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Niederlande: Zeitarbeitsfirmen wegen rassistischen Selektionen in der Kritik

Zwei Soziologen der Freien Universität Amsterdam haben in einer Studie herausgefunden, dass die Mehrheit der niederländischen Zeitarbeitsfirmen auf Wunsch von Arbeitgebern potenzielle Arbeitnehmer nach Nationalität aussortieren.

Die beiden Wissenschaftler haben insgesamt 187 Agenturen angeschrieben. In der fingierten Stellenausschreibung baten sie der Agentur darum, ihnen keine türkische, marokkanische oder surinamische Bewerber vorzuschlagen.

76,8 Prozent der Agenturen kamen diesen Wunsch nach - eine direkte Verletzung des niederländischen Rechts, das die Diskriminierung in jeglicher Form untersagt. Aus der Studie ging weiter hervor, dass man weitaus größere Vorurteile gegen Marokkaner als gegen Surinamer oder Türken hegt.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kritik, Niederlande, Rassismus, Zeitarbeitsfirma
Quelle: www.rnw.nl

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2011 11:57 Uhr von opheltes
 
+7 | -6
 
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Ist doch richtig, erst das eigene Volk und dann die anderen.

Niederlande ist in den nächsten 50 Jahren sowieso ein muslime Staat. Da geht die Demografie am schnellsten vorran.

[ nachträglich editiert von opheltes ]
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03.11.2011 12:15 Uhr von verni
 
+8 | -8
 
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Ist doch klar: bei meiner Frau in der Immobilien-Verwaltungsfirm wird auch ausdrücklich gesagt dass GENAU DAS hier im Artikel erwähnte Klientel auch nicht anzunehmen sondern abzusagen sei. Nur macht man das nicht ohne Grund....man macht es weil man aus der Vergangenheit gelernt hat und feststellen musste dass es mit diesen Menschen zu 80% nichts weiter als Ärger kommt der sich ewig hinzieht und auch gerichtliche Urteile daran nichts ändern.

Denen gehört noch viel mehr abgesagt...von der Einreise, bis zum Aufenthalt über was weiss ich was wenn keine garantierte Aussicht auf Integration oder finanzielle Mittel zu sehen ist.
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03.11.2011 12:18 Uhr von Alh
 
+1 | -3
 
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Mal: davon abgesehen, dass die heutigen Zeitarbeitsfirmen die Sklavenhändler von früher sind.
Es ist in Ordnung und legal, wenn ein Unternehmen bestimmte Personen für bestimmte Tätigkeiten bevorzugt..
Die Arbeitgeber sitzen am längeren Hebel und somit können sie Forderungen stellen. Basta.
Haben in einer Studie herausgefunden? Na, da wird wohl eher einer gesungen haben und deswegen kam dann die Sache raus.
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03.11.2011 12:30 Uhr von Joeiiii
 
+4 | -2
 
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Man kann den Begriff "rassistische Selektion" aber auch allzu negativ deuten. Gezielte Ausgrenzung und Pauschalurteile sind natürlich fehl am Platz.

Allerdings finde ich, daß sich ein Arbeitgeber selbst aussuchen dürfen soll, WEN er einstellen will und wen nicht. Und wenn jemand keine Türken, Rumänen, Polen, etc. mehr beschäftigen möchte, weil er damit durchwegs schlechte Erfahrungen gemacht hat, dann sollte der Arbeitnehmer das Recht haben zu "selektieren". Er muß diese Leute schließlich auch bezahlen.
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03.11.2011 13:01 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -2
 
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wundert mich nicht. die sklavenhalter sind doch eh verbrecher. da kommt es auf eine schandtat mehr oder weniger gar nicht an.

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