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Antisemitismus-Studie: 20 Prozent der Deutschen sind judenfeindlich

Laut einem unabhängigen Expertenkreis, der von der Bundesregierung eingesetzt wurde, ist der Judenhass in Deutschland immer noch "fest verankert".

20 Prozent der Deutschen seien demnach antisemitisch eingestellt. Europaweit liegt Deutschland damit im mittleren Bereich.

Vor allem im Fußball ist dies weit verbreitet: "Beschimpfungen gegnerischer Mannschaften als ´Juden´ sowie insbesondere Beleidigungen jüdischer Spieler und Angehöriger jüdischer Mannschaften gehören zum deutschen Fußballalltag", so die Studienleiter.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Studie, Prozent, Bevölkerung, Antisemitismus, Judenhass
Quelle: www.n-tv.de

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126 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.11.2011 12:59 Uhr von Allmightyrandom
 
+50 | -80
 
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02.11.2011 13:00 Uhr von sicness66
 
+65 | -16
 
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Und: 80 Prozent sind es nicht!
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02.11.2011 13:01 Uhr von Mui_Gufer
 
+105 | -28
 
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muss man immer im verhältnis sehen.
wieviele juden sind denn feindlich gegenüber den deutschen eingestellt ?
ich glaube, diese runde geht dann wohl eher an die juden.
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02.11.2011 13:12 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+38 | -14
 
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Nur mal ´ne Frage wenn ich "Christ" und "Moslem" auch als Beleidigung ansehe, bin ich dann trotzdem Antisemit?*


*Ich weiß das die meisten das nicht so sehen wie ich es tue, die Frage ist nur auf mich persönlich bezogen, bevor hier jemand sagt ich wolle das schönreden..
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02.11.2011 13:17 Uhr von custodios.vigilantes
 
+12 | -18
 
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Argumente und Feindbilder sind austauschbar: Der Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung, Wolfgang Benz sieht in der Islamophobie Parallelen zum Antisemitismus:

„Wer sich zu Recht über die Borniertheit der Judenfeinde empört, muss auch das Feindbild Islam kritisch sehen. Die Verallgemeinerung beklagenswerter Auswüchse ist auch hier Hetze zwecks Diskriminierung.“

„Wenn eine Minderheit öffentlich diskriminiert wird, aufgrund ihrer Kultur, Religion oder sonstiger echter oder angedichteter Eigenschaften, ist das selbstverständlich Volksverhetzung und fällt in die Zuständigkeit des Verfassungsschutzes“, sagt Benz

[ nachträglich editiert von custodios.vigilantes ]
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02.11.2011 13:29 Uhr von Phyra
 
+30 | -2
 
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war das jetzt eine umfrage in einem parteiforum der cdu? oder vielleicht eine handabstimmung in fussballstadien? oder wurde diese studie von einer person in einem kleinen kaemmerchen mit 20millionen imaginaeren freunden erstellt? who knows.
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02.11.2011 13:29 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+38 | -7
 
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custodios: Gilt das mit angedichteten Eigenschaften auch für Faschisten?

Religion -> Ideologie
Gott -> Führer
Gebote -> Totalitäre Eingriffe ins Privatleben
"Heiliges Buch" -> Parteidoktrin
Ungläubige -> Untermenschen
Religiöser Bau -> Wie NS-Architektur, dient dem Ausdruck von Macht

Worauf ich hinauswill:
Wenn man alle Faschisten in einen Topf steckt, hat niemand ein Problem damit, wird der Ideologie das strategisch kluge Element Gott hinzugefügt, sind auf einmal alle total verschieden und man kann die Leute auf keinen Fall über einen Kamm scheren.. schon merkwürdig.

[ nachträglich editiert von Jesus_From_Hell ]
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02.11.2011 13:35 Uhr von zkfjukr
 
+23 | -3
 
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Laut einer Studie: Kann jeder alles "laut einer Studie" äußern ohne betreffende Studie vorzulegen/nach zu weißen!

Außerdem ist laut einer Studie eine Studie nur so aussagekräftig ist wie die Kriterien nach denen Sie erhoben wird.

Laut einer Studie reicht es Leute zu befragen um etwas mit "Laut einer Studie" zu äußern.

Laut einer Studie bin ich ein Leut, und kann somit alles sagen und mit "laut einer Studie" belegen wenn es meiner Meinung entspricht!

Laut einer Studie war dieser Text Zynistisch, kritisch und Ironisch!
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02.11.2011 13:36 Uhr von Boron2011
 
+36 | -5
 
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Deutsche werden weltweit auch heute noch, 66 Jahre nach dem Krieg, Nazis genannt. Es wird auch über "Polacken" geschimpft, die "Itacker" sind ebenfalls in aller Munde und die Briten müssen sich heute auch noch als "Klippenpisser" und "Klotzköppe" bezeichnen lassen.

Was soll diese Studie oben nun beweisen?

Wer ein Verhalten ändern will, muss immer zuerst vor der eigenen Tür kehren und sein eigenes Verhalten ändern, anstatt mit dem Finger auf andere zu zeigen ... .


