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Griechenland: Giorgos Papandreou gibt grünes Licht zur Bildung einer Übergangsregierung

Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou soll der Bildung einer Übergangsregierung jetzt grünes Licht gegeben haben. Die regierende Sozialistische Pasok und die bürgerliche Oppositionspartei Konservative Nea Dimokratia sollen sich bereits einig sein.

Damit werden Neuwahlen wohl noch in diesem Jahr bevorstehen. Ein Sprecher der Konservative Nea Dimokratia sagte: "Diese Regierung wird das Land nur solange führen, bis das Hilfspaket unter Dach und Fach ist. Danach Neuwahlen."

Papandreou steht wegen seines Referendums über den EU-Plan zur Rettung Griechenlands unter starkem Druck. Die Übergangsregierung soll sich aus Experten und nicht aus Politikern zusammensetzen.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Bildung, Giorgos Papandreou, Übergangsregierung
Quelle: www.focus.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2011 16:01 Uhr von Klopfholz
 
+7 | -0
 
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Jetzt wird es richtig spannend in Griechenland. Weiß zufällig jemand, wie viel Deutschland in das Abenteuer Griechenland schon reingebuttert hat?
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03.11.2011 16:51 Uhr von verni
 
+10 | -0
 
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Was soll das alles: diese ganze Show um den Euro...das komplette Konstrukt wird uns um die Ohren fliegen und die zögern es immer weiter und weiter heraus und legen in das Fass mehr und mehr Pulver je länger dieser Wahnsinn anhält. MErkel und Co. gehören alle an einen Galgen.

Der Italiener bei der EZB dessen Wahl zum Posten dort ohnehin ein Witz hoch 10 ist beginnt auch schon die Gelddruckmaschine anzuwerfen......Leute im Ernst, was hier als Lösungen, Übergänge und Co verkauft wird, wird bitterböse enden.
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03.11.2011 17:04 Uhr von sicness66
 
+12 | -1
 
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Klasse: Was hat Papandreou denn gemacht ? Er will das Volk über ein Rettungspaket abstimmen lassen, was sie finanziell enorm einschränken und weiter abhängig von Europa machen wird. Und dafür wird er kritisiert ? Glückwunsch. Da sieht man das Politiker nichts mehr mit dem Volk am Hut haben. Und die Medien spielen grandios mit. In Deutschland spielen die Medien, auch die öffentlich-rechtlichen den Steigbügelhalter für undemokratische Verhältnisse.

"Diese Regierung wird das Land nur solange führen, bis das Hilfspaket unter Dach und Fach ist. Danach Neuwahlen."

Die Regierung soll als das Paket durchdrücken, komme was wolle und danach Neuwahlen zusammengesetzt aus "Experten". Wer sind die Experten denn, wenn es keine Politiker sind ? Bänker, Industrielle, Lobbyisten!

Bock zum Gärtner.

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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03.11.2011 17:11 Uhr von Sonny61
 
+13 | -0
 
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Griechenland´s Regierung knickt vor der geplanten Demokratie ein.
Das Kapital hat die Macht und dafür braucht es keine Demokratie! Dies geschah bestimmt unter Druck der anderen Regierungschef´s denn: Es kann nicht sein, dass einer auf die Idee kommt die Demokratie einführen zu wollen! - Wo leben wir denn. :)

[ nachträglich editiert von Sonny61 ]
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03.11.2011 17:41 Uhr von Jaybay
 
+10 | -0
 
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Hier sehen wir endlich und völlig unverblümt die hässliche und wiederwertige Fratze der EUDSSR, die ja von der Polit-Elite so herbeigesehnt wird!

Volksbefragung bei tatsächlich schicksalhaften Entscheidungen, die jeden einzelnen Bürger(!!) NICHT Politiker betreffen???Bloß nicht, das dumme Wahlvolk soll einfach weiterzaheln und ja nicht auch noch seine Meinung dazu äußern, wo käme man denn dann hin?

Kritische Medien, die Merkozy´s Putsch in Griechenland kritisch hinterfragen?Bloß nicht, Medien haben nicht KRITISCH zu hinterfragen, sollen das Volk einfach nur ablenken und weiter verblöden, damit es sich noch leichter "regieren", äh nein, beherrschen(!!) lässt! Die Medien sind zu 95% gleichgeschaltet, das gab´s auch schonmal zu Adolf´s Zeiten...

