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Feierlichkeiten: Anwerbeabkommen mit Türkei wird 50 Jahre alt

Anlässlich der Feierlichkeiten zur Unterzeichnung des Anwerbeabkommens vor 50 Jahren mit der Türkei, trafen sich nun der türkische Ministerpräsident Erdogan und Bundeskanzlerin Merkel im Auswärtigen Amt.

Dieses Abkommen ist zu einer Zeit zustande gekommen, so Merkel, als in der BRD nahezu Vollbeschäftigung herrschte. Herr Erdogan sprach von der Hoffnung, Deutschland würde der Türkei den Weg in die EU ebnen und dass er die Integration der Türken in Deutschland voll unterstütze.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion gestand die Bundeskanzlerin bedauernd, dass sie privat kaum Kontakt zu den Einwanderern pflege. Die darauf folgende Einladung einer türkischen Autorin schlug sie mit dem Hinweis aus, dass sie erst den Euro retten müsse.


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WebReporter: lina-i
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Türkei, Abkommen, Anwerbung
Quelle: www.faz.net

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2011 10:24 Uhr von lina-i
 
+11 | -0
 
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Sehr kontrovers, dieses erzwungene Treffen zwischen diesen beiden Persönlichkeiten. Das Anwerbeabkommen entstand also zu einer Zeit, als es KEINE Vollbeschäftigung in Deutschland gab. Auf der einen Seite begrüßt Herr Erdogan die die Zusammenarbeit mit Deutschland, sieht aber seine Landsleute nicht als Gastarbeiter, bezeichnet die vierte Generation der hier lebenden Auswanderer immer noch als Angehörige der Türkei und wehrt die Vorstellungen von Kanzlerin Merkel als Assimilation ab.
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03.11.2011 11:07 Uhr von F. I. Mad Axle
 
+8 | -1
 
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Ein vergessenes Detail vielleicht: Das Abkommen war von 1961 bis 1973 inkraft. 1973 gab es eine Rezession, worauf ein Anwerbestopp verhängt wurde. Leider fand ich keine Infos, ob/ab wann es wieder inkraft trat.
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03.11.2011 11:10 Uhr von Tattergreis
 
+2 | -6
 
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Selbstüberschätzung: Die Ablehnung der Einladung mit der Begründung - Ich muss erst den Euro retten - macht mich Sprachlos.

Wie kann jemand nur so stark seine geringen Fähigkeiten selbstüberschätzen. Mit diesem Vergleich hätte ich die schriftstellirischen Fähigkeiten von Gothe ( Sorry alter Knappe)
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03.11.2011 11:16 Uhr von BusinessClass
 
+1 | -10
 
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News falsch wiedergegeben: News wurde aus dem Zusammenhang gerissen, tendenziös und falsch wiedergegeben.
Autor hat aus Quelle;
"Für die Ostdeutsche beginnt der Blick zurück im Jahr 1961, als in Westdeutschland nahezu Vollbeschäftigung herrschte und in Berlin die Mauer gebaut wurde.

Dies habe „zum Beispiel jemanden wie mich davon abgeschnitten“, sagt sie, etwas von den gravierenden Veränderungen mitzubekommen, die nun durch die Einwanderung beginnen sollten."

Das hier daraus gemacht: "Dieses Abkommen ist Zeit zustande gekommen, als in der BRD nahezu Vollbeschäftigung herrschte."


Autor, warum schaffst du es nicht einmal bei der Wahrheit zu bleiben ?
Über den restlichen manipulierten Müll den du von dir gibst will ich erst garnicht reden. Versuchst uns hier die Sichtweise einer Ostdeutschen als alte Weisheiten zu verkaufen. Dazu fällt mir nur eins ein, erbärmlich.

[ nachträglich editiert von BusinessClass ]
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03.11.2011 11:39 Uhr von groehler
 
+9 | -1
 
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Tja, was als Übergang gedacht war und beiden Seiten Vorteile bringen sollte - am Ende aber fast ausschließlich den Türken genutzt hat - ist halt zum Dauer-Albtraum geworden, der jetzt seinen 50ten feiert :/

Aber wenn die Made einmal im Speck ist ...
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03.11.2011 12:01 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+0 | -10
 
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03.11.2011 12:32 Uhr von Alh
 
