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Odyssee im ICE: Polizist erlebt nicht enden wollende Heimfahrt

EIn 29-jähriger Polizist hatte Mittwochs morgens gegen 3:00 Uhr Feierabend. Vom Arbeitsplatz im Münchner Westend aus begab er sich zum Bahnhof, um heim nach Augsburg zu fahren. Im ICE sitzend bat ihn die Zugbegleiterin um eine Personalfeststellung einer Schwarzfahrerin.

Seine Recherchen ergaben, die 50-Jährige wurde in Stuttgart gesucht. Durch diese Überprüfung versäumte er den Ausstieg am heimatlichen Augsburger Bahnhof. Bei der Weiterfahrt nach Ulm wurde er erneut um Hilfe gebeten. Drei Männer aus dem Irak hatten sich in der Zugtoilette versteckt.

Beim Erreichen des Ulmer Bahnhofs übergab er das Trio seinen Kollegen. Danach, um 6:00 Uhr, nahm er den Zug zurück nach Augsburg. Doch der Feierabend war ihm auch in diesem Zug nicht vergönnt: Er wurde wieder um eine Personenkontrolle ersucht. Um 6:35 Uhr war sein verlängerter Arbeitstag zu Ende.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Polizei, Augsburg, ICE, Odyssee
Quelle: www.tz-online.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2011 11:46 Uhr von LuckyBull
 
+53 | -8
 
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Dass der Beamte sich vielleicht besser seine Uniform entledigt hätte, dann wäre er sicherlich von den wiederholten Einsätzen davon gekommen. Aber so ist er halt ständig mit Aufgaben betraut. In ICE-Zügen sollte man anscheinend auf Dauer einen Uniformierten "beigeben"...
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31.10.2011 11:52 Uhr von Airnu
 
+134 | -6
 
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Mit Uniform dürfen Polizisten KOSTENLOS: Zug fahren, deshalb hatte er sie an!
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31.10.2011 11:58 Uhr von Allmightyrandom
 
+95 | -8
 
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Wenn: Sie kostenlos fahren dürfen können Sie dafür auch etwas arbeiten ;).

Vielleicht kaufe ich mir auch noch eine Polizeiuniform, das spart dann ja richtig Geld. Und Personenkontrollen darf man auch noch durchführen ;)
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31.10.2011 11:58 Uhr von LuckyBull
 
+40 | -13
 
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Ach ja, das ist also: die Crux! Dann tut er mir zwar immer noch leid, denn der Job ist wirklich hammerhart. Siehe der Polzistenmord in seiner Heimatstadt Augsburg...
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31.10.2011 12:03 Uhr von nonotz
 
+10 | -3
 
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armer kerl :D:   v
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31.10.2011 12:28 Uhr von Boon
 
+35 | -24
 
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und: schon geht das polizeibashing von den "weltverbesserern" wieder los... am besten den dreifachen preis von dem polizisten verlangen wenn er mit er uniform fährt... oder doch gleich ein disziplinarverfahren wenn er nicht die waggons durchpatroulliert?.

Ich traue mich wetten keiner von euch hat einen job der auch nur 30 prozent soviel anstrengung hat wie dieser... aber immer schön drauf auf die leute, die dafür sorgen, dass ihr sicher schlafen könnt.


Wie wärs wenn wir namensschildern mit berufsbezeichnungen für fahrgäste verteilen und jeder muss sofort in seinem job einspringen wenn es ein anderer fahrgast verlangt?. Ach das wär doch eine totale schweinerei!... ABER bei polizisten ist das was anderes, die sind ja alle böse, unnötig, dumm, kriminell,....