Und noch was, diese Übergangsregierung wird von "Experten" und nicht von Politikern gestellt werden????Um Himmels Willen!! wer hat diese "Experten" legitimiert, das Volk wohl weniger und wenn sog. "Experten", also ein erlesener Zirkel an der Macht ist, hat man defacto eine Oligarchie...wahrscheinlich wird es eine Finanz-Oligarchie, wetten dass..?

Und überhaupt, man denke das mal weiter..angeonmmen hier in Deutschalnd kommt es zu "Neuwwahlen" aus irgendwelchen Gründen,vielleicht auch im Zuge der "Euro-Rettung"...wir haben momentan KEIN gültiges Wahlrrecht, werden WIR dann also auch erstmal von sog. "Experten" regiert werden?????Diese Vermutung liegt wirklich sehr nahe...

Ich hoffe sehr, jedem Einzelnen von Euch wird spätestens mit dem heutigen Tag bewusst, dass in diesem und anderen Euro-Ländern die wirklichen Verbrecher und Staatsterroristen an den Hebeln der Macht walten und schalten wie sie wollen?Offensichtlicher geht es ja nun nicht mehr...

Nach der Nazi Zeit hat es mal geheissen : "wehret den Anfängen..."

JETZT wäre der beste Zeitpunkt sich zu wehren!!!
Wir werden belogen und verarscht und unsere Zukunft, sowie die unserer Kinder, wird uns geraubt und an den meistbietenden Bankster verkauft! Wollt Ihr in so einer EU leben?

[ nachträglich editiert von Jaybay ]
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03.11.2011 18:40 Uhr von d0ink
 
+2 | -0
 
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@JayBay: Toller Beitrag. Ist eigentlich nichts hinzuzufügen

Langsam wirds auch hier echt Zeit für eine Anti-EU-Bewegung/Partei wie die UKIP von Nigel Farage. Der Mann sagt wenigstens noch die Wahrheit!

[ nachträglich editiert von d0ink ]
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03.11.2011 20:12 Uhr von LLCoolJay
 
+0 | -2
 
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d0ink: Kennst du das? Wenn man etwas begonnen hat und mitten drin merkt, man schafft es nicht so wie gedacht aber zum umkehren ists zu spät?

Wie bei einem Sprung vom 10m-Brett im Schwimmbad. Man federt gerade vom Sprungbrett hoch und sieht dann erstmal, dass man noch viel zu nah am Brett ist und es gleich höllisch weh tun wird.

So ähnlich gehts grad der EU, bzw. ihren Teilnehmerstaaten.


Deutschland, Frankreich, etc. sind die Träger der EU. Ohne sie geht nix. Aber all die anderen Länder, die mit ins Boot genommen wurden sind mittlerweile genauso wichtig. Sie dürfen das Boot nicht mehr verlassen oder es geht unter.

Würde das griechishe Volk entscheiden, würde es sich gegen das Rettungspaket entscheiden.
Die Konsequenz wäre ein Staatsbankrott und der Austritt aus der Euro-zone.

Das widerum führt zu einer Kettenreaktion, die zuerst Italien, dann Spanien und Portugal und vermutlich auch Irland und Belgien mit sich reisst.

Danach sind auch die stärkeren Länder so schwach dass sie sich entweder nicht mehr halten können oder auf dem kapitalistischen Markt nicht mehr mithalten können.

Deswegen versucht man Griechenland mit allen Mitteln zu halten.

Es ist ein symbolträchtiger Akt könnte man sagen.

Leider scheint es nicht hinzuhaun und deswegen versucht man mit Gewalt das zu erreichen, was man vorher mit vernünftiger Planung nicht geschafft hat.

Augen zu und durch scheint die Devise zu sein. Der Aufprall wird hart. Aber eine Auflösung der Euro-zone noch um einiges härter, besonders für die Trägerstaaten der EU.


Ich vermute man hofft die nächsten 10 Jahre irgendwie rumzubekommen um danach Ruhe reingebracht zu haben. Aber was dann?

Ich bin immer noch der Meinung, dass ein reiner Staatenverbund mit vereinheitlichten und vereinfachten Zoll- , Reise- und Handelsbedingungen intern die auf lange Sicht beste Lösung gewesen wäre.

Aber dem ist leider nicht so.

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