"Anonymous" erklärt mexikanischem Drogenkartell den Krieg
Nachdem die Hacker-Organisation "Anonymus" in der Vergangenheit durch ihren Aktivismus unter anderem gegen die religiöse Bewegung der Scientologen oder größere Finanz-Unternehmen Aufsehen erregte, nimmt sie sich jetzt einen völlig neuen Gegenstand zur Brust - ein mexikanisches Drogenkartell.
Unter Zuhilfenahme ihres typischen Instrumentariums, also der Computer- und Datenmanipulation, sollen nach ausführlichen, internen Disputen Enthüllungen bezüglich des Kartells "Los Zetas" stattfinden. Anonymus droht mit der Freigabe von Daten der Kartell-Mitglieder an die öffentliche Presse.
Als Zeichen der Ernsthaftigkeit ihrer neuen Mission, hackte die Organisation die Website eines ehemaligen mexikanischen Staatsanwaltes und brandmarkten ihn als Kartell-Mitglied. Mit dem Schlachtruf "Lieber stehend sterben als kniend leben" bleibt Anonymus seiner Reputation als "freiheitlich" treu.