01.11.11 13:59 Uhr
 4.813
 

Steve Jobs über Bill Gates: "Fantasielose Person, die nie etwas erfunden hat"

In der unlängst erschienen Biographie über den vor kurzem verstorbenen Ex-Apple CEO Steve Jobs stehen auch Aussagen über Bill Gates. Jobs nimmt kein Blatt vor den Mund und bezeichnet den Microsoft-Gründer als "fantasielose Person, die nie etwas erfunden hat".

Gates scheint dies wenig zu kümmern, er hätte auch durchaus positive Dinge von Jobs zu hören bekommen. Gegenseitig anspornen sei gang und gebe gewesen.

"Steve Jobs dachte über sich, er sei der einzige gute Kerl, und Microsoft wären die Bösen", so Bill Gates in einem Interview. Trotz der harschen Worte der Beiden haben sie sich jedoch immer respektiert.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: XvT0x
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Person, Bill Gates, Steve Jobs, Biografie
Quelle: derstandard.at

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Forbes"-Liste: Bill Gates weiterhin der reichste Mensch der Welt
Bill Gates warnt Donald Trump: "Habe ihm erklärt, wie großartig Impfstoffe sind"
Innovationskraft: Bill Gates vergleicht Donald Trump mit John F. Kennedy

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.11.2011 14:45 Uhr von Allmightyrandom
 
+12 | -11
 
ANZEIGEN
Mein: Gott, der Typ ist Tod... bitte keine "News" von damals mehr über Ihn!
Kommentar ansehen
01.11.2011 14:48 Uhr von salud
 
+9 | -8
 
ANZEIGEN
Gates lebt, Jobs tot. Irgendwie hat sein Krebs bissel auf dem Kopf geschlagen
Kommentar ansehen
01.11.2011 15:48 Uhr von JesusSchmidt
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@Nep: ich dachte immer, die meisten leute können ganz gut ausreden und lügen "erfinden". :)
Kommentar ansehen
01.11.2011 16:06 Uhr von Pils28
 
+10 | -2
 
ANZEIGEN
Windows ist schon ein durchaus überragendes: Produkt, welches den Heim-PC Markt revolutioniert hat, genauso wie die ersten Macintoshs. Das was Apple heute produziert ist eine HypeBlase für DAUs und der ursprünglichen Marke Apple eigentlich unwürdig. Aber auch MS kann man zum Beispiel Windows Vista oder Millenium vorwerfen. Allerdings kommt man schwer an MS Produkte vorbei, während Apple Produkte nun wirklich einfach zu umgehen sind. Also knapper 2:1 Sieg für Billy.
Kommentar ansehen
01.11.2011 16:53 Uhr von Alice_undergrounD
 
+9 | -2
 
ANZEIGEN
lol ausgerechnet ER: hat anderen vorgeworfen, nie etwas erfunden zu haben...
Kommentar ansehen
01.11.2011 16:56 Uhr von iq315
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
Wer auch der Meinung ist. Bill Gates wäre phantasielos und hätte nichts erfunden, dem empfehle ich wärmstens die Lektüre von "Bill Gates - Der Weg nach vorn. Die Zukunft der Informationsgesellschaft".
In dem bereits 1995 erschienenen Buch beschreibt Gates ziemlich ausführlich heutige Standards wie das moderne Internet, das Smartphone, das intelligente Haus und die vernetzte Informationsgesellschaft im Allgemeinen.
Im Grunde war der Mann den Trends stets 15 Jahre vorraus.

Ich habe das Buch vor etwa einem Jahr gelesen, und war beeindruckt, wie etwa 80% seiner damals phantastischen Prophezeiungen heute Standard geworden sind.
Kommentar ansehen
01.11.2011 16:58 Uhr von Akaste
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Öhöhöhö. was hat denn der Apfelmann groß erfunden? Ein paar Geräte nehmen die es schon gab und dort einfach die ecken ein wenig mit Schleifpapier abrubbeln und n Apfelsymbol draufkleben, das wars. Zwischen Erfindern und Patenteigentümern gibt es da immernoch einen himmelweiten Unterschied.
Kommentar ansehen
01.11.2011 17:16 Uhr von mysteryM
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Jobs ist Tod: und Gates am Leben....
HA HA...
1:0 für Gates... würde ich mal so sagen....
Kommentar ansehen
01.11.2011 18:21 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Selbst wenn es stimmt hat Gates mit seinem Geld mehr geschaffen und erreicht als Jobs. Und damit meine ich nicht Microsoft.
Kommentar ansehen
01.11.2011 21:53 Uhr von Trallala2
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Ist Jobs ein Genie gewesen? Ist Jobs ein Genie gewesen, wie er oft dargestellt wird? Eigentlich nicht. Oder man muss das Wort Genie neu definieren. Ok, ohne Jobs wäre Apple nie das geworden was es ist, aber das zeigt nur wie wenig man tun muss um ein Genie zu sein. Oder besser gesagt - oft haben Kleinigkeiten große Wirkung.
Ok, was hat Jobst erschaffen? Nicht viel. Hat er den Homecomputer erfunden? Nein. Apple I und II hat nicht er erfunden, sondern Wozniak. Ohne Wozniak kein Apple. Wozniak war ein Elektronikgenie, aber kein Geschäftsmann. Ohne Jobs hätte Wozniak aber nichts aus seinem Computer gemacht. Es war Jobs der gesagt hat - lasst uns eine Firma gründen. Hat Jobs aus einer Garagenfirma einen Konzern erschaffen? Nein. Es waren Inverstoren die gesagt haben - lasst uns das Ganze professionell aufziehen und Geld in die Firma pumpten. Ohne sie wäre die Firma nicht weit gekommen. Hat Jobs die Firma geführt? Nein, die Investoren haben auf einen richtigen Geschäftsführer bestanden und der führte die Firma. Der Geschäftsführer und Investoren haben die Firma groß gemacht. Aber was machte dann Jobs? Ok, er hat drauf bestanden, dass die Produkte gut aussahen. Er hat für Design und Stil gesorgt. Er war es auch der für die Investoren sorgte. Er hat die richtigen Leute ins Boot, aber gesteuert hat er es nicht.

