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So viel wie eine Erdbeere: Wissenschaftler errechnet Gewicht des Internets

Laut Professor John Kubiatowicz von der Berkeley Universität wiegt das gesamte Internet so viel wie eine Erdbeere.

Der Computerwissenschaftler benutzte dafür Einsteins E=mc²-Formel und errechnete das Gewicht aller bewegten Elektronen des Internets in jedem Moment.

Heraus kam ein Gewicht von 50 Gramm. Sein Ergebnis begründet er zudem genau in einem YouTube-Video.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Internet, Wissenschaftler, Gewicht, Erdbeere
Quelle: www.telegraph.co.uk

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2011 13:26 Uhr von Jaecko
 
+17 | -2
 
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Das sind aber auch nur die übertragenen Informationen; nicht die, die auch alle erreichbar wären. Magnetische Informationen auf Festplatten wiegen z.B. nix.
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03.11.2011 14:02 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+12 | -5
 
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Das ist aber nicht ganz korrekt. Es ist das Internet. Das Internet wiegt doch nichts! Nur die kleine schwarze Box...
http://www.youtube.com/...



[ nachträglich editiert von ZiemlichBelanglos ]
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03.11.2011 14:16 Uhr von emilklopfenstein
 
+6 | -2
 
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Nach der selben Formel berechnet dürfte die Erkenntnis von Professor John Kubiatowicz und ihre Verbreitung über das Netz der Netze das Gewicht des Furzes eines Flohs nicht überschreiten.
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03.11.2011 15:58 Uhr von zkfjukr
 
+2 | -1
 
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ich hab: mal ne news gelesen dass das internet soviel wiegt wie das kleinste sandkorn der Welt... jetzt bin ich verwirrt :(
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03.11.2011 16:25 Uhr von NGC4755
 
+3 | -4
 
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@Jaecko: "Magnetische Informationen auf Festplatten wiegen z.B. nix."

Also genaugenommen doch, Elektronen haben ein Geweicht und wenn Durch das speichern eines Bits der Schreiblesekopf der HDD an der Stelle einen Elektronenüberschuß erzeugt, dann wiegt das natürlich was. Bei einem Elektonenmangel eben das gegenteil.
Auch wenn es nur ein sehr sehr kleiner Unterschied ist.
z.B. wiegt eine unformatierte Magnetscheibe mehr als eine Formatierte. Das ist aber nur Statistisch, ich glaub nicht das man das Messen kann :)
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03.11.2011 20:14 Uhr von kirkpatrik
 
+1 | -0
 
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Nicht: sonderlich wichtig, aber dennoch interressant.
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03.11.2011 21:42 Uhr von Alice_undergrounD
 
+5 | -0
 
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ohne pornos: fällt es unter die messungenauigkeit xD
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03.11.2011 22:00 Uhr von cav3man
 
+2 | -0
 
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Kinder kinder kinder: Die News ist schlecht wiedergegeben... daher kann ich nur empfehlen das Video von vsauce anzuschauen.
Denn die 50g beziehen sich auf die Elektronen welche für die Stromversorgung des "Internets" benötigt werden. Hier wurden auch nur die Server mit einbezogen.
Wenn noch alle anderen Geräte mit einbezogen werden sind wir bei etwa 150g.

@zkfjukr
Das mit dem Sandkorn bezieht sich auf die Informationen des Internets welche mit 5 Exabyte (5.000.000 Terabyte) angegeben wurden.
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03.11.2011 22:54 Uhr von Finalfreak
 
+0 | -0
 
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@cav3man: Sind im Internet wirklich nur 5 Exabyte an Informationen verfügbar?
Ich hätte es weit höher geschätzt, eher an die 500 Exabyte :>

Selbstverständlich haben Elektronen ein Gewicht.
Das ist aber so klein, das selbst bei den aber Milliarden von Elektronen die als Daten im Inet rumschwirren trotzdem nur ein Gewicht von einer Erdbeere erzielt wird.
Völlig logisch und nachvollziehbar.
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03.11.2011 23:45 Uhr von Gimpor
 
+3 | -0
 
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Frage: Sind die 50 gramm die reine Massenzunahme durch die Energie oder die Gesamtmasse der Elektronen selber?
Weil Elektronen bewegen sich bei elektrischen Strom mit einer Geschwindigkeit der Größenordnung von etwa einem Millimeter pro Sekunde. Da spielt die relativistische Massenzunahme doch keine Rolle (0,0000.... 1%), weshalb man die Formel vom netten Herrn Einstein nicht braucht. Oder ist mit den 50 Gramm nun nur die reine Massenzunahme der Elektronen gemeint und nicht deren Gewicht.
Also entweder ist die News falsch widergegeben oder die Rechnung quatsch!
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04.11.2011 00:40 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -0
 
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@ gimpor: wenn überhaupt 1mm/s... is glaub ich sogar noch deutlich geringer...

