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Wüstenstromprojekt Desertec schreitet voran

Das geplante Desertec-Projekt soll die zukünftige Stromversorgung von Europa durch Solar- und Windkraftwerke in Marokko, Algerien und Tunesien sicherstellen. Hierfür werden nun erste Solarkraftwerke in Marokko und Tunesien gebaut. Algerien soll einem entsprechen Bauvorhaben im Dezember zustimmen.

Ziel dieses Projektes ist es, etwa 15 Prozent des europäischen Strombedarfes bis 2050 zu decken. Zuvor wird das Projekt in etwa drei Teilabschnitte zerlegt, in dessen Erstphase Solarkraftwerke gebaut werden, wie derzeit in Nordafrika.

Das erste Kraftwerk dieser Testphase wird in Marokko in Betrieb gehen und eine Gesamtleistung von 500 Megawatt liefern. Sollte alles gut gehen, könnte Deutschland sogar ab 2014 über die Marokko-Spanien-Trasse, Strom aus dem Projekt beziehen. Ein ähnliches Projekt entsteht derzeit in Griechenland.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom, Nordafrika, Desertec, Solarkraftwerk
Quelle: www.handelsblatt.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.11.2011 19:13 Uhr von Malo0815
 
+19 | -9
 
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und wenn der nächste krieg kommt, was nur eine frage der zeit ist, schmeisst der gegner ne bombe drauf und in halb europa geht das licht aus...
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02.11.2011 19:23 Uhr von K.T.M.
 
+12 | -0
 
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Stromerzeugungskosten liegen bei ca. 5 c/kWh, Stromtransportkosten nach Europa bei ca. 1,5 c/kWh
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02.11.2011 20:56 Uhr von cav3man
 
+5 | -1
 
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Zentralisiert vs. Verteilt: Naja ich weiß immer noch nicht so richtig was ich von dem Projekt halten soll.
Eigentlich finde ich dieses zentralisierte Stromsystem total veraltet, weil man sich abhängig macht und die Ausfallsicherheit/Wartungsaufwand bei dezentralen System höher/niedriger ist.

Man kann nur hoffen das man damit evtl Afrika hilft schneller aus dem Dreck zu kommen... vorraus gesetzt man zockt die nicht wie immer total ab.
Aber da ja z.B. die Deutsche Bank und RWE daran beteiligt sind kann man sich den Ausgang schon denken...
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03.11.2011 00:36 Uhr von azru-ino
 
+0 | -0
 
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naja: so abhängig würde sich europa von nordafrika nicht machen, weil diese länder äbhängiger von europa sind. Es gleicht sich eigentlich fast aus.
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03.11.2011 00:49 Uhr von V8-Zulu
 
+0 | -1
 
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Hier kommt die Sonne! Wolln mal hoffen, dass niemand die Sonnenkollektoren schwarz anmalt, wenn mal wieder jemand ne Mohammed-Karikatur druckt.

Ok, im Ernst: Ich finds gut, dass auf Sonne gesetzt wird. Wir bekommen Energie und vielleicht hilft das diesen Ländern endlich mal strukturell ein bisschen weiter.
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03.11.2011 00:52 Uhr von cav3man
 
+1 | -0
 
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azru-ino: Falls du das auf meinen Kommentar beziehst, hast du mich falsch verstanden.
Ich meine nicht das damit Europa abhängig von Afrika wird.

Sonder eher die generelle Abhängigkeit von wenigen zentralen Anlagen im Gegensatz zu vielen dezentralen Anlagen.
Wenn eine 3 GW Anlage ausfällt ist das in der Regel schlimmer als wenn 300 verteilte 10MW Anlagen ausfallen (wobei letzteres deutlich unwahrscheinlicher ist als ersteres).

Bei der 3 GW Anlage entsteht auf einmal ein großes Loch im Stromsee an einer bestimmten Stelle, wodurch auf einmal viel in diesem Gebiet umgeleitet werden muss.

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