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Amsterdamer Rotlichtviertel soll nicht mehr als Attraktion beworben werden

Die Amsterdamer Stadträtin Marijke Shahasavari (CDA) hat am Mittwoch gefordert, dass die Amsterdamer Marketing-Abteilung aufhört, den städtischen Rotlichtbezirk als spannende touristische Attraktion zu bewerben.

Auf der Promotionswebseite der Stadt steht unter anderem zu lesen, dass die Prostitution in Amsterdam eine lange Tradition aufweise und große Toleranz genieße. Das berühmte Rotlichtviertel solle man deshalb am besten am Abend besuchen, so die Werbewebseite weiter.

Shahasavari meint jedoch, dass man bewusst die Augen für die Probleme mit den Prostituierten und den Touristen verschließt. Zwangsprostitution ist zum Beispiel ein großes Problem - auch in offiziell lizenzierten Bordellen und Klubs, wo teils 50 bis 90 Prozent Zwangsprostituierte arbeiten.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Werbung, Prostitution, Attraktion, Rotlichtviertel
Quelle: www.dutchnews.nl

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