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Großbritannien: Harte Strafen sollen Bandenkriminalität eindämmen

Im August dieses Jahres kam es in Großbritannien zu schweren Ausschreitungen, bei denen fünf Menschen ihr Leben verloren und Schäden von mehreren hundert Millionen Pfund entstanden. Als Kern der Ausschreitungen gelten nach wie vor Straßengangs, von denen es alleine in London mehr als 250 gibt.

Nun hat die britische Regierung ihren Plan zur Bekämpfung dieser Problematik vorgestellt und setzt dabei auf drakonische Strafen, die eine abschreckende Wirkung erzielen sollen. So sollen, in Übereinstimmung mit polizeilichen Forderungen, illegale Waffenhändler lebenslang hinter Gitter wandern können.

Bei der illegalen Einführung von Schusswaffen nach Großbritannien erwarten die Täter bis zu 14 Jahre Haft. Als Präventive könnten Ausgehsperren für 14- bis 17-Jährige verhängt werden und Verdächtigen der Zutritt in bestimmte Viertel untersagt werden. Auch junge Mütter sollen besser unterstützt werden.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, Großbritannien, Haft, Strafe, Bande, Schusswaffe
Quelle: orf.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.11.2011 00:47 Uhr von sicness66
 
+2 | -11
 
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Haha: Jaja. Seit es die Todesstrafe gibt, gibt es auch keine Morde mehr, stimmt´s ?
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02.11.2011 03:45 Uhr von iarutruk
 
+4 | -2
 
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@sivness66 aber wenn solche verbrecher lebenslang weggesperrt werden, können sie in der öffentlichkeit keinen schaden mehr anrichten. was spricht denn da dagegen? deine logik kann ich nicht verstehen.
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02.11.2011 05:27 Uhr von Dark_Apollo
 
+3 | -0
 
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Da können: gleich noch ein paar Gefängnisse gebaut werden. Die haben auch dort extreme Probleme mit den Kapazitäten.

Die härteste Strafe ist doch eigentlich die Ausschaffung der bekannten Kundschaft. Das ist doch weit schlimmer als 30 Jahre Knast.

Und jetzt gebt mir das dicke Minus. Getroffene Hunde bellen bekanntlich am lautesten!
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02.11.2011 11:46 Uhr von artefaktum
 
+1 | -1
 
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@ImmerNurIch: "Strafen müssen wieder so gestaltet werden, dass ein potentieller Täter KEINE Lust verspürt, strafrechtlich tätig zu werden."

So rational wägen Täter ihr Handeln nicht ab. Wer im Affekt handelt "rechnet" nicht nach dem Motto: "Wenn ich mir das leiste, bekomme ich Bewährung. Wenn ich den Schritt jetzt weiter gehe, komme ich in´s Gefängnis."
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02.11.2011 20:06 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
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"So rational wägen Täter ihr Handeln nicht ab. Wer im Affekt handelt "rechnet" nicht nach dem Motto: "Wenn ich mir das leiste, bekomme ich Bewährung. Wenn ich den Schritt jetzt weiter gehe, komme ich in´s Gefängnis." "

Nee das ist falsch. Vor dem Vorhaben steht immer ein Gedanke, immer.
Dieses "im Affekt" ist für mich eine Ausrede für Strafminderung genauso wie "schlechte Kindheit".
Wer sein Handeln nicht unter Kontrolle hat gehört in die Klappa.

"Wer mordet, der denkt in diesem Moment nicht an Strafe, also kann keine Strafe abschrecken."

Ganz dünnes Eis.
Bestrafung muss abschreckend sein sonst würde die Gewalt ausufern. Was hält mich davon ab dein Gehirn auf den U-Bahnsteig zu verteilen wenn es keine Strafe gibt? Nichts.
Jeder wägt insgeheim doch ab was es ihm wert ist diese Straftat zu begehen. Gibt Leute die stehlen 5 €, andere überfallen Supermärkte und andere wiederum sagen sich, wenn ich schon das Risiko eingehe ins Gefängnis zu kommen dann bei einer richtig großen Sache.

Deswegen müssen Strafen abschreckend sein. Was meinst du was los sein würde wenn in den USA statts Lebenslänglich und Todesstrafe die so bestraft würden wie hier, mit läppische 8 Jahre für nen Mord? Das würde ausufern bis zum geht nicht mehr.

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