+9 | -0
 
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Feierlichkeiten? Da gibts doch nichts zu feiern für so ein schwachsinniges, aufgezwungenes Abkommen.
Da hätte man eher eine Beerdigung daraus machen müssen. Damit ein für alle Mal klar ist, wer hier nicht erwünscht ist.
Desweiteren wurde vergessen in dieses komische Abkommen viele Forderungen einzutragen, welche besagen, dass es sich z.B. immer um befristetes Arbeiten in D handelt.
Und sollte die hiesige Arbeitslosigkeit zu hoch sein, müssen eingwanderte Arbeitskräfte als erstes ihr Paket wieder schnüren.
Außerdem müssen Deutschkenntnisse und das Annehmen der christlichen Werte gegeben sein.
Genauso müssen die hiesigen Gesetze und Gepflogenheiten eingehalten werden.
Parallelgesellschaften sind zu unterbinden.
Nicht mal Ferkel will sich mit integrationsunwilligen Eingewanderten abgeben aber das blöde Volk soll es? Nein, so läuft das nicht mehr!
Multikulti ist tot.
Das haben wir den Kulturverbrechern zu verdanken, die deutlich und jeden Tag zeigen, dass nur solche Menschen sich integrieren, die dieselbe Kultur und denselben Glauben haben.
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03.11.2011 12:39 Uhr von Kurioso
 
+0 | -10
 
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03.11.2011 12:53 Uhr von groehler
 
+8 | -0
 
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@Kurioso: Deutschland war schon aufgebaut als die Türken 1961 kamen. Hör auf dieses Märchen zu erzählen. Deutschland ging es damals schon wieder mehr als gut.

Das Abkommen hat mehr den Türken, als den Deutschen genutzt, da die damals am Boden liegende Wirtschaft der Türkei durch die Summen die die türkischen Arbeiter in die Heimat schickten, wieder aufgepeppelt wurde.

Das die hier lebenden Türken auch Arbeitsplätze schaffen, dass ist richtig. Wäre ja auch traurig wenn nicht, aber leider steht das in keiner Relation zu dem wie das Sozialsystem durch türkische Migranten belastet wird.
Also ist das nur ne Milchmädchenrechnung die du da aufstellst.

Gegen die Leute die hier redlich arbeiten und sich integrieren hat niemand was (ich zumindest nicht), das Problem ist einfach der unproportional große Teil der die Wirtschaft belastet, statt entlastet.

Deutschland ist ein Einwanderungsland, das ist richtig, aber wie in allen anderen Einwanderungsländern (USA, Kanada, Australien) müssen scharfe Regelungen her, die den Aufenthalt hier reglementieren.
Kann nicht sein das Deutschland ein Selbstbedienungsladen für arbeitsfaule Migranten ist.

Davor sollte auch eine 3. Generation nicht schützen, die nur dadurch zu Stande kam, dass man sich an Regelungen (zeitlich begrenzter Aufenthalt) von 1961 nicht hält.

[ nachträglich editiert von groehler ]
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03.11.2011 13:11 Uhr von Kurioso
 
+0 | -8
 
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@groehler: Zitat:"....in keiner Relation zu dem wie das Sozialsystem durch türkische Migranten belastet wird."

Hast du irgendeine offizielle Statistik die du posten kannst, welche den Anteil der Belastung des Sozialsystems durch türkische Migranten verdeutlichen kann? Ich konnte da nämlich nichts finden. Mich würde nämlich wirklich brennend interessieren, welchen prozentualen Anteil die türkischstämmigen Migranten an der "Ausbeutung" des Sozialsystems ausmachen.


Zitat: "das Probleme ist einfach der unproportional große Teil der die Wirtschaft belastet, statt entlastet."

Ja die Ursache dafür ist aber die Einwanderungspolitik, woran NUR und NUR die Politiker schuld sind. Jetzt sind die Migranten nunmal da, und die Rechnung kann wohl kaum Ihnen ausgestellt werden (was auch höchst lächerlich wäre).

[ nachträglich editiert von Kurioso ]
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03.11.2011 13:27 Uhr von groehler
 
+7 | -0
 
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[...] Es muss nämlich erlaubt sein, auf eine Form der Einwanderung zu schauen, die der Volkswirtschaft heute wenig bringt und den Steuerzahlern schwer nachvollziehbare Belastungen abverlangt. Die Zahlen sind ein einziges Desaster. Die Arbeitslosenquote der türkischen Bevölkerung ist mehr als doppelt so hoch wie bei der deutschen. In Berlin, der Stadt mit der höchsten türkischen Kolonie außerhalb der Türkei (122000), liegt sie seit Ende der neunziger Jahre sogar bei 40 Prozent. Die Zahl der Türken, die von der Sozialhilfe leben: prozentual mehr als dreimal so hoch wie ihr Anteil an der Bevölkerung. Insgesamt waren 2001 nur noch 44 Prozent der Türken in Deutschland erwerbstätig, Tendenz weiter sinkend (Deutsche und EU-Ausländer: über 60 Prozent). Das durchschnittliche Renteneintrittsalter der Türken in Berlin liegt aufgrund massenhafter Berufsunfähigkeit bei rund 50 Jahren. Von einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen eingezahlten Beiträgen und Auszahlung kann da keine Rede mehr sein. Es ist, als werde das Prinzip der Einwanderung auf den Kopf gestellt, nach dem Menschen ihre Heimat verlassen, um sich selbst, spätestens aber ihren Kindern mit eigener Hände Arbeit eine bessere Zukunft zu schaffen. [...]

