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Florida: Betrunkene Autofahrt mit Todesfolge - Zehn Jahre Gefängnis für Vater

Ein Autofahrer aus Florida (USA) wurde zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, weil er betrunken am Steuer saß und einen tödlichen Unfall verursachte. Der Richter beschrieb seinen Alkoholpegel mit "in der Nähe von komatös". Er tötete eine frisch verheiratete 23-Jährige.

Der 45-jährige Fahrer ist Vater von zwei Kindern. Seine Mutter und Schwester baten im Gerichtssaal um Vergebung. Sein Rechtsanwalt beschrieb ihn als "einen friedlichen, sanftmütigen, bescheidenen, christlichen Mann", der einen tragischen Fehler machte.

Der Witwer der getöteten jungen Frau weigerte sich jedoch einen Brief vom Fahrer vor Gericht vorzulesen, in dem er um Entschuldigung bat.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, Trunkenheit, Florida, Autofahrt
Quelle: www.tampabay.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2011 08:54 Uhr von Iron_Maiden
 
+1 | -0
 
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Oh jeh Fuxxi "Bestimmt ein abschreckendes Beispiel."

Populismus.
Denn das schreckt genau so ab wie alle anderen Strafen auch. Todesstrafe bei Mord zB...
Einen Sch*eissdreck wirds tun.
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04.11.2011 09:37 Uhr von CrazyWolf1981
 
+1 | -1
 
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Wenigstens: gibts bei den Amis da Haftstrafen. Bei uns? Alkohol = Freibrief.
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04.11.2011 10:43 Uhr von Bender-1729
 
+1 | -0
 
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Richtig so. Da kann der gute Mann noch so christlich und sanftmütig sein, wer 45 Jahre alt ist sollte eigentlich klug genug sein zu wissen, dass man sich nicht volltrunken ans Steuer setzt.

Die Strafe ist absolut gerechtfertigt. Leid tun kann einem nur seine Familie, die nun unter den Folgen seiner Dummheit leiden muss.

Die Reaktion des Witwers ist auch absolut verständlich. Sicherlich wäre es eine andere Sachlage, wenn es sich um einen "normalen"Unfall gehandelt hätte, aber wer alkoholisiert einen anderen Menschen tot fährt ist für mich ein Mörder, da er das Risiko bewusst in Kauf genommen hat. Ich würde dem Täter auch nicht vergeben.