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Der Bund der Steuerzahler kritisiert Senkung des Solidaritätszuschlags

Eigentlich wollte die Koalition die Einkommenssteuer senken, aber stattdessen reduzieren sie den Solidaritätszuschlag,Der Bund der Steuerzahler kritisiert das jetzt.

Dazu sagt der Verbands-Vizepräsident: "Das Vorhaben, die kalte Progression in der Einkommenssteuer abzubauen, ist grundlegend richtig und bringt für den Steuerzahler langfristig viel mehr als eine Senkung des Solis, weil damit künftige automatische Steuererhöhungen verhindert werden."

Erst wenn die Pläne für eine Senkung der Einkommenssteuer gescheitert sind, dann könne man über die Reduzierung des Solidaritätszuschlag reden.


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WebReporter: Pikatchuu
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Steuerzahler, Senkung, Solidaritätszuschlag, Bund der Steuerzahler
Quelle: www.presseportal.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2011 20:33 Uhr von Boron2011
 
+7 | -1
 
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Wo kommen auf einmal die ganzen Vergünstigungen her?

Mindestlohn soll eingeführt werden, Steuern sollen gesenkt werden, Rentner sollen 2012 "spührbar" mehr von ihrer Rente haben ...

fürchtet da jemand ein Absacken der Wählergunst? Wer so doof ist, sich von CDU/SPD/FDP etc. nochmal einlullen zu lassen, tut mir jetzt schon leid!
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31.10.2011 20:55 Uhr von NoGo
 
+7 | -5
 
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Der Soli: sollte komplett abgeschafft werden. Ich als Bayer will nicht dafür zahlen, dass der Rest der Republik (mit ein paar Ausnahmen wie BW) kostenlose Kindergartenplätze und andere Fantastereien anbieten kann, die bei uns hier fehlen. Der Soli war nie dafür gedacht auf ewig zu bleiben. Mir wärs recht, wenn die beschließen würden, den jedes Jahr um einen bestimmten Prozentsatz zu senken, damit sich die entsprechenden Schmar... äh Länder mal darauf einstellen können, sich andere Wege zur Finanzierung zu suchen. Ansonsten @Boron: die paar Vergünstigungen nehmen wir noch mit, aber gewählt werden die nicht mehr.
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31.10.2011 21:02 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+4 | -0
 
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Die Sache ist die: Ob nun der Soli oder die Einkommenssteuer gesenkt wird, ist insofern egal, als dass der Bürger mehr Geld in der Tasche hat. Dies ist gut für die Regierung, weil sie so die Wählergunst ein wenig mehr auf sich lenken kann. Würden sie jedoch die Einkommenssteuer absenken, würde es (aus der Opposition) heißen: "Man kann doch in Zeiten der Krise keine Steuergeschenke machen - das ist Populismus". Damit hätte die Opposition nicht nur Recht, sie würde zudem auch noch Zustimmung in der Bevölkerung bekommen. Den Soli abschaffen geht auch nicht, denn man will ja die Stimmen aus dem Osten nicht verlieren - also kommt man auf die Idee, den Soli zu senken und macht sich weniger angreifbar, was den Populismus-Vorwurf angeht, kann aber gleichzeitig Wählerstimmen abgreifen.
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31.10.2011 21:27 Uhr von NoGo
 
+3 | -0
 
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@Abdul: Deine Erklärung kann ich nachvollziehen. Aus Sicht der Regierung mag das richtig erscheinen. Nur dumm, dass es so viele blöde Schafe gibt, die sich dadurch zu einer Wiederwahl verleiten lassen.
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12.11.2011 19:24 Uhr von skipjack
 
+0 | -0
 
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Das kritisiere ich auch: denn der Solidaritätszuschlag gehört längst vernichtet...

Zum erbrechen, wie unsere Politiker plötzlich argumentieren, wenn es um Steuersenkungen geht, aber schnell einer Meinung sind, wenn es um Erhöhungen geht...

***Weg mit dem Soli, die Bürger brauchen gerade jetzt mehr Geld, um die Binnenkonjuntktur anzuheizen...

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