http://www.zeit.de/...
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03.11.2011 13:39 Uhr von Kurioso
 
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"Die Zeit": Ich habe mir dein Copy und Gepaste aus "Zeit Online" durchgelesen, und vergeblich nach akademischen Quellen gesucht, die diese Aussagen bestätigen sollen. Als einzige Quelle wird der Redakteur bzw. der Verfasser der Nachrichten angegeben. Aber sonst keinerlei Links zu akademischen Quellen. Daher kommt mir das sehr suspekt vor. Erinnert mich irgendwie an Wikipedia, wo jeder registrierte User, Beiträge nach subjektivem Wunsch umgestalten kann.

Also ich erkenne nur akademisch korrekte Statistiken an, von denen leider keine einzige in deinem Link aufgeführt ist.
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03.11.2011 14:11 Uhr von groehler
 
+4 | -0
 
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Genau, die bösen bösen Massenmedien die einfach so die Türkei schlecht reden wollen.

Ich kann das Geflenne von euch einfach nicht mehr hören.

Die werden das sicher auch einfach so abdrucken, auch wenns jeglicher Grundlage entbehrt.

Ich hab dir ne Quelle gegeben. Wenn du jetzt noch ne Quelle für die Quelle haben willst, dann kann ich dir auch nicht helfen.
Sicher ist "Die Zeit" gleich wieder eine höchst unseriöse Zeitung der man keinen Glauben schenken kann *heul, flenn, jammer*

Aber selbst bringst du für deine Zahlen oben keine einzige Quelle ,bzw. wie von dir gefordert, eine "akademisch korrekte Statistik" vor. ^^

Ich gebe dir wenigstens eine und auch das ist dann nicht genug, weils dir nicht passt was diese Quelle aussagt.

[ nachträglich editiert von groehler ]
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03.11.2011 14:49 Uhr von Kurioso
 
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@groehler: Zitat: "Genau, die bösen bösen Massenmedien die einfach so die Türkei schlecht reden wollen. Ich kann das Geflenne von euch einfach nicht mehr hören."

Also die meiste Zeit höre ich mir subjektives Geschwafel an, mache mir nicht viel draus, und sage Schwamm drüber. Aber spätestens wenn jemand anfängt mit scheinbar authentischen zahlen um sich zu werfen, geht es für mich persönlich ab diesem Zeitpunkt dann mit gesundem Menschenverstand einher, akedemisch-wissenschaftliche Quellen für jene Behauptungen zu fordern, um so zu sehen, ob die Behauptungen zutreffend sind oder nicht. Und mich nur auf "Die Zeit" zu verlassen, bzw. auf die einzige Quelle die mit diesen Zahlen um sich wirft ohne die Links für die geworfenen Zahlen zu nennen, bringt mich dann auch kein Stück weiter. Daher ist mein Verlangen nach diesen Quellen durchaus berechtigt, und auch vollkommen legitim.

[ nachträglich editiert von Kurioso ]
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03.11.2011 15:43 Uhr von Kurioso
 
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@shinari: "Ähm, wieso sind daran die Politiker schuld o.Ó Was gibt es denn an einem Gastarbeiter-Vertrag nicht zu verstehen? Wenn sich damals jeder Türke an die Vereinbarungen gehalten hätte, hätten wir doch diese ganzen Diskussionen und Probleme gar nicht!."

Drück dich mal bitte genauer aus. Schreib einfach nieder was dir so durch den Kopf geht.



Zitat: "Du hast ja mal echt nen Schlag! Mach die Augen auf, dann siehste was hier los ist! Dazu brauche ich jedenfalls keine "akademisch korrekten Statistiken"! Blödes Gelaber....."


Ich hab die Augen schon lange aufgemacht mein Freund. Und ich weiss auch sehr wohl was hier los ist. Und wie gesagt ist die Forderung nach akademischen Quellen bei scheinbar zutrefflichen Zahlen, das erste was ein Mensch mit einem gesunden Verstand machen sollte. Wenn du und andere nicht dazugehören dann bitte, aber ich werde niemals so tief sinken, in dem ich alles glaube was man mir einfach so auftischt. Case closed.

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