Frankfurt: 547.933,65 Euro von Beamtin veruntreut
Eine Beamtin und ihr Ehemann sind wegen gewerbsmäßiger Untreue und Urkundenfälschung angeklagt. Die Frau war Ansprechpartnerin für Soziales. Damit konnte sie Gelder für Fort- und Weiterbildungen zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen bewilligen.
Diese Position nutzte sie um an von ihr und ihrem Mann selbst gegründete Scheinfirmen Geld zu überweisen. Sie tat das von Mai 2009 bis März 2010.
Erst wurden kleinere Beträge überwiesen und dann vierstellige Beträge. Barauszahlungen an Leistungsempfänger habe sie mit gefälschten Unterschriften angewiesen und selbst eingenommen. Damit nahm sie insgesamt 547.933,65 Euro ein.