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Forscher setzen auf genveränderte Mücken im Kampf gegen Denguefieber

Jährlich erkranken 50 bis 100 Millionen Menschen an Denguefieber und 20.000 davon sterben. Um die Krankheit zu bekämpfen, richten sich jetzt alle Versuche auf die Überträger, die Gelbfiebermücken. Denn bisher gibt es weder eine Schutzimpfung, noch eine heilbare Therapie.

Erste Tests der Wissenschaftler der Universität Oxford richteten sich auf männliche Mücke, die gentechnisch auf einen frühen Tod programmiert waren. Im Freiland wurde getestet, ob diese den Kampf um ein paarungsbereites Weibchen gewinnen würden. Der Versuch scheiterte.

Sie kreierten 20.000 Mücken, die ohne das Antibiotikum Tetracyclin, das nicht in der Natur vorkommt, sterben bevor sie geschlechtsreif sind. Diese entliesen sie auf der karibischen Insel Grand Cayman. Sie zeugten halb so viele Nachkommen wie normale Mücken. Das könnte die Krankheit eindämmen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Kampf, Fieber, Gentechnik, Mücke
Quelle: www.n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2011 18:14 Uhr von usambara
 
+0 | -0
 
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eine Karibik-Insel so sicher waren sich die Forscher offenbar nicht, das der Freilandversuch doch außer Kontrolle geraten könnte.
Die USA haben Dengue-Mücken im Kalten Krieg auf Kuba ausgesetzt.
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31.10.2011 19:55 Uhr von cheetah181
 
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Nein! "Erste Tests der Wissenschaftler der Universität Oxford richteten sich auf männliche Mücke, die gentechnisch auf einen frühen Tod programmiert waren. Im Freiland wurde getestet, ob diese den Kampf um ein paarungsbereites Weibchen gewinnen würden. Der Versuch scheiterte."

Der Versuch scheiterte bei durch Bestrahlung sterilisierten Mücken, nicht bei den gentechnisch veränderten!
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01.11.2011 01:34 Uhr von Zitronenpresse
 
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Scheiss Idee: Ich könnte schreien vor soviel Blödheit!
Es gibt ausreichend Beispiele dafür, dass man die Finger von sowas lässt! Veränderungen dieser Art haben bisher IMMER größeren Schaden angerichtet als verhindert.
Ich wohne selber auf einer tropischen Insel mit solchen Mücken. Seit den 60ern gibt es OviTraps die super gegen diese Viecher sind, aber keiner kennt sie. Auch hier auf der Insel kannte das keiner. Wir haben solche Fallen selber im Garten, und es gibt nix besseres!

Denge ist ein Virus und inzwischen sind Wissenschaftler daran eine Art "Antibiotika" gegen Viren zu bauen, das Zellen, die von Viren befallen sind abtötet.
Sowas ist 1000mal sinnvoller als genveränderte Mücken auf die Welt los zulassen!

Das sind Tiere, die sich vermehren, wie keine andere Spezies auf unserem Planeten. Das Gewicht aller Mücken zusammen übertrifft ALLES andere! Wenn sich herausstellt, das damit was schief gegangen ist, oder sich die Umwelt anders anpasst, als vorher gedacht, sind wir echt am Arsch!

[ nachträglich editiert von Zitronenpresse ]
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01.11.2011 01:43 Uhr von ChampS
 
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wenn man sowas kann, geht auch sowas? könnte man nicht einfach mücken kreieren die im blut gegenmittel zu der krankheit haben, und somit verhindern das die krankheit weitergegeben wird ^^?
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01.11.2011 01:48 Uhr von mustermann07
 
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Wenn man ein Gegenmittel hätte, müßte man sich keine Sorgen wegen der Mücken machen..
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01.11.2011 10:00 Uhr von Again
 
+2 | -0
 
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Zitronenpresse: "Wenn sich herausstellt, das damit was schief gegangen ist, oder sich die Umwelt anders anpasst, als vorher gedacht, sind wir echt am Arsch!"
Und wenn es bei den natürlichen Mücken zu einer gefährlichen Mutation kommt sind wir auch im Arsch ^^
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02.11.2011 22:20 Uhr von cheetah181
 
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ChampS: "könnte man nicht einfach mücken kreieren die im blut gegenmittel zu der krankheit haben, und somit verhindern das die krankheit weitergegeben wird ^^?"

Ja, die Idee hatte man bei Malaria schon. Aber keine Ahnung, was daraus geworden ist.

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