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Moskau: Polizisten verhörten Sechsjährigen

Moskauer Polizisten, die einen sechsjährigen Jungen auf einer Protestveranstaltung verhörten, könnten sich einer Strafverfolgung ausgesetzt sehen, weil sie ihre Kompetenzen überschritten, wie Rechtsanwälte sagten. Wahrscheinlich wurde das Kind aber auch als "Schutzschild" für seinen Vater verwendet.

Polizisten sahen einen Jungen, der von einem Mädchen begleitet wurde, das auf einer Vermissten-Liste stand. Sie brachten beide zur Wache, um ihre Personalien festzustellen und sie ihren Eltern zu übergeben. "Die Polizei beging bereits viele Übertretungen des Gesetzes," sagte Anwalt Igor Bushmanov.

Zur gleichen Zeit schrieb der auf der Protestveranstaltung verhaftete Vater, Sergei Aksyonov, in seinem Blog, dass die Polizisten seinen sechsjährigen Sohn "befragten" und ein Protokoll führten, dessen Kopie er ins Internet stellte.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Polizist, Protest, Moskau, Veranstaltung, Verhör
Quelle: en.rian.ru

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2011 15:38 Uhr von kingmax
 
+4 | -3
 
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erste frage: trinkt dein vater ? 2. frage, trinkt deine mutter und 3. trinkst du schon ?
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03.11.2011 15:59 Uhr von iarutruk
 
+1 | -0
 
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die strafverfolgung ist hier in deutschland schon gut. in russland sind sie gerade am anfang um recht und gerechtigkeit zu lernem und darunter leiden dort leider viel zu viele menschen.
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04.11.2011 09:41 Uhr von Phyra
 
+1 | -1
 
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aehm: wo zum teufel wurden kompetenzen ueberschritten wenn der junge von einem vermissten maedchen begleitet wird? wenn man in einer demo kann ich mir gut vorstellen, dass der vater nicht sofort gefunden wurde, und natuerlich muss das kind befragt werden allein um schon das verschwinden des maedchens aufzuklaeren.

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