03.11.11 13:30 Uhr
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Ein Jahr nach der Tat nun endlich Freigabe zur Öffentlichkeitsfahndung erteilt

Fast ein Jahr nach dem die Täter einen Kiosk in Köln überfallen hatten, wurden nun endlich Bilder einer Überwachungskamera zur Fahndung freigegeben. Die Begründung der Polizei: "Öffentlichkeitsfahndung ist das letzte Mittel." Vorher müsse man andere Ermittlungsansätze ausschöpfen.

Da, nach Ansicht der zuständigen Staatsanwaltschaft, beim ersten Antrag auf Öffentlichkeitsfahndung Anfang des Jahres noch nicht alle sonstigen Mittel völlig ausgenützt worden waren, wies sie diesen ab und übergab die Akte zurück an die Kripo. Diese ermittelte weiter.

Ende August wurde ein erneuter Antrag gestellt. Dieser wurde zwar positiv beschieden, dennoch dauerte es fast noch zwei Monate bis die Täter mittels der Bilder zur Fahndung ausgeschrieben wurden. Sie erbeuteten damals Zigaretten und mehrere Hundert Euro.


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WebReporter: Hexenmeisterchen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Gericht, Staatsanwalt, Freigabe, Kripo
Quelle: www.bild.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2011 13:30 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+12 | -1
 
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Das es einen gewissen Schutz für mutmaßliche (!) Täter geben muss ist in Ordnung, aber wenn die Tat als bewiesen anzusehen ist, sollte man auf die Kuscheljusitz verzichten.

[ nachträglich editiert von Hexenmeisterchen ]
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03.11.2011 14:45 Uhr von aminosaeure
 
+1 | -3
 
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Seltsamerweise: wurde in unseren Tageszeitungen hier im Raum ein Bild in guter Qualität mit kompletten Namen von einem gesuchtem Täter abgedruckt.

http://www.derwesten.de/...

Keine Ahnung wie lange die Polizei gefahndet hat, aber die Taten für die er gesucht wurde, lagen nicht lange zurück.
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03.11.2011 15:04 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -2
 
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ähm und wieso: ist das das letzte mittel?
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03.11.2011 16:36 Uhr von iarutruk
 
+1 | -0
 
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Köln zur tatzeit karneval, polizisten, staatsanwälte und richter alles jecken. dann kann so etwas passieren,
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03.11.2011 19:34 Uhr von Noseman
 
+1 | -1
 
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@Alice_undergrounD: Sehr oft werden Täter dadurch entlarvt, dass sie bei einer Befragung Täterwissen (Detailkenntnisse, die nur der Täter haben kann) preisgeben.

Diese Möglichkeit entfällt natürlich, wenn man Täterwissen wie hier die Videoaufzeichnung veröffentlicht.

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