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Athen wird bis Referendum Geldhahn zugedreht - bei "Nein" Eurozonen-Austritt

Einen Tag vor dem G20-Gipfeltreffen in Cannes am heutigen Donnerstag wurde dem griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreous in einem dreistündigem, sehr kontrovers geführtem Gespräch mit Angela Merkel und Nicolas Sarkozy ein Ultimatum gestellt.

Die Regierungschefs forderten Papandreou unmissverständlich auf, die durch Athen angekündigte Volksbefragung auf den 5. Dezember vorzuziehen. Die Griechen sollen darin nicht nur über die Annahme der jüngsten EU-Gipfelbeschlüsse, sondern ihren Verbleib in der Eurozone im Allgemeinen abstimmen.

"Griechenland muss selbst entscheiden, ob es in der Eurozone bleibt oder nicht", kommentierte Angela Merkel das Treffen. Es gehe um "eine neue psychologische Situation". Bis zum Termin des Referendums sollen zudem die jüngst zugesagten acht Milliarden Euro der sechsten Hilfstranche zurückgehalten werden.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Angela Merkel, Nicolas Sarkozy, Austritt, Volksabstimmung
Quelle: www.handelsblatt.com

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03.11.2011 07:13 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+13 | -3
 
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Titel: Leider hat Checker jasogamoi wie so oft ohne Grund die News weitgehend durch einen eigenen, ziemlich aussagelosen Titel entwertet. Der vorhergehende Titel hatte weit mehr Informationsgehalt.

Habe Löschung der News beantragt, denn ich schreibe die News natürlich nicht, damit andere in einem Wisch ihre Titel-Kreation darübersetzen.

Weitere News gibt es - wie so oft - erst wieder ab Schichtwechsel.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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03.11.2011 07:19 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+8 | -3
 
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Titelproblem jetzt erledigt. Wurde durch Checker rückgängig gemacht.
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03.11.2011 07:30 Uhr von Sobel
 
+4 | -1
 
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An diesem Volksentscheid ist irgendetwas faul. Entweder will man das Volk nach der Abstimmung dafür verantwortlich machen, dass sie selbst Schuld an der Pleite haben, um die EU und den Euro zu schützen, oder der Volksentscheid endet in einem vorgefertigten Quorum, was alles wie beim alten belässt und nur die erhitzten Gemüter der Demonstranten abkühlen soll.

Hätte die griechische Regierung nämlich weiter über die Köpfe der Bürger entschieden, hätte es auch zum Bürgerkrieg kommen können.
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03.11.2011 07:50 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -1
 
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Ein Hoch auf Athen: Griechenland hat erst die Kapital-Elite der europäischen Ausbeuter-Zone maximal angepumpt - nun lässt Papandreou sie auf ihren dreisten Forderungen und Zinsen sitzen.

Zins-Sklaverei für die Griechen soll es unter Papandreou nicht geben. Ein leuchtendes Beispiel für Demokratie !

Freilich, der Schaden wird auf Betreiben der selben gierigen Bankster und Wirtschaftsmagnaten, die jahrelang mit Kleptokraten und korrupten Politikern in Athen kollaboriert haben, nun den hiesigen Steuer-Eseln in Rechnung gestellt. Doch hoffentlich steigert dies auch hierzulande den Volkszorn gegen die Verbrecher an und hinter der Regierung in Berlin !

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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03.11.2011 08:30 Uhr von Mailzerstoerer
 
+1 | -4
 
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Richtig so Frau Merkel: ich würde sogar noch weiter gehen, sollten diese Griechen für Nein stimmen, dann müsste Griechenland, das gesamte Geld was bisher ins Land aus der EU floss zurück zahlen!
Papan.. wusste mit Sicherheit schon vor der erneuten Freigabe der Gelder, dass er eine Volksabstimmung durch führen lässt
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03.11.2011 08:47 Uhr von Sobel
 
+1 | -0
 
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Baron-Muenchhausen: Meinst du wirklich, dass Kapital beugt sich dem Willen des Volkes und lässt dadurch Milliarden Euros in Rauch aufgehen? Ich kann mir dieses Szenario kaum vorstellen.

Ein schöner Gedanke, wirklich, aber für mich grenzt das fast an Utopie. Einerseits ist es fast zwingend nötig. Wir werden es sehen.
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03.11.2011 09:05 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+6 | -0
 
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@Sobel, Bleissy: Was ist geschehen: Gierige Bankster und Wirtschaftsmagnaten haben jahrelang die von ihnen – ohne Volksabstimmung – durchgesetzte Euro-Ausbeutungszone maximal dazu benutzt, um in Kollaboratin mit griechischen Kleptokraten und korrupten Politikern Kredite und Lohndumping-Ware an das griechische Volk loszuschlagen und gleichzeitig damit in Zins-Sklaverei zu treiben.

Nun lässt der neue Staatspräsident Papandreou sie auf ihren Forderungen und Zinsen sitzen. Zins-Sklaverei für die Griechen soll es unter Papandreou nicht geben. Ein leuchtendes Beispiel für Demokratie !

Freilich, der Schaden wird auf Betreiben der selben gierigen Bankster und Wirtschaftsmagnaten – wider der Verfassung und europäischen Gesetzgebung - nun den hiesigen Steuer-Eseln in Rechnung gestellt. Doch anders ist das Volk an den Wahlurnen nun mal nicht umzustimmen.

Und daher gilt: Hoffentlich steigert diese erneute Zwangssozialisierung im Sinne der 5-Prozent-Minderheit der Euro-Profiteure nun endlich auch hierzulande den Volkszorn gegen die Verbrecher an und hinter der Regierung in Berlin !

Der Rückzug des griechischen Volkes demaskiert die Herrschaft einer 5-Prozent-Elite nun umso mehr. Das verstehen dann vielleicht auch Nicht-Internet-Aktivisten und Schützenvereine!

Herr Papandreou, bleiben sie stark, umso teurer es dem deutschen Wähler kommt, desto größer hoffentlich die nachhaltige Wirkung !
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03.11.2011 10:37 Uhr von Sobel
 
+1 | -0
 
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Baron-Muenchhausen: Du hast ja vollkommen recht, aber schau Dir doch die Medien an. Dort geht es nicht um gierige Bänker und ihre Zins-Sklaverei, sondern um böse Griechen, die unser Geld nehmen, aber dafür nicht sparen wollen.

Papandreou ist ein Spielball, der entweder den Arsch voll hat, oder dieses perfide Spiel mitspielt, um seinen Kopf aus der Schlinge zu winden. Am Ende legt er seine Schlinge dem eigenen Volk um.

Edit. Am Ende geht es eh nur um die Frage bei dem Referendum, ob die Griechen das Sparpaket wollen oder nicht und nicht um den Austritt aus der EU.

[ nachträglich editiert von Sobel ]

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