50 gramm wär dann schon echt viel...irgendwo is da was nich so ganz klar xD
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04.11.2011 00:58 Uhr von Floppy77
 
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04.11.2011 01:35 Uhr von cav3man
 
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@Finalfreak: Ganz ehrlich... keinen Schimmer

Die Zahl stammt von Google

EDIT:
Nach ein wenig Recherche stammt die Zahl wohl von 2003. Also dürfte sich das inzwischen circa 2 mal verdoppelt haben (hab irgendwie noch im Kopf das sich die Datenmenge im Schnitt alle 5 Jahre verdoppelt).
Also grob 20 Exabyte

Ich sag mal, dass ist so physiker Style... hauptsache die Größenordnung stimmt =D

[ nachträglich editiert von cav3man ]
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05.11.2011 16:22 Uhr von -= exo =-
 
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@ Klaus Ch. Wein: Ich hoffe, dein Beitrag ist als leicht sarkastischer Versuch, einige Fragezeichen über den Köpfen einiger SN-Leser erscheinen zu lassen, zu verstehen...

Denn abgesehen davon, dass ALLE auf einer Festplatte vorhandenen Daten binär gespeichert werden (ja, auch Textdateien) und wohl die Mehrzahl aller Festplatten eine recht ausgewogene Datenpositionierung aufweisen dürfte, wäre eine solche Unwucht keinesfalls mess- und schon gar nicht behebbar, weil die meisten Festplatten ständig beschrieben werden.

Ein Programm, das eine Unwucht bei Festplatten erkennen und/oder beheben soll, ist natürlich absoluter Blödsinnn. Zur logischen Bestätigung ein kleiner Denkanstoss: wenn (ich nehme mal den zuletzt angenommenen Wert) 20 Exabyte etwa 50 Gramm wiegen, wieviel können dann die Daten auf einer (ich nehme mal einen aktuell recht gängigen Wert, die Vielzahl der Platten dürfte über weniger Speicherplatz verfügen) Festplatte mit einem Terrabyte wiegen? Ich verrate es dir: 1/20.000.000 von 50g, also 0,0000025 Gramm. Und das ist (sofern man der News überhaupt glauben darf!) nur der Fall, wenn die Platte voll ist. Ausserdem sind die Werte ungenau (Tatsächliche Grösse/Masse des Internets; Internet als relevanter Begriff (wir nutzen nur einen Teil des Internets (das "WWW"); Umrechnungsdifferenzen (Zehnerpotenzen bei Angabe, Zweierpotenzen bei Berechnung von Speicherkapazitäten) und weitere...) - die tatsächlichen Werte von Festplattendatenmassen dürften noch viel niedriger und damit ausserhalb jeder Relevanz liegen.

[ nachträglich editiert von -= exo =- ]
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07.11.2011 09:59 Uhr von sooma
 
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03.11.2011 14:16 Uhr von emilklopfenstein: "Nach der selben Formel berechnet ...

... dürfte die Erkenntnis von Professor John Kubiatowicz und ihre Verbreitung über das Netz der Netze das Gewicht des Furzes eines Flohs nicht überschreiten."

Made my day! xD
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08.11.2011 15:00 Uhr von -= exo =-
 
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@ Klaus Ch. Wein: lies doch bitte noch einmal (falls du das überhaupt schon getan hast) den ersten Absatz meines letzten Beitrages.

Und was das "Lachen im Keller" angeht: sorry, ich bin halt etwas geistreichere Unterhaltung gewöhnt. Ironie und/oder Sarkasmus sollten zumindest mit halbwegs logisch erscheinenden Argumenten unterlegt werden - sonst sind sie nicht amüsant sondern lächerlich.

Ach ja... dass ein Deutscher einem Österreicher -und noch dazu einem waschechten Wiener- empfiehlt, zum Lachen in den Keller zu gehen... DAS ist echte Ironie (du kannst es ja doch - oder war´s ein Zufallstreffer?)

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