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Niederlande: Die drohende Abschiebung eines Angolaner erregt die Öffentlichkeit

Seit den letzten Parlamentswahlen wurde in den Niederlanden durch die neue rechts-konservative Regierung die Immigrationspolitik rigoros verschärft. Dies trifft jetzt auch den 18-jährigen Mauro Manuel aus Angola. Sein Fall spaltet nicht nur die Öffentlichkeit sondern auch die Regierungspartei CDA.

Mauro Manuel gilt als sehr gut integriert. Seit seinem neunten Lebensjahr lebt er im Örtchen Oostrum bei Pflegeeltern. Er spricht die Sprache perfekt und eignete sich den hiesigen Limburger Dialekt an. Manuel spielte im Ortsverein Fußball und lässt sich zurzeit zum IT-Spezialisten ausbilden.

Seine Pflegeeltern kämpfen seit zwei Jahren, bisher erfolglos, um den Verbleib Manuels. Laut den Richtern sind die Adoptionspapiere des 18-Jährigen illegal. Selbst einige Parlamentarier der konservativen CDA sind gegen eine Abschiebung und erwägen sogar eine Sondergenehmigung zu erzwingen.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Niederlande, Abschiebung, Öffentlichkeit
Quelle: www.20min.ch

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2011 14:46 Uhr von Again
 
+14 | -7
 
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H311dr1v0r: Ich geh mal nicht davon aus, dass er als neunjähriger seine Papiere gefälscht hat. Auch wenn seine Eltern etwas illegales gemacht haben, sollte man nicht den Adoptivsohn dafür bestrafen.
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01.11.2011 14:47 Uhr von Allmightyrandom
 
+23 | -3
 
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Aha. Wer sich illegal aufhält aber richtig was lernt und sich integriert gehört also abgeschoben.

Und wer sich legal aufhält und vom Staat durchfüttern lässt darf bleiben.

Genau so bitte NICHT!
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01.11.2011 14:56 Uhr von poseidon17
 
+17 | -1
 
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@ Allmightyrandom: Das seh ich genauso. Vor ein paar Monaten waren bei Stern TV mit Jauch zwei junge Frauen. Ich find das leider nicht mehr.

Die jungen Frauen, beide um die 18, sollten abgeschoben werden. Beide, eine aus Afrika, eine aus Asien, sprachen fließend Deutsch, hatten ihr Abi in der Tasche und standen vor dem Beginn eines Studiums.

Nur durch verschiedene Initiativen gab es irgendwie eine Ausnahmegenehmigung. Diese Abschiebepraxis in Deutschland ist wirklich manchmal nicht zu verstehen.
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01.11.2011 16:14 Uhr von quade34
 
+9 | -0
 
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es ist schon: merkwürdig, dass gut integrierte Immigranten aus formaljuristischen Gründen abgeschoben werden sollen, während kriminelle und nicht integrationswillige ein Bleiberecht haben, nur weil es ihnen gelingt ihre Staatszugehörigkeit zu verschleiern und sich mit Hilfe cleverer Anwälte all das zu erschleichen, was ein ganz normaler Mensch nicht kann. Die Ausländergesetzgebung gehört auf den Prüfstand.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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01.11.2011 17:17 Uhr von Joeiiii
 
+7 | -0
 
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Kommt leider oft vor: Gut integrierte Menschen schiebt man ab, während man Verbrecher und Integrationsunwillige im Land behält.

Das versteht zu Recht niemand.
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01.11.2011 17:52 Uhr von shadow#
 
+1 | -3
 
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Ist in Deutschland nicht anders: Sorry, Aufenthaltsgenehmigung abgelaufen, heißt es dann lapidar.
Ob da Jugendliche ihre "Heimat" gar nicht mehr kennen, einen guten Schulabschluß und eine Ausbildungsstelle haben interessiert da nicht. Ist ja schließlich Gesetz.
Die Kriminellen die wir vielleicht abschieben könnten bedeuten wesentlich mehr Aufwand. Hauptsache irgendeiner ist weg.
So ruiniert sich dieses Land selbst. Und Schuld haben zu einem großen Teil die ganzen "Ausländer raus"-Schreier, die weder in der Lage sind nachzudenken geschweigedenn zu differenzieren.
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01.11.2011 19:29 Uhr von Registrator
 
+3 | -0
 
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Nur noch Pfeiffen unterwegs 9 Jahre in den Niederlanden, bestens integriert (+ Dialekt!!!) und irgendwelche Schmalspurindianer wollen ihn abschieben.

"Seine Pflegeeltern kämpfen seit zwei Jahren, bisher erfolglos, um den Verbleib Manuels."

Was ein sinnloser Aufwand - zum Kotzen.
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05.11.2011 19:45 Uhr von MarcTaleB
 
+0 | -0
 
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Ein guter Kollege von mir zwar etwas durchgeknallt, aber an sich ein sehr netter Kerl.
Lebt hier seit dem 4. Lebensjahr, ist sehr gut integriert und immer freundlich.
Er wurde mehrfach abgeschoben, kam aber einfach immer wieder (hatte sich durch ARBEIT Geld zusammen gespart und konnte damit jedes Mal seine Rückreise finanzieren).
Nun darf er bleiben, muß aber regelmässig zur Sozialarbeiter, damit er auch keinen Mist baut, obwohl er einen guten Job hat und vernünftig verdient.
Er erzählte mir, daß er total auf den Sozialarbeiter, der ihn überwacht, angewiesen ist. Dieser nutzt ihn vollkommen aus, indem er "Kleinigkeiten" für ihn erledigen lässt.
Was er macht, will ich hier mal lieber nicht erzählen.
Nur eins: Wird er dabei erwischt, geht´s wieder ins für meinen Kollegen unbekannte Land.

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