01.11.11 11:41 Uhr
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Finanzkonzern: Hunderte von Millionen Dollar an Kundengeldern vermisst

Beim Finanzbrokerhaus MF Global werden derzeit von US-Finanzbehörden Untersuchungen durchgeführt. Dabei fiel den Ermittlern auf, dass Kundengelder in dreistelliger Millionenhöhe fehlen.

Nach weiteren Überprüfungen stellte sich heraus, dass insgesamt 700.000.000 Dollar nicht zu finden sind. Nach Insiderangaben ist es noch nicht sicher, ob das Geld wieder auftaucht, oder ob die Firma nur ihre Bücher schlampig geführt hat.

Eines steht fest, der Wertpapierhändler hat mit Spekulationen viel Geld verloren. Nach Bekanntgabe der Pleite des Bankhauses, verloren auch viele andere Bankaktien an Wert.


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WebReporter: Klassenfeind
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Dollar, Firma, MF Global
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2011 11:41 Uhr von Klassenfeind
 
+5 | -1
 
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Das Erinnert doch sehr an die jetzige Rankenmisere in Deutschland, insbesondere an Real Estate ...stimmt´s !!???
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01.11.2011 11:55 Uhr von artefaktum
 
+6 | -0
 
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"(...) oder ob die Firma nur ihre Bücher schlampig geführt hat."

Ich tippe eher: Die haben mit Kundengeldern gezockt und sind bei der Kontrolle aufgeflogen. Bin gespannt, wie das endet. Zumindest sind die USA i.d.R. bei diesen Formen der Wirtschaftskriminalität nicht zimperlich wenn es um die Strafen geht. Sollten das Geld der Kunden hier in hohem Maße wirklich verzockt worden sein (immerhin maximal 0,7 Milliarden Dollar) könnten empfindlichste Strafen drohen.
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01.11.2011 12:12 Uhr von maki
 
+1 | -0
 
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Mal sehn, wann Jonny springt... :-D: Oder wie er sich aus der Welt schleicht.

----------------

Geil, hoffentlich kommt die Lawine ins Rollen - weg mit dem Dreck.
:-DDDDDDDDDDDD
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01.11.2011 12:31 Uhr von TrangleC
 
+6 | -0
 
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@ artefaktum: Naja, bei "white collar crimes" sind die Strafen in den USA traditionell doch eher milde.
Dort gilt das selbe Prinzip wie bei uns: Stiehlst du einen kleinen Betrag wirst du bestraft, stiehlst du Unsummen behandelt man dich weiterhin als Teil der Elite.

Andy Fastow, der größte Verbrecher hinter dem Enron Skandal (nicht der oberste Boss, aber der Typ der die ganzen krummen Sachen abgezogen und zu vertuschen versucht hat wärend seine Chefs weggesehen haben und der anders als Ken Lay und Jeff Skilling tatsächlich Geld gestohlen hat) wird diesen Dezember, also nichtmal 10 Jahre nach seiner Verurteilung aus dem Gefängnis entlassen. Und seine Haftbedingungen waren scheinbar auch recht komfortabel. Er saß in einem speziellen Gefängnis in dem er auch Ausgang hatte und schon lange vor der Entlassung in ein sog. "Halfway House" (eine Art betreutes Wohnen für Häftlinge die auf die Wiedereingliederung in die Gesellschaft vorbereitet werden) transferiert wurde.

Der einzige solche Typ der in den letzten Jahrzehnten wirklich hart bestraft wurde war Bernie Madoff und der unterscheidet sich von den anderen dadurch dass er vorallem Juden und jüdische Organisationen beklaut hat.
Madoff wurde zu 150 Jahren in einem normalen Gefängnis, ohne jede Hafterleichterung oder Sonderbehandlung verurteilt.

Genau wie bei Genoziden macht es in dieser Welt einen großen Unterschied wen du ermordest oder bestiehlst.
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01.11.2011 13:15 Uhr von Keylon
 
+1 | -0
 
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die paar Millionen: Die paar Millionen haben wir doch sicher noch rumliegen. Wolln wir der armen Fime nich vll helfen?

[ nachträglich editiert von Keylon ]
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16.11.2011 23:42 Uhr von Zitronenpresse
 
+1 | -0
 
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Wers noch immer nicht gemerkt hat Es ist auch unseren Banken _gesetzlich_ erlaubt mit _zehnmal_mehr_Geld_ zu handeln, als sie haben!!!

Wenn die Leute mal ihr Geld abheben würden, hatte KEINE Bank die Möglichkeit, es auszuzahlen! Das Geld ist schlichtweg _nicht_vorhanden_.

Und ich rede von ALLEN Banken! Dagegen sind 700 Millionen ein Fliegenschiss!!

Weniger wundern - mehr denken!

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