Solange Oberflächlichkeit, Vorurteile, Ignoranz und Hass die Welt regieren, wird sich nichts ändern.
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02.11.2011 13:42 Uhr von untertage
 
+33 | -5
 
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wer im Glashaus sitzt sollten nicht mit Steinen schmeissen. Wenn man sich die Palästina-Politik so anschaut, muss man sich fragen wer der eigentliche Rassist/ Antisemit ist !?
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02.11.2011 13:43 Uhr von zkfjukr
 
+6 | -2
 
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@Phyra: laut einer Studie: hätte ich das nicht besser sagen können!
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02.11.2011 13:45 Uhr von LoneZealot
 
+9 | -49
 
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02.11.2011 13:46 Uhr von 123Wahrheit
 
+18 | -5
 
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Stellt sich nur die Frage was man unter "Antisemitismus" verstehen soll.Heutzutage wird man ja schon bei der kleinsten Kritik an Israel als Antisemit beschuldigt.Selbst Juden die was gegen Israel sagen werden mit Antisemitismus beschuldigt.Lächerlich.Wenn 20% der Deutschen Antisemitisch sind,dann sind 50% der Deutschen Islamophob.

Was ich damit sagen will.Kritik nicht gleich Hass!

Natürlich sind die Rassisten(Hetzer,Fundamentalisten usw.),die sich hinter dem Wort "Kritik" verstecken,ausgeschlossen.
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02.11.2011 13:53 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+13 | -6
 
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Zum religiösen Aspekt:

Ich mag keine Religionen, also auch das Judentum nicht.

politisch:
Wenn man dann den einzig (offiziell) jüdischen/jüdisch geführten Staat betrachtet, mit all seiner verlogenen Kriegstreiberei, kann man zumindest sagen ich habe was gegen Zionismus.

wirtschaftlich:

Naja gegen das aktuelle Finanzsystem zu sein ist ja nun keine Kunst. Die Frage die sich jeder selbst beantworten muss ist inwiefern dort das "internationale Finanzjudentum" dran schuld/beteiligt ist.

Und für die Christen unter euch:
"Darum wisse Du, lieber Christ, und Zweifel nichts dran, dass Du, nähest nach dem Teufel, keinen bittern, giftigern, heftigern Feind habest, denn einen rechten Juden, der mit Ernst ein Jude sein will."
(Luther: Handbuch der Judenfrage, S. 182)
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02.11.2011 14:16 Uhr von LoneZealot
 
+4 | -35
 
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02.11.2011 14:21 Uhr von zkfjukr
 
+25 | -2
 
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@LoneZealot: ich weiß nicht aber ich finde es nicht gerechtfertigt einen für etwas zu hassen für etwas was dessen großvater getan hat...
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02.11.2011 14:24 Uhr von LoneZealot
 
+5 | -18
 
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02.11.2011 14:46 Uhr von zkfjukr
 
+19 | -4
 
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@LoneZealot: ich weiß es nicht.
befürworte es nicht.
und habe nicht gesagt das sie einen nachvollziehbaren grund haben...

Wie du sofort darauf kommst das ich jetzt begründen muss warum die 20% juden hassen verstehe ich auch nicht...

Aber unzusammenhängende argumente verlangen ist wohl normal.... Diskutieren will gelernt sein.
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02.11.2011 14:50 Uhr von all_in
 
+6 | -19
 
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02.11.2011 14:59 Uhr von nightfly85
 
+10 | -13
 
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Kommt mir etwas hoch vor realistischer wäre: 80 Prozent der Deutschen sind Türkenfeindlich (zu Recht)
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02.11.2011 15:08 Uhr von Gorli
 
+7 | -3
 
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Ich hab ernsthaften Zweifel an der Statistik. Ich kenne in meiner Umgebung und näheren Freunden niemand, der sich darüber offen bekannt hat, Antisemit zu sein. Da kenne ich mehr, die Angst vor Chinesen (bzw deren Expansion) haben.
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02.11.2011 15:10 Uhr von LoneZealot
 
+2 | -17
 
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02.11.2011 15:19 Uhr von all_in
 
+5 | -2
 
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@LoneZealot: "Die 20% hatten nur den Mut es zuzugeben, der Rest... man weiss es nicht."

Die 20% haben auch nicht wirklich etwas zugegeben. Es wird ja niemand gefragt, ob er Antisemit ist oder nicht, sondern den Befragten werden Aussagen vorgelegt, denen sie halt zustimmen oder nicht zustimmen. Wenn man bei einer Interview-Befragung davon ausgeht, dass ein Teil der Leute sozial-gewünschte Antworten gibt, liegt die genaue Zahl vielleicht etwas höher. Oder die Studie hat diese Dunkelziffer schon miteinbezogen.
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02.11.2011 15:21 Uhr von DerMaus
 
+12 | -4
 
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Ich vermute mal, dass hier mal wieder Isrealfeinlichkeit mit Antisemitismus verwechselt wird.

Ich persönlich habe ein großes Problem, speziell mit der Außenpolitik Israels, sehe sogar gewisse Parallelen zum Verhalten der Nazis im 3. Reich.
Das ist für mich aber kein Grund, Juden über einen Kamm zu scheren. Ich habe einige gute, jüdische Freunde und war auch schon des öfteren Gast in einer Synagoge wo ich immer freundlich empfangen wurde.

Kurz gesagr: Das Verhalten Israels ist verachtungswürdig, das kann man aber garantiert nicht den Juden hier in Deutschland vorwerfen, die haben das Zionistische Regime schließlich nicht gewählt.
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02.11.2011 15:22 Uhr von LoneZealot
 
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