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Kommt eine Erhöhung der Urheberrechtsabgaben für Smartphones?

Das deutsche Recht erlaubt es: das private Kopieren von urheberrechtlich geschütztem Material, zum Beispiel zur Sicherung. Damit diese Kopien allerdings finanziert werden können, zahlt man beim Kauf eines elektronischen Geräts immer gleich einen festen Betrag zusätzlich, die sogenannte Urheberrechtsabgabe.

Bei PCs werden zum Beispiel rund 2,50 Euro fällig, die direkt vom Hersteller an die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) auf den Endpreis aufgeschlagen werden. Für Smartphones zahlt man aktuell je nach Modell vier bis elf Euro pro Gerät an Urheberrechtsabgaben.

Doch die ZPÜ hat ihre Pläne bekannt gegeben, eine Abgabe von bis zu 36 Euro durchsetzen zu wollen. Damit würden sich Handys durchschnittlich um bis zu 20 Prozent verteuern. Eigentlich müssten diese Abgaben eher sinken als steigen, nachdem das Recht auf Privatkopien vor Kurzem deutlich eingeschränkt wurde.


WebReporter: redak77
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Smartphone, Erhöhung, Urheberrecht, Sicherungskopie
Quelle: www.mobisim.de

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