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Israel: Durchsetzung der Seeblockade in Richtung Gazastreifen

Nicht unter türkischer Flagge sind 27 Aktivisten aus Australien, Kanada, Irland und den USA auf zwei Schiffen in der Türkei in Richtung Gazastreifen gestartet. Laut dem türkischem Außenministerium sind keine Türken an Bord.

Israel droht, die Seeblockade vor dem palästinensischem Küstenstreifen mit allen Mitteln ausnahmslos aufrecht zu erhalten.

Im letztem Jahr wurden neun türkische Aktivisten, nach der Erstürmung der Gaza-Flottille, von israelischen Soldaten getötet. Israel verweigert weiterhin die Entschuldigung bei der Türkei für diesen Zwischenfall.


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WebReporter: Manpower
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Boot, Gazastreifen, Richtung, Seeblockade
Quelle: www.rp-online.de

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03.11.2011 02:21 Uhr von ElChefo
 
+4 | -11
 
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Eigentlich hätte man doch annehmen sollen, das aus der Vergangenheit gelernt hätte werden können.
Zwei Punkte zur Betrachtung:
1. Die UN hat festgestellt, das die Blockade rechtens ist.
2. Israel hat unmissverständlich klar gemacht, das es willens ist, dies auch durchzusetzen nach dem Motto "Talk the Talk and walk the Walk". Keine leeren Worte, keine hohlen Ankündigungen.

Daher frage ich mich, was wollen diese Aktivisten wem beweisen? Ich kann doch nicht allen ernstes jemanden dazu auffordern, das Feuer auf mich zu eröffnen und mich dann darüber beschweren, wenn derjenige das auch noch tut?
Letztlich läuft es darauf hinaus, das sich wohl keiner damit beschäftigt hat, wie ernst es allen Beteiligten ist. Weder Hamas-Kämpfer noch IDF-Soldaten zögern eine Sekunde beim Einsatz ihrer jeweiligen Mittel - hat sich das einer dieser Menschen mal vor Augen gehalten?

...und nachher ist die Empörung wieder groß, wenn einer aus dieser Flotille zu Schaden kommt. Fakt ist allerdings: Sie wurden gewarnt. Egal, ob Festnahme, Festsetzung, Ausweisung, Kaperung, sonstige Zwangsmaßnahme, es ist und bleibt ihre eigene Verantwortung.
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03.11.2011 04:08 Uhr von ElChefo
 
+4 | -9
 
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bad beaver: Träum mal weiter.
Wo siehst du denn da einen Anlass zu heulen?
...die Einzigen, die (wieder) heulen werden, sind die "Aktivisten" und ihre Unterstützer, wenn sie (wieder) mit der israelischen Marine aneinander geraten werden. Ganz unabhängig davon, ob Palästina von der UNESCO aufgenommen wurde oder nicht.
...abgesehen davon, so alleine steht Israel gar nicht. Deutlich mehr als die halbe Welt steht für das Existenzrecht Israels und damit gegen die Hamas. Daran ändert auch kein Häufchen Plakateschwenker irgendwas. Rate mal, wie die Verhältnisse bei einem neuen 1948 stehen würden. Rate mal, wessen Krokodilstränen dann fliessen werden.

...also immer schön realistisch bleiben. Und das "Alle, die Israel nicht kritisieren, sind Zionisten"-Geschwaller kannste dir auch stecken. Wird auf Dauer langweilig.
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03.11.2011 09:52 Uhr von tutnix
 
+8 | -1
 
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@ElChefo: "1. Die UN hat festgestellt, das die Blockade rechtens ist."

falsch, es gibt ein gremium, was dieser meinung ist. rechtsexperten waren ander meinungsbildung nicht wesentlich beteiligt.

"2. Israel hat unmissverständlich klar gemacht, das es willens ist, dies auch durchzusetzen nach dem Motto "Talk the Talk and walk the Walk". Keine leeren Worte, keine hohlen Ankündigungen."

manche können eben nicht aus ihrer haut, verbrecher noch weniger.
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03.11.2011 17:16 Uhr von ElChefo
 
+1 | -5
 
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tutnix: "falsch, es gibt ein gremium, was dieser meinung ist."

Die Untersuchungskommission, die diesen Bericht erstellte, handelte im Namen der UN. Insofern ist der Bericht und seine Aussagen auch Position der UN als Organisation. Hätte ich von deinem Standpunkt aus (gegen Israel) argumentiert, so hätte ich DENSELBEN Bericht heranziehen können, der das Vorgehen der Israelis auf der Mavi Marmara verurteilt. Da hättest du womöglich auch noch Beifall geklatscht.

"rechtsexperten waren ander meinungsbildung nicht wesentlich beteiligt."

Natürlich. Wenn du dir die Mühe machst, den Report auch mal zu lesen (keine Sorge, er ist nicht allzu lang), wäre dir aufgefallen, das durchaus rechtliche Fachexpertise zum Einsatz gekommen ist. Hälst du die UN für tatsächlich so stümperhaft, Amateure an eine rechtliche Einschätzung zu setzen?
Abgesehen davon, dem Bericht liegen die jeweiligen Untersuchungen der Länder zugrunde, die allesamt sehr wohl Rechtsexperten engagierten.
...aber natürlich sehe ich deinen Punkt ein: Es kann niemand ein Experte sein, der Israel nicht verurteilt. Klare Sache. Von daher waren wohl wirklich keine Experten beteiligt.

"manche können eben nicht aus ihrer haut, verbrecher noch weniger. "

Quark.
Wenn ich an einer Ampel stehe, die rot ist und der Polizist neben mir sagt, das im Falle, das ich trotz rotem Lichtsignal die Strasse überquere, er 15 Euro Ordnungsgeld von mir erheben muss, dann wird auch nicht meine Erklärung, ich sei "Ampel-Aktivist" mich vor der Vollstreckung dieser Ordnungsmaßnahme beschützen.
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04.11.2011 08:27 Uhr von tutnix
 
+0 | -1
 
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@ElChefo: nein, es handeltsich nicht um die position der uno, sondern um die der kommission, die damit allerdings weiterhin ziemlich allein in der uno steht.
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04.11.2011 13:24 Uhr von ElChefo
 
+0 | -2
 
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tutnix: http://www.un.org/...

Das ist das Original. Schau dir den Titel an. Natürlich ist dieser Bericht der Standpunkt der UN, sonst wäre er nicht veröffentlicht worden.
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05.11.2011 13:48 Uhr von tutnix
 
+0 | -2
 
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@ ElChefo: nein, es bleibt weiterhin der standpunkt der kommission, nicht der gesamten uno.

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