Neue Hinweise auf Sport als Schizophrenietherapie
Bereits 2008 ließ eine Studie deutscher Forscher die Vermutung zu, dass sportliche Betätigung die Krankheitssymptome von an Schizophrenie leidenden Menschen lindern kann. Dies wurde nun in einem erneuten Projekt teilweise bestätigt.
Psychologen der Vanderbilt University in Nashville (Tennessee) unterzogen Patienten in den letzten Jahren der so genannten Gummihand-Illusion. Dabei führt der Proband seine Hand durch eine Trennwand in einen nicht einsichtigen Bereich, während eine Nachbildung einer Hand vor seinen Augen stimuliert wird.
Bei an Schizophrenie erkrankten Menschen zeigten sich deutliche Abweichungen vom Normalresultat. Der Grund dafür liegt im eingeschränkten Körperbewusstsein schizophrener Menschen. Gezielter Sport kann dieses beanspruchen und somit den Heilungsprozess antreiben.