Wie wärs wenn hier nur leute schreiben die älter als 14 und intelligenter als ein stück brot sind?
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31.10.2011 12:36 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+23 | -5
 
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@ Bonn: Namensschilder nicht unbedingt. Aber: Beruf kommt von Berufung. Und wenn ein Fahrgast medizinische Betreuung braucht - und da ist ein Arzt on Board, muss der doch auch einspringen. Oder der Zug geriet - aus welchen Gründen auch immer - in Brand: Der Feuerwehrmann, der zufällig auch im Zug ist, ist dazu BERUFen, alles zu unternehmen, das Feuer zu löschen. Der Beruf prägt einen Menschen - das lässt sich nicht einfach ablegen wie die Kleidung bzw. die Uniform. Der Polizist hat eine hoheitliche Aufgabe übernommen und die Bahn ist, obgleich sie "AG" heißt, die überregionale Eisenbahngesellschaft dieses Landes. Insofern ist es OK, dass der Polizist kostenlos damit fahren darf, solange er sie nicht privat nutzt, sondern auf für die Beförderung zu seinem Arbeitsplatz.
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31.10.2011 12:52 Uhr von Kappii
 
+18 | -16
 
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@Abdul_Tequilla: Wasn das für ein Quatsch mit Beruf und Berufung. Es war sehr nett von dem Polizisten das er selbst nach Feierabend noch etwas gemacht hat. Trotzdem hätte ich es genauso gut verstanden wenn er gesagt hätte:"Ich hab Feierabend, rufen sie doch Polizisten im Dienst"

Zu deinem Vergleich mit einem Arzt: Der schaut sich sicherlich auch keine Ekzeme in der Straßenbahn an.
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31.10.2011 13:04 Uhr von BalloS
 
+7 | -12
 
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selber Schuld: Erstmal ist es auch für die normalen Arbeitnehmer keine Besonderheit, wenn man Überstunden machen muss. Dabei sind die meisten nicht einmal Beamte und haben damit die ganzen Vorzüge des Beamtenseins nicht.

Er hätte auch zivil fahren können und dafür bezahlen, wie andere Angestellte auch, die von ihren Überstunden kommen und ebenfalls nach Hause fahren, allerdings für die Zugfahrt auch noch bezahlen.

Er hätte sich auch einen anderen Job suchen können. Wenn er Müllmann wäre und in Uniform nach Hause fährt, fragt ihn garantiert niemand, ob er mal eben den Eimer auf dem Gang ausleeren kann.


Jedem das seine. Und wenn er schon kostenlos in Uniform fahren will, sollte er sich nicht wundern, wenn er angesprochen und um Hilfe gebeten wird.
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31.10.2011 13:11 Uhr von shadow#
 
+6 | -3
 
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Und weiter? Er fährt mit Uniform kostenlos und ich gehe nicht davon aus dass ihm das jeden Tag passiert.
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31.10.2011 13:39 Uhr von maxyking
 
+4 | -4
 
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seh ich das richtig: oder war er 3 ein halb stunden unterwegs???? das is ja wirklich unglaublich lange so lange war ich noch nie ihrgendwo unterwegs.
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31.10.2011 14:24 Uhr von turamichele
 
+13 | -1
 
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Von wegen Mmmmmh die Piraten fordern keinen "kostenlosen" ÖPNV, sondern nur eine Umlage. So zahlt jeder und muss dafür keine Tickets mehr lösen. Und mit Beamtenschleimerei haben die kostenlosen Polizei-Fahrten auch nichts zu tun - es geht schlicht darum, dass in Zügen weniger passiert, wenn Polizeibeamte darin Präsenz in Uniform zeigen.
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31.10.2011 15:00 Uhr von sagnet23
 
+8 | -4
 
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Also: Zugfahrten im Dienst sind kostenfrei für Polizeibeamte. Außerdem Fahrten vom und zum Dienst, sofern die Beamten als Polizeibeamte erkennbar sind (i.d.R. durch die Uniform) und bei eventuellen Problemen einschreiten.

Nahezu alle Bundesländer haben hierzu Vereinbarungen mit der Deutschen Bahn getroffen.


Allerdings sollten dass dann trotzdem für ihn ganz normale Überstunden sein, die er dann wahrscheinlich weder abfeiern kann, noch ausbezahlt kriegt.

Und bevor dass hier weitergeht mit dem "Das hab ich iin der freien Wirtschaft aucht"-blabla: In der freien Wirtschaft kann man sich wehren, nennt man dann Gewerkschaft etc.
Und dieses ganze "Bei der heutigen wirtschaftssituation"-Gesülze: fragt euch mal wer so was in die Welt setzt und wer aus der daraus resultierenden Angst profitiert!!!
In der freien Wirtschaft wird man verarscht, aber man kann sich dagegen wehren.

