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Studie: Fehlende Stromleitungen legen Windparks lahm

Eine Studie für den Bundesverband Windenergie hat nun ergeben, dass immer mehr Windparks durch fehlende Stromleitungen und überlastete Netze zeitweise abgeschaltet werden müssen. So erhöhte sich die vernichtete Strommenge durch Zwangsdrosselung von 2009 zu 2010 um 69 Prozent.

Laut der Studie gingen bis zu 150 Millionen Kilowattstunden Windstrom im letzten Jahr verloren. Dies entspricht etwas 0,4 Prozent der gesamten Windenergieproduktion. Damit hätten 37.500 Haushalte ein Jahr lang versorgt werden können.

Betroffen sind vor allem Windparks in Nord- und Ostdeutschland. Der Bundesverband bemängelte die fehlende Infrastruktur, da die Parks schneller ausgebaut werden, als dass Netzkapazitäten vorhanden sind. Zwar würden die Betreiber entschädigt, aber käme der Ausgleich meist viel zu spät.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Strom, Energie, Park, Wind
Quelle: www.handelsblatt.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2011 15:59 Uhr von quade34
 
+8 | -15
 
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und nun: ihr Grünen Antreiber der Ökostromer? Kabeltrassen durch D waren nicht geplant und sind neuestens auch nicht mehr gewünscht. Tragt den Strom in Tüten nach Hause ihr Spinner.
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01.11.2011 16:52 Uhr von phal0r
 
+7 | -3
 
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@quade34: Komm mal klar mit deinem Leben!
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02.11.2011 07:33 Uhr von borgworld2
 
+1 | -0
 
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Problem ist hausgemacht Das kommt davon wenn Politiker in Form einer Netzagentur den Strommarkt regeln die nicht die geringste Ahnung haben was sie da tun.
Netz und Vertrieb muss getrennt sein, Netz darf keine wirklichen Gewinne einfahren und sich dann wundern, dass nix mehr investiert wird.

Aber die Windparkbetreiber machen es sich auch einfach, ich bau da einen Park hin, wie der Strom weg kommt ist mir egal, der blöde Stromkunde zahlts ja sowieso.
Entweder durch die Abnahme oder durch die Entschädigung...

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