den rest ihres lebens schwere psychische probleme haben.

@Nothung

Ich hoffe nicht!!
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04.11.2011 11:13 Uhr von Cataclysm
 
+7 | -2
 
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ich hoffe bei solchen news immer dass diese unmenschen wenigstens nette zellenkumpels haben.
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04.11.2011 11:49 Uhr von mia_w
 
+3 | -1
 
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Wer klärt mich mal auf. Was an dem Verfahren soll unrechtmäßig sein?
Ist das nicht Standard so vorzugehen? Gibt doch auch immer die Aufrufe zur Speichelproben Abgabe.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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04.11.2011 12:25 Uhr von Perisecor
 
+6 | -1
 
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@ Kurioso: In deinem ersten Beitrag schreibst du "sondern gleich auch das anstandslose Würstchen das ihn verteidigt.", in deinem zweiten Beitrag wirfst du dem Autor vor, ein Faschist zu sein "vor lauter Geilheit nicht deinen Monitor mit einem zierlichen Hakenkreuzmuster vollejakulieren kannst?".


Entgangen ist dir, dass es einen Anspruch auf einen neutralen Verteidiger gibt, der sein Möglichstest für den Angeklagten gibt.

Diese Absprechung des Rechts in deinem ersten Posting zeigt ganz klar, wer hier der Faschist ist, der rechtsstaatliche Grundprinzipien aufheben möchte.
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04.11.2011 12:39 Uhr von trakser
 
+1 | -3
 
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@GixGax, @Stefan0815, @Kurioso, @Sir.Locke: @GixGax
> Ich bin mir nicht sicher, ob solche Ermittlungsmethoden überhaupt
> rechtlich zulässig sind. Hätte der Typ fähige Anwälte gehabt, hätten
> diese Beweise vor Gericht nicht zugelassen werden dürfen.

Ja was denn nun?

@Stefan0815
> Ich weiß allerdings nicht, ob man das darf oder ob dadurch
> irgendwelche AGBs des Hamburger Abendblattes umgangen werden.

AGB sind nur dann bindend, wenn du ihnen aktiv zugestimmt hast, zum Beispiel durch markieren einer Checkbox. Selbst ein Hinweis "Durch Abrufen unserer Seiten stimmen Sie den AGB zu" o.ä. reicht nicht aus.

@Kurioso
> Man sollte nicht nur den Vergewaltiger §$/§$%, sondern gleich auch
> das anstandslose Würstchen das ihn verteidigt.

Das "anstandslose Würstchen das ihn verteidigt" wurde wahrscheinlich vom Gericht wegen §140 Strafprozessordnung dazu gezwungen. Und wenn der seine Aufgabe nicht ordentlich macht, dann wird das Urteil von der nöchsthöheren Instanz kassiert.

@Stefan0815
> Versuche, dir diese Erniedrigung, diese Angst und Verzweiflung vorzustellen. Falls du schwul bist, lass es lieber.

Auch Schwule fühlen Erniedrigung, Angst und Verzweiflung wenn sie vergewaltigt werden. Warum sollte das anders sein? Vergewaltigungsopfer haben am eigenen Leib erfahren, dass andere Menschen quasi beliebig Macht ausüben und ihren Willen aufzwingen können. Das ist es, was einen so fertig macht; der Sex an sich spielt für das Vergewaltigungsopfer wahrscheinlich eine untergeordnete Rolle.

@Sir.Locke
> wieso sollte es nicht rechtmäßig sein das polizei und
> staatsanwaltschaft ihre möglichkeiten ausnutzt?

Es gibt bestimmte Beweisverbote (http://de.wikipedia.org/...). Ich kenne mich da nicht aus, weiß also nicht ob eines greift. Der Richter war wohl der Meinung, dass keines greift. Das deckt sich auch mit meinen Moralvorstellungen. Der Rechtsanwalt ist wohl der Meinung, dass eines greift. Das scheint Neuland zu sein, da muss eine eindeutige Gesetzesregelung oder ein Grundsatzurteil her.
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04.11.2011 13:14 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -1
 
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schauen alle zuviel fernsehen? wir sind hier in deutschland.
es gibt zwar unrechtmäßig erworbene beweise - die können aber trotzdem recht problemlos vor gericht verwendet werden. der erwischte verbrecher kann zwar die entsprechenden polizisten verklagen, erreicht damit aber ausschliesslich disziplinarmaßnahmen. er selbst hat nix davon.
auf einen freispruch oder so braucht der typ nicht zu hoffen. sowas gibt es nur bei den amis.
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04.11.2011 13:28 Uhr von Perisecor
 
+4 | -0
 
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@ sagnet23: "Das Strafmass sollte schon alleine aus dem Grunde weil er versucht mit miesen Tricks der Strafe zu entgehen gleich mal verdoppelt werde"


Genau, ist ja auch nicht sein gutes Recht. Außerdem sollte auch jeder, der sich verteidigen möchte, sollte pauschal nochmal 5 Jahre Gefängnis erhalten und beim Versuch in Berufung oder Revision zu gehen wird sofort das Erschießungskommando gerufen.


Von deinen kranken Vergewaltigungsphantasienmal garnicht zu reden.
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04.11.2011 13:37 Uhr von Baran
 
+1 | -0
 
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Wenn er es war: gibts nur eine möglichkeit die schnelle und schmerzvolle hi,,,,
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04.11.2011 21:21 Uhr von Zephram
 
+0 | -4
 
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Naja: Wenn der Zweck die Mittel jetzt heiligt, kann man doch gleich 90% der überkomplizierten und aufgequollenen Gesetze rausschmeissen ^^

Aber im Ernst, hat nen ziemlichen Beigeschmack von 3. Reich und Sippenhaft, das Ganze, von daher schon richtig gegen das Vorgehen der Behörden zu protestieren...

Ein Beobachter der Geschehnisse welcher zur Differenzierung fähig ist, wird jetzt auch keinen Zusammenhang meiner Meinung zum Verbrechen sehen und zur Strafe, die in Ordnung ist wie ich finde,( muss ja auch eine Distanz zum Mord vorhanden sein) aber die sterben wohl langsam aus...

jm2p Zeph
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22.11.2011 19:28 Uhr von Mailzerstoerer
 
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Bin ja kein Anwalt: aber hätte das damalige Opfer ihn nicht identifizieren können, den ich glaub so ein opfer vergisst nie mehr in ihrem leben dieses gesicht

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