Unsere Polizei hingegen kann sich nicht gegen die permanenten Null-Runden (Also keine Gehaltsanpassung, defacto gehaltserniedrigung) gegen die Kürzung der Weihnachtsgelder etc wehren, ausser durch Dienst nach Vorschrift. Und da möchte ich euch mal sehen wie ihr dann auf die Polizei schimpft.
Und dann dürfen die auch noch unterbezahlt ihren Kopf hinhalten.
In der freien Wirtschaft würde man hier Risikozuschläge verlangen das den Chefs das Toupet wegfliegt.

Gruß

sagnet23
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31.10.2011 15:20 Uhr von DuncanGallagher
 
+2 | -11
 
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Wie dumm ist das denn wegen der Uniform dürfen sie kostenlos fahren?

Selber Schuld.

Ne einfacher Polizeiausweiss hätte es ja auch getan oder sowas-
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31.10.2011 16:58 Uhr von Sonnflora
 
+3 | -1
 
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Die andere Seite der Medaille: Es ist ja richtig und auch sehr gut, wenn ein Polizist auch außerdienstlich hilft. Dass der dann später zuhause ist, ist auch logisch. Aber dann würde ich es besser finden, wenn er seiner Dienststelle die Sache mitteilt und dann späteren Dienstbeginn hat. Einfach damit der den benötigten Schlaf bekommt. Einen übermüdeten Polizisten, der evtl. mit dem Streifenwagen durch die Gegend fährt, evtl. mit höherer Geschwindigkeit, finde ich dann nicht mehr so prickelnd.
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31.10.2011 20:25 Uhr von KingPiKe
 
+6 | -0
 
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@Zeus35: "Selbst bei SN muss man suchen um etwas BLÖDERES als deinen Kommentar zu finden."

Hab gerade einen gefunden. Direkt über meinen Kommentar hier ;)
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31.10.2011 21:12 Uhr von KingPiKe
 
+7 | -0
 
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@Zeus35: Dachte mir, dass dir das gefällt. :D

Gegenargumente kann man übrigens nur bringen, wenn es bereits Argumente gibt. Sieht aber momentan eher schlecht aus.

aber kansnt mir ja deine Argumente aus deinem vorherigen Post gerne noch mal farbig und bunt markieren, damit ich diese auch sehe :) Viel stift wirst aber wahrscheinich nicht brauchen.
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31.10.2011 22:20 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -1
 
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@ Autor: Der Titel ist aber mal wieder schön übertrieben - was hat das mit einer Odyssee zu tun? Und nicht enden wollend? Das waren gerade mal 3 Stunden mehr als geplant.

Die meisten Leute, die regelmäßig mit der Bahn fahren, haben schon größere Verspätungen erlebt. Ich habe selbst schon 3 Mal erlebt, dass ich aufgrund diverser Probleme mit Flügen eine deutlich größere Verspätung hatte - und in der Wahl meiner Verkehrsmittel auch kreativer sein musste.
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01.11.2011 13:06 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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"Nicht enden wollende Heimfahrt": Die Heimfahrt des Beamten begann um 3:00 Morgens - hätte dann gegen 3:35 Uhr am Augsburger Hbf enden müssen.

So aber endete sie laut Text gegen 6:35.

Macht drei Überstunden.

Das ist offenbar einem Beamten nicht zumutbar? "Nicht enden wollen..." und "Odyssee" nenne ich etwas anderes...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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02.11.2011 11:20 Uhr von PeterLustig2009
 
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Habt ihr eigentlich auch Ahnung oder labert ihr: nur nach was irgendeiner in den Raum wirft?

Ob er seine Uniform anhat oder nicht hat überhaupt nichts mit der Bahnfahrt zu tun. Denn selbst wenn er die Jacke auszieht, hat er den Fahrausweis in der Tasche der ihn evtl. berechtigt die Bahn zu nutzen.

Und euer Gejammer dass ihr auch Überstunden machen müsst ist einfach nur lächerlich!!

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