Ok, dann hat er später den Macintosh entwickelt? Nein. Jobs hat sogar den Macintosh bekämpft, weil er sich auf Lisa konzentrierte und kein Konkurenzprodukt im eigenen Haus wünschte. Es waren die Mitarbeiter die heimlich den Macintosh entwickelten. Sie wollten eine Art billige Variante des Lisa entwickeln. Erst als Jobs gebeten wurde die Leute bei der Entwicklung von Lisa nicht mehr zu stören, suchte er sich ein neues Betätigungsfeld in der Firma. Denn eigentlich hatte er in der Firma nichts zu tun, nur schön für die Reporter lächeln. Den Hauptentwickler von Macintosh hat er in die Wüste geschickt, paar neue Wünsche an das Team geäußert und fertig war der Macintosh. Man hat Jobs am Macintosh arbeiten lassen um ihn los zu werden. Nur dann wurde Lisa kein Erfolg, weil zu teuer. Wie schön, dass da plötzlich ein zweites Produkt da war, das nur ¼ kostete und fast das gleiche konnte. Plötzlich war er wer, rettete die Firma, galt als Entwickler des Macintosh, aber kaum einer weiß, dass es eigentlich ein kleines unwichtiges Team war, die den Mac auf eigene Verantwortung entwickelten. Hatte Jobs also keinen Anteil dran? Ok, ein wenig schon, denn auch hier hat er paar Wünsche geäußert, die Seine Ingenieure befolgt haben. Trotzdem, er war selbst keiner. Selbst hat er nichts entwickelt.

Ok, irgendwann wurde er gefeuert und gründete zwei erfolgreiche neue Firmen - Next und Pixar. Na ja, da war viel Glück dabei, denn auch hier half der Zufall. Next war eine Computerfirma und keine besonders erfolgreiche. Sie hatten gute Computer, die allerdings kaum einer kaufen wollte. Ohne einen Markennamen wie Apple, konnte Jobs seine Computer nicht am den Mann bringen. Wie war es mit Pixar? Die sind doch erfolgreich? Machen ja schöne Filme usw. Naja, für Jobs war Pixar lange Zeit eine Computerfirma, denn Pixar hatte paar gute Hohleistungscomputer und für Jobs waren die das Geschäftsfeld. Die Animationsstudios die liefen nur nebenbei so und hielten sich mit paar Aufträgen mehr schlecht als recht über Wasser. Jobs wollte die Pixarcomputer verkaufen. Die wollte aber auch kaum einer haben. Über Jahre zahlte Jobs drauf ohne erfolgreich zu werden. Cannon investierte über 100 Mio. in Next. Ohne das Geld wären sie pleite gegangen. Das Genie von Jobs war es aber die Inverstoren davon zu überzeugen gute Produkte zu haben.

Und dann kam das Glück. Disney wollte drei Computeranimierte Film produzieren und vergab den Auftrag an Pixar. Aus dem kleinen Animationsstudio wurde plötzlich das große und erfolgreiche Pixar. Und Next? Auch hier hatte Jobs Glück. Apple suchte händeringend nach einem neuen Betriebssystem. Next war am Anfang nur einer von vielen Systemen, konnte sich aber durchsetzen. Jobs verkaufte Next an Apple, kam wieder an Bord und intrigierte ein wenig, so dass er Chef wurde.

Trotz dem, die Produkte die er dann als seine verkaufte, z.B. die erste Generation iMac, waren schon vorher entwickelt worden. Er hat die schönen bunten Computer nur präsentiert. Auch der iPod war ein Zufallserfolg.

Also, so ein großes Genie, welchem alles gelingt und alles entwickelt, war Jobs nicht. Aber er konnte aus dem was er hatte immer etwas mehr machen. Er konnte es verkaufen. Hier und da konnte er den glücklichen Zufall richtig ausnutzen, was andere nicht können. Das war das besondere an ihm. Den glücklichen Zufall ausnutzen.
Kommentar ansehen
02.11.2011 09:38 Uhr von Enny
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Belanglos: Nur eine äusserst dämliche Aussage von Jobs. Damals wie heute völlig Belanglos.
Ist halt nur Apple. Braucht keiner.

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Forbes"-Liste: Bill Gates weiterhin der reichste Mensch der Welt
Bill Gates warnt Donald Trump: "Habe ihm erklärt, wie großartig Impfstoffe sind"
Innovationskraft: Bill Gates vergleicht Donald Trump mit John F. Kennedy


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?