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Druck auf schwarze Schafe unter den Ärzten wächst

Ein Grundsatzurteil des Bundesgerichtshof könnte einige Ärzte nervös machen. Nämlich diejenigen, die ihr Geld mit Scheinbehandlungen, gefälschten Rezepten und Korruption verdienen.

Der Großteil der Ärzte geht den ehrlichen Weg, so die Einschätzung von Ermittlungsbehörden. Der Senat für Strafsachen wird demnächst entscheiden, ob Ärzte den Titel eines Amtsträgers erhalten und somit für Korruption strafbar gemacht werden können.

Pharmafirmen und andere Hersteller von Medizin bezahlen Ärzte für kleinere Studien mit deren Mitteln. Oft testen Ärzte dies ohne das Wissen des Patienten. Mit immer mehr Zahlungen bringen die Firmen die Ärzte so dazu, deren Medikamente zu verschreiben.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Arzt, Druck, Medikament, Patient, Korruption
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2011 18:07 Uhr von zabikoreri
 
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Komisch! Ich dachte, Korruption ist in Deutschland strafbar. Ebenso das Abrechnen von Leistungen die man nicht erbracht hat.

Oder hab ich da bisher immer was falsch gemacht?
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30.10.2011 18:52 Uhr von Mailzerstoerer
 
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Da fällt mir doch gleich der: Skandal um einen Röntgenarzt im DRK-Klinikum Berlin Westend ein, Fazit der ganzen Mögelei die MVZ (Medizinisches Versorgungs zentrum) wurden in allen Berliner DRK Kliniken geschlossen
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30.10.2011 22:28 Uhr von Katzee
 
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Gegen falsche: Abrechnungsdaten könnte u.a. helfen, wenn gesetzlich krankenversicherte Patienten eine Kopie der Abrechnung, die der KK vom Arzt geschickt wird, zugeschickt wird. Dadurch kölnnten die Patienten nachvollziehen, welche Behandlungen in Rechnung gestellt werden. Tauchen Behandlungen auf, die nicht vorgenommen wurden, könnten die Patienten bei der KK Einspruch erheben.

Für Privatpatienten ist das ganz normale Praxis. Privatpatienten wird die Rechnung für die ärztliche Behandlung direkt zugestellt. Sie müssen die Rechnung bezahlen - egal, ob die private KK die Behandlung/Verschreibung nun übernimmt oder nicht. Daher müssen Privatpatienten (besonders, wenn sie nicht sehr finanzkräftig sind wie Beamten) jede ärztliche Rechnung genau prüfen.

Patienten der gesetzlichen KK sehen nie eine Rechnung eines Arztes, können daher auch nicht nachprüfen, ob die Ärzte ihre Leistungen richtig abrechnen.
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31.10.2011 08:31 Uhr von zabikoreri
 
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@Katzee: Das sehe ich genau so! Und damit das ganze nicht wieder in einen hirnlosen Verwaltungsakt ausartet, würde es völlig genügen, wenn 5 % der Abrechnungen zufällig ausgewählt und zugesandt würden. Dann könnte kaum einer tricksen.

Aber da das Kosten sparen und keine Gebührenerhöhung verursachen würde, wäre das wohl keine Reform im politischen Sinne.

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