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Kanadischer Ex-Soldat im Hungerstreik vor Ministerium

Pascal Lacoste diente seinem Land in Bosnien in den Neunzigern und behauptet, er sei dort durch Uranmunition krank geworden. Obwohl sein Körper tatsächlich erhöhte Uranwerte aufweist, wurden ihm bisher alle Tests und Dekontaminierungsbehandlungen durch die Veteranenbehörde verweigert.

Seither leidet Lacoste an neurologischen Problemen und chronischen Schmerzen. Nun plant er, ein Zeichen zu setzen und wird am fünften November die Nahrungsaufnahme einstellen. Er wählte dieses Datum, da er davon ausgeht, dass sein Körper sechs Tage später zusammenbrechen wird, am Rememberance Day.

Der Ort, den er für seinen eventuellen Tod gewählt hat, ist der Platz vor dem Gebäude des Veteranenbeauftragten, Minister Steven Blaney. Lacoste meint, es würde sicherlich schockieren, wenn der Minister ihn direkt vor seinem Gebäude sterben ließe. Er tue dies auch für seine Kameraden.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Ex, Soldat, Ministerium, Uran, Hungerstreik
Quelle: www.huffingtonpost.ca

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2011 07:01 Uhr von FrankaFra
 
+3 | -2
 
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Die Uranmunition hat schon viele US-Soldaten krank gemacht, und auch dort wird sämtlicher Zusammenhang der Kontaminierungen und der Kampfeinsätze und - munition ausgeschlossen.
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31.10.2011 11:00 Uhr von Boron2011
 
+2 | -0
 
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Uran Munition macht nicht nur Soldaten krank. Noch heute werden missgebildete Kinder im Irak zur Welt gebracht und auch heute leiden noch viele Kinder an der Verstrahlung durch Uran Munition.

Wer kommt für deren Schäden auf? Die USA? Pustekuchen. Die Kriegsverbrecher Bush, Blair und Konsorten verstecken sich ja bis heute und entziehen sich einer gerichtlichen Verfolgung ...

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