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Sicherheitsnachweis: Politiker trinkt Wasser aus AKW-Pfütze

Yasuhiro Sonoda ist ein japanischer Politiker, der seinen Worten auch Taten folgen läßt. Um die Sicherheitsbedenken der Öffentlichkeit auszuräumen, hat der Staatssekretär öffentlich vor Fernsehkameras Wasser aus dem AKW Fukushima, welches im März diesen Jahres schwer beschädigt wurde, getrunken.

Sonoda ließ sich zu dieser Aktion verleiten, weil Pressevertreter immer wieder die Ungefährlichkeit des Wassers bestritten. Er gibt aber auch kleinlaut zu, dass die Aktion alleine nicht reiche um die Ungefährlichkeit zu beweisen. Er meint: "Der beste Weg wäre, der Öffentlichkeit Daten vorzulegen."

Sonoda war nicht der erste Politiker, der eine solche Aktion durchgeführt hat. Vor ihm hat schon der heutige Wirtschaftsminister Yukio Edano Tomaten und Erdbeeren aus der Umgebung um das AKW gegessen.


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WebReporter: Professorix
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Politiker, Wasser, Fukushima, AKW, PR-Aktion
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2011 09:51 Uhr von Professorix
 
+22 | -5
 
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Nur ein PR-Gag? - Ich denke mal er hat sich bestimmt durch einen Arzt versichern lassen, dass dieses Experiment für ihn gesundheitlich nicht schädlich ist. Aber wer tagtäglich dieses Wasser trinkt, da braucht man kein Arzt sein, wird gesundheitliche Schäden davontragen.
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01.11.2011 09:54 Uhr von erw
 
+10 | -6
 
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sehr aggressive politik: nur, um eine aussage zu bekräftigen, gefährdet der sein leben. bei all den medienberichten wäre ich da nicht so mutig. finde es aber auch ne ziemliche sauerei, dass auf so einem niveau versucht wird, bauernfängerei zu veranstalten. "du kucken ich trinken wasser. wasser nicht todelick"
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01.11.2011 10:03 Uhr von Rechthaberei
 
+14 | -6
 
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In Minuten wirkt das auch nicht. Aber er brauch nur Jahre warten.
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01.11.2011 10:08 Uhr von MC_Kay
 
+12 | -3
 
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Was sagt das nun aus? Zu den vorzulegenden Daten:
1. Woher soll man als "Normaler" Bürger wissen ob die Messgeräte überhaupt richtig "messen"?
2. Woher soll man wissen welche Werte wirklich gefährlich sind und welche unbedenklich?
3. Woher soll man wissen ob die ermittelten Statistiken nicht manipuliert wurden? "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!"

Ist zwar sehr "rühmlich", dass er Wasser daraus getrunken hat, aber was sagt das aus?
Jemand der sagen wir mal 200ml potentiell verseuchtes Wasser getrunken hat, geht bestimmt ein deutlich geringeres Risiko ein, als einer der es täglich trinkt, über die Nahrung aufnimmt, sich damit wäscht, etc. und somit immer diesem "verseuchten Wasser" ausgesetzt ist!

Es ist sogar möglich, dass das Wasser in seinem Glas deutlich verseuchter ist, als das wirkliche Wasser, womit die Menschen täglich zu tun haben.
Entscheident ist die Anreicherung und die Spätfolgen.
Diese können bei einem kurzfristigen Kontakt deutlich geringer ausfallen als bei einem der es täglich nutzt.

Als Analogie.
Man kann auch über einen kurzen Zeitraum seinen eigenen Urin trinken und überleben, aber wenn man es über Jahre macht, kann der Körper nicht mehr entgiften und die Giftstoffe werden immer neu zugeführt. Somit geht das nicht auf lange Zeit!

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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01.11.2011 10:09 Uhr von lokoskillzZ
 
+5 | -5
 
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omg, wieder son Punkt...
Augen auf?!
Das Wasser war sowas von nicht aus dem AKW geschweige denn, in irgendeiner Form verunreinigt -.-"
PR - Medieneinfluss - die Menschen glauben blind, spart arbeit
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01.11.2011 10:45 Uhr von CrazyTitan
 
+5 | -3
 
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bei deutschen AKWs: würde ich mich das auch trauen, beim japanischen nicht ^^
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01.11.2011 11:10 Uhr von sagnet23
 
+3 | -3
 
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@CrazyTitan: Weder bei Deutschen, noch bei irgendeinem anderen AKW würde ich das tun, und wieso glaubst du dass die deutschen Betreiber nicht so skrupellos sind wie andere?

Was den Politiker angeht: M.E. ist diese Berufsgruppe eg schon so verstrahlt, dass da so ein kleines Gläschen angereichertes Uran nichts mehr ausmacht (Oder wars in dem Fall Pu? egal)
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01.11.2011 11:26 Uhr von Chuzpe87
 
+4 | -1
 
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AKW Pfütze: Naja. Für die Wahlen reicht das vielleicht noch, aber in 10 Jahren wächst ein Kind in ihm heran.
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01.11.2011 11:27 Uhr von Perisecor
 
+3 | -4
 
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@ Autor: "Aber wer tagtäglich dieses Wasser trinkt, da braucht man kein Arzt sein, wird gesundheitliche Schäden davontragen. "

Wozu also überhaupt noch Ärzte? Wenn Leute wie du alles besser wissen?
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01.11.2011 11:38 Uhr von K.T.M.
 
+3 | -0
 
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Kommt drauf an wo das Wasser herkommt. Wenn es direkt aus der Wasser-Dekontaminierungsanlage kommt, kann er das ruhig trinken. Im März hätte er es sicherlich nicht gemacht.
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01.11.2011 12:55 Uhr von dommen
 
+2 | -0
 
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Ooooooooh: unser Mr. Burns.... BRINGT IHN UM, BRINGT IHN UM!!!! (War das erste, das mir durch den Kopf ging, als ich den Titel las)...
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01.11.2011 12:57 Uhr von 1234321
 
+1 | -1
 
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Mir gefällt, der Einsatz der Poliker in Japan. So etwas kann ich mir in DE / Europa nicht vorstellen!
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01.11.2011 13:17 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -1
 
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pfützenwasser? würde ich nichtmal aus der unberührten natur trinken. keime und bakterien gibt es auch ohne akw. von daher glaube ich nicht, dass der typ unbehandeltes wasser trinkt.
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01.11.2011 16:55 Uhr von indi1234
 
+2 | -2
 
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glaubt ihr allen: Ernstes, das dieser Politiker verseuchtes Wasser trinken würde?

Hier wurde wieder mal von Seiten der Volksverdreher getürkt, nur um die Bevölkerung in Sicherheit zu wiegen.

Hierbei spielt es überhaupt keine Rolle welcher Nationalität diese Politiker angehören, sie lügen ohne rot zu werden.

Wenn einer von diesen Idioten Guten Morgen sagt, würde ich erst mal aus dem Fenster schauen, ob es schon hell ist.
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01.11.2011 17:49 Uhr von Jones111
 
+3 | -4
 
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@all: Meine Güte! Ich wusste ja nicht, dass die Atom-Phobie so weit ausgebreitet ist. Kein einziger Kommentar, der nicht von der Panikmache beeinflusst ist...

Hier mal eine Aufklärung:

1. Reines Wasser kann fast nicht strahlen, weil die Wasserstoff- und die Sauerstoffatome nur jeweils ein langlebiges Isotop haben.
2. Die Hintergrundstrahlung aus dem Weltall belastet uns andauernd radioaktiv, auch ohne Atomkraftwerke.
3. Ich würde das Wasser auch trinken, da die Verdünnung die radioaktiven Teilchen auf eine homöopathische Dosis verringert. Mineralwasser löst auch radioaktive Mineralien und ist deshalb (teilweise) nicht als Babynahrung zugelassen.
4. Zum Beispiel ist ein Flug von hier nach Japan deutlich belastender, als mehrwöchiger Aufenthalt in der gesperrten Zone

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/...

(mal gucken, wie viel Minusse ich damit ansammeln kann :-))
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02.11.2011 16:36 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ Terrorstorm: Ich möchte das in Japan geschehene keinesfalls kleinreden.

Die deutsche Bevölkerung ist jedoch die einzige, die so extrem skeptisch und neugierig auf die Geschehnisse dort blickt - das war schon während der Berichterstattung so und ist auch noch heute in News wie hier oder in anderen Foren zu bemerken.


"welch schlimme Missbildungen heute noch bei Kindern und Neugeborenen im Großraum Tschernobyl auftreten."

Die Rate liegt nicht extrem über anderen Werten. In Hiroshima und Nagasaki z.B. sind die Werte durch die Atombombenabwürfe auch etwas höher als in anderen Regionen, während es zugleich auch in Deutschland sogenannte Krebs-Cluster gibt - manche in der Nähe von AKW etc., manche aber auch einfach mitten in der Pampa.


Das Bemerkenswerte an Tschernobyl ist, dass sich die Flora und Fauna komplett erholt hat und es durch die geschützte Lage eine Artenvielfalt gibt, wie sie sonst kaum in der Ukraine erreicht wird.


Zurück zum Thema Kleinreden;
jeder Pilot, jede Stewardess, jeder Vielflieger ist ebenfalls hohen Strahlungswerten ausgesetzt. Ist das schädlich? Vielleicht. Kann man es vermeiden? Nein.


Ich bin jedoch generell der Ansicht, dass der Mensch viele gefährliche Dinge tut - Auto/Motorrad fahren z.B. von solchen Aktionen wie auf failblog.org etc. zu sehen mal garnicht zu reden.
Deshalb so zu tun als ob nun ein größeres Ereignis den totalen Untergang einläutet, halte ich für den falschen Weg.


Ich widerspreche dir auch in der Abkehr vom Atomstrom. Richtig ist, dass weltweilt alle alten AKW abgeschaltet werden müssen. Dafür können aber ruhig, wenn auch nicht 1:1, absolut neue und technisch aktuelle Anlagen gebaut werden.

Natürlich ist es einfacher, in großen Ländern wie den USA, Russland oder Indien ein ruhiges Plätzchen zu finden als z.B. in Deutschland. Aber AKW die selbst bei einer Kernschmelze absolut stabil bleiben und verhindern, dass sich Masse in den Grund frisst, sind bereits entwickelt und gebaut worden.

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