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Beratungsopfer: 91-Jährige im Kampf gegen die Commerzbank

Seit über 60 Jahren war die Rentnerin Irmgard Greiner eine Kundin der Commerzbank. Im Jahre 2007 war eine Finanzanlage ausgelaufen und es galt, 40.000 Euro erneut anzulegen. Dazu kam eine Beraterin zur damals 87-Jährigen ins Haus. Und damit begannen die Probleme.

Diese Beraterin empfahl eine Investition in einen geschlossenen Flottenfond. Irmgard Greiner sagte zu, doch wusste nicht, dass sie ihr Geld erst wiedererlangt, wenn sie 107 Jahre alt ist. Ihre Anwältin sagt dazu, es sei ein Betrug, da selbst sie Probleme hatte, das Ganze zu erfassen.

Nun benötigte die Rentnerin ihr Geld für eine Haushaltshilfe, doch die Commerzbank verweigert die Auflösung des Vertrages. Auch ein bestehendes Schlichtungsurteil, was der Bank die Schuld gibt, akzeptiert sie nicht. Frau Greiner versteht die Welt nicht mehr.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bank, Kampf, Rentner, Commerzbank
Quelle: www.stern.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2011 06:23 Uhr von FrankaFra
 
+24 | -6
 
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Also bitte. Natürlich hat sie unterschrieben, aber welcher halbwegs seriöse Berater macht so ein Angebot, bei einer Rentnerin auch noch, und selbst der Anwalt findet den Vertrag undurchsichtig?

Da würde ich als Enkelin aber auftauchen in der Filiale und mit 41000 Euro rausmarschieren, sonst würde ich die Beraterin und deren Chefs allesamt "berühren"...
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04.11.2011 07:37 Uhr von DerMaus
 
+13 | -10
 
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Commerzbank halt... Wer klug ist holt sein Geld noch heute von der Bank und bringt es zu Sparkasse. Dort ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass auch noch in 10 Jahren etwas davon übrig bleibt.
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04.11.2011 08:13 Uhr von ulkibaeri
 
+12 | -1
 
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16 Jahre: Sie braucht doch nur noch 16 Jahre warten.
hrhr

Im Ernst:
Solche "Berater" sind das letzte. Die gehören alle postnatal abgetrieben!
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04.11.2011 08:27 Uhr von LenKenneth
 
+10 | -0
 
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da fehlen einem doch die worte, oder?! Wer kann es denn bitte mit seinem Gewissen vereinbaren, eine alte Frau über den Tisch zu ziehen, die offensichtlich nicht wusste, was sie da abschließt und ihre jegliche Lebensgrundlage wegzunehmen und das Recht über ihr eigenes Geld?! Die alten Leute haben es ja wohl schon schwer genug in unserem ach so schönen Land!
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04.11.2011 08:37 Uhr von dziebel
 
+6 | -0
 
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$ und € zeichen: is klar... da sieht man die chance auf ne saftige provision, und schon wird man zum sozialar***loch.
sollten mit fielmann fusionieren, weil da fühlen sich ältere damen wenigstens nicht so, als wären sie eine "alte dumme omi" - so wies auch sein sollte.
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04.11.2011 09:03 Uhr von Bandito87
 
+1 | -13
 
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04.11.2011 09:22 Uhr von dumm78
 
+2 | -0
 
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die beste lösung für alle wäre doch rituelller selbstmord wenn man nicht mehr arbeitsfähig ist und der ganze besitzt wird nicht mehr vererbt sondern an die hausbank überwiesen.

rettet die banken die brauchen geld
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04.11.2011 09:28 Uhr von SpEeDy235
 
+0 | -0
 
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Typisch: Commerzbank. Ein Glück das ich mein Geld dort NICHT habe. Aber auch andere Geldunternehmen und auch private sind mittlerweile sehr skrupellos und ziehen ältere Menschen über den Tisch.
Die Frau braucht Geld und sollte unterstützt werden da sie wohl nicht mehr ewig lebt.
Die Dame sollte ihr Geld zurück bekommen und die Commerzbank ihr weiteres Leben als Strafe für die falsche "Beratung" finanzieren. Den Berater im Übrigen entlassen.
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04.11.2011 09:37 Uhr von Seb916
 
+3 | -0
 
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@cortexiphan: fast richtig, viele alte Menschen sind auch zu stolz sich einzugestehen, dass sie Hilfe von der Familie brauchen. Oftmals gibts viele Angebote zur Hilfe die aber allesamt abgelehnt werden.
Gibt ja auch leider genug Menschen die trotz schwachem Sehvermögen im hohen Alter noch Auto fahren.

Die Bankberaterin hat aber wohl ganz klar nur an die Provision gedacht :-(
Sauerei sowas!
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04.11.2011 11:17 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -0
 
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"Das ist ein deutschen Problem,da ist der Familien zusammenhalt nicht so eng wie bei Migranten."

Das ist kein Problem sondern deutsche Mentalität.
In der Tierwelt nennt man sowas Nestflüchter.
Gerade weil die Deutschen nicht in Clans zusammen hocken gibt es keine Probleme mit Blutrachendingsdas, Massenschlägereien, Bandenbildung um zu sechst dann einen ins Krankenhaus zu treten und alles was in den typischen südländischen Beziehungsdramen eine Rolle spielt.

Das wahre Problem sind die Betrüger. Und in diesem Fall ist es nicht nur die Tussi die der alten Frau die Anlage verkauft hat sondern auch ihr Vorgesetzter, weil wenn ich sehen würde das mein Angestellter einer/m 90jährigen Geldanlagen verkauft würde ich sie/ihn fragen ob noch ganz richtig im Kopf.
Grenzwert wäre ein Alter von 60, alles was drüber ist würde ich sagen das sie sich noch ein schönes Leben machen soll mit dem Geld, weil das letzte Hemd hat keine Taschen.
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04.11.2011 13:43 Uhr von FrankaFra
 
+0 | -1
 
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Zeus: Jedes Mal lese ich von dir etwas, was sich aus der News bereits ergibt:

Sie HAT einen Schlichtungsspruch bereits erwirkt, der von der Bank nicht anerkannt wird. Steht in der News und in der Quelle.

Oder hast du einen anderen Text?

=))
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04.11.2011 14:57 Uhr von Uhrenknecht
 
+1 | -0
 
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von wegen: hatte die alte Dame niemanden (aus ihrer Familie) der Ihr hilft?

Na klar hatte sie wen; die Beraterin!

Schließlich kommt sie zum Beraten, nicht zum abzocken (oder wars umgekehrt?)

Als die Frau den Termin mit der Abzockerin gemacht hatte, brauchte sie niemanden aus der Familie der ihr hilft, denn sich abzocken lassen, kann sie auch alleine - aber auch nur weil die Abzocker so gute Leistungen erbringen - für sich selbst versteht sich..

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