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Nokia drückt bei Schließung des rumänischen Werks aufs Tempo

Dem finnischen Elektronikriesen Nokia kann die Schließung des Werks in Rumänien nicht schnell genug vorangehen. Schon zum 1. November werden die ersten 60 Mitarbeiter entlassen. Weitere 140 Kündigungen sollen am heutigen Montag ausgestellt werden.

Erst im Jahre 2008 schloss Nokia sein Produktionswerk in Bochum und verlagerte es an den rumänischen Standort Cluj (Klausenburg). Aber nun seien die Lohnkosten auch dort zu hoch, begründete der Handyhersteller seine Schließung.

Der schwedische Hersteller Ericsson wird zudem seinen Anteil an Sony verkaufen und beendet damit das Joint-Venture mit den Japanern.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Nokia, Werk, Rumänien, Schließung, Tempo, Ericsson
Quelle: www.net-tribune.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2011 15:10 Uhr von no_trespassing
 
+11 | -0
 
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Nur weil China 1,5 Mrd. Einwohner hat und immer genug neue Arbeitskräfte für 0,50 EUR/Stunde zur Verfügung stehen, ist der Standort dort nicht zu teuer. Wenn mal in China der Renminbi aufgewertet wird oder die Löhne dort steigen, was ist denn dann?

Nokia verlor nicht wegen der Lohnkosten an Marktanteil, sondern aufgrund fehlender Innovationen.

Es ist ein Hohn, wie die Konzerne den Arbeiter begreifen.
Aber die Jugend will es ja auch nicht anders. Siemens-Handys waren ja auch "uncool".
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31.10.2011 15:26 Uhr von usambara
 
+12 | -1
 
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Hon Hai Precision Industry (sprich Foxcon) mit über einer Millionen Arbeitssklaven produziert unter anderem für Apple, Acer, Cisco, HP, Dell, Nintendo, Nokia und Sony.
Alleine am chinesischen Standort Shenzhen arbeiten ca 450.000 Menschen für den Konzern.
245 Euro beträgt jetzt der Monatslohn, nach dem Apple & Co
aufgrund einer Selbstmordwelle von Beschäftigten Druck gemacht haben, vor war die Löhne über 30% niedriger.
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31.10.2011 16:22 Uhr von phal0r
 
+4 | -0
 
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Zu Beginn der Industralisierung: war es in Deutschland genauso. Die Löhne und Sozialstandards werden steigen und es wird eine Angleichung an westliches Niveau geben. Es ist gut, dass solche Fälle an die Öffentlichkeit kommen. Dennoch muss man auch sagen, dass die billigen Arbeitskräfte der Hauptgrund für Chinas wirtschaftlichen Aufschwung sind. Außerdem ist es dadurch erst möglich, dass viele Produkte im Westen so billig sind.

Letztendlich bedeutet das aber auch, dass es neue Konsumenten gibt, die auch andere Produkte konsumieren. Siehe den Autoboom in China, von dem deutsche Hersteller profitieren oder Maschinenbau usw.

@no_trespassing
Siemens-Handys waren nicht uncool, sondern schlichtweg veraltet. Ich hatte selbst mal eins und war absolut unzufrieden (MC60).
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31.10.2011 18:28 Uhr von Bruno2.0
 
+5 | -0
 
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Nokia: hat nur Subventionen abgegriffen ihnen wurden 20 Millionen von Rumänien zur Unterstützung "gegeben" so war es in Deutschland auch als die Subventionen Ausliefen ist man weiter gezogen um wieder Abzugreifen und das alles auf kosten von Steuerzahlern


Nokia werde ich so oder so nicht mehr besitzen einfach keine Innovationen wie usambara gesagt hat und symbian als Betriebssystem die werden hoffentlich untergehen


und was China anbelangt wenn die irgendwann mal RICHTIGE löhne zahlen müssen wird es da bergab gehen

[ nachträglich editiert von Bruno2